Gutes Klima unter einem (Allbau) Dach
Wenn man bei der Allbau AG, mit rund 18.000 Wohnungen größter Wohnungsanbieter Essens, von gutem Klima spricht, ist von zwei Aspekten die Rede, die auch in der Unternehmensstrategie 2015 besonders berücksichtigt worden sind. Die Allbau AG engagiert sich auf der einen Seite für ein gutes Klima in stabilen und lebenswerten Quartieren, auf der anderen Seite aber auch für den Klima- und Umweltschutz.

Da die Allbau AG noch viele Wohnungen in einfach gedämmten Gebäuden der 60er und 70er Jahre hat, lagen in den letzten Jahren die Schwerpunkte der Einzel- und Vollmodernisierungen vor allem in baulichen und anlagentechnischen Aktivitäten zur Energieoptimierung und Energieeinsparung. Die Allbau AG legt viel Wert auf energetische Gebäudequalität, Klima schonende Haustechnik (Solaranlagen, Wärmepumpen, Heizsysteme mit Brennwerttechnik, kontrollierte Wohnraumlüftung etc.) sowie auf den Einsatz ökologischer Baustoffe. So gehört zum Leistungskatalog einer Teilmodernisierung bei der Allbau AG neben dem Einbau neuer Fenster und Haustüren u.a. eine Erneuerung der Dächer und der Fassaden einschließlich der Dach- und Kellerdeckendämmung, der gesamten Haustechnik und der Heizungsanlagen nach EnEV (Energieeinsparverordnung). Auch die Aufwertung der Außenanlagen gehört zu diesem Gesamtpaket.
Unterschreitung der gesetzlichen ökologischen Mindeststandards
Sämtliche Neubauten der Allbau AG werden übrigens auch in Zukunft gesetzliche ökologische Mindeststandards unterschreiten. Das gilt beispielsweise auch für das Neubauprojekt am Steeler Stadtgarten (Eligiushöhe/Laurentiusweg). Die neuen Immobilien mit 32 hochwertigen Mietwohnungen werden nach den Maßgaben des seit dem 01. April 2009 gültigen KfW-Effizienzhaus-55-Standards errichtet. Als eine besonders klimaschonende Energieform kommt hier die Sonnenenergie für den direkten Wärmebedarf im Haus zur Anwendung (Solarthermie). Damit werden im Wesentlichen der Warmwasserbedarf und teilweise auch die Heizung zentral versorgt; darüber hinausgehender Bedarf wird über eine moderne Brennwertanlage abgedeckt.

Anspruchsvolles Investitionsprogramm der Allbau AG
Das Projekt am Steeler Stadtgarten ist Teil eines anspruchsvollen Investitionsprogramms der Allbau AG, das sich sehen lassen kann: schon jetzt steht fest, dass die Allbau AG von 2009-2014 ein Neubauvolumen von mindestens 460 Wohnungen realisieren wird. Dazu gehören kleinere Bauprojekte wie am Bovermanns Weg in Kupferdreh (10 Mietwohnungen mit CO2-freier Wärmeversorgung durch Einsatz von Erdwärmepumpen), am Kiekenberg in Bedingrade (10 Mietwohnungen mit CO2-freier Wärmeversorgung durch Einsatz von Erdwärmepumpen), am ehemaligen Nöggerathbad (26 Mieteinfamilienhäuser mit dem Einsatz von Blockheizkraftwerken mit Kraft-/Wärmekopplung), in Essen-Fischlaken (50 Mietwohnungen mit Einsatz einer Holzhackschnitzelanlage zur Wärmeversorgung) oder in der Ruhrtalstraße in Kettwig (21 öffentlich geförderte Mietwohnungen), aber auch größere Stadtentwicklungsprojekte wie in Altendorf, im Universitätsviertel, in der nördlichen Innenstadt, auf der Dilldorfer Höhe und in Vogelheim. Außerdem setzt die Allbau AG auf Energiecontractinglösungen zur Effizienzsteigerung bei fossilen Heizanlagen.

Energetische Maßnahmen vermeiden 15.000 Tonnen CO2
Dass schon einiges im Rahmen ökologischer Maßnahmen bei der Allbau AG passiert ist, sagen auch folgende Zahlen aus: die energetische Modernisierungsquote mit jährlich rund 3% des relevanten Wohnungsbestandes liegt schon heute in dem Rahmen, den die Bundesregierung künftig über ihr Energiekonzept erreichen möchte. So wurden durch Aktivitäten von 2004 bis 2010 im Rahmen der Erneuerung von Gasthermen, der Umstellung auf elektronische Durchlauferhitzer, den Austausch und Einbau von Heizkesseln mit Brennwert-Technik, den Fenstertausch und der Fassadendämmung sowie den Betrieb von Photovoltaikanlagen insgesamt ca. 18.200 Tonnen CO2 vermieden. Die vermiedene Energieproduktion entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von 7.043 Haushalten. Diesen Weg wird die Allbau AG – auch im Rahmen ihrer Unternehmensstrategie 2015 – weitergehen bzw. noch intensivieren. Dazu gehört auch die Unterstützung zahlreicher Projekte wie die Klimainitiative, die gemeinsam mit der Stadt Essen ins Leben gerufen werden oder auch die sehr intensive Unterstützung von InnovationCity Essen – alles für das Motto "gutes Klima unter einem Dach."
Beispielprojekte
Wir stellen Ihnen hier einige Projekte vor, die teilweise Pilotcharakter für unsere Stadt haben und andere Hauseigentümer animieren und motivieren sollen, ebenfalls etwas für den Klimaschutz zu tun.


