08.09.2010 - Neues Stadtteilbüro in der Haus-Berge-Straße 101

Die Allbau AG, das Diakoniewerk Essen und die Stadt Essen gehen neue Wege im Rahmen einer stadtteilbezogenen Sozialarbeit in Essen-Altendorf/Bochold. Heute unterschrieben sie eine Kooperationsvereinbarung für einen erweiterten Familienservice, die Bearbeitung und Lösung von Strukturproblemen in Essen-Altendorf/Bochold und die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Zentrale Anlaufstelle und damit neues Quartier- bzw. Stadtteilbüro für Bürgerinnen und Bürger, Eigentümerinnen und Eigentümer, ansässige Institutionen und besonders für Familien ist damit ab Mitte November 2010 die Haus-Berge-Straße 101. Dort werden alle fünf Räume von den Kooperationspartnern genutzt und bewirtschaftet. Die insgesamt 150 qm großen Räumlichkeiten sind während der Geschäftszeiten öffentlich zugänglich – und das nun auch barrierefrei, erreichbar durch einen neu geschaffenen, gut sichtbaren Eingang von der Haus-Berge-Straße. Das neue Quartierbüro löst das bisherige Stadtteilbüro des Diakoniewerks Essen in der Haus-Berge-Straße 85 (Nachbarschaftsbüro und Stadtumbaubüro) ab.
Ziel der gemeinsamen Arbeit in der Haus-Berge-Str. 101 ist es, die Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger, der Eigentümerinnen und Eigentümer im Quartier zu verbessern, ihre Identifikation mit dem Wohnumfeld zu stärken, soziale Netze auf- und auszubauen, insbesondere benachteiligte Bevölkerungsgruppen bei der Alltagsbewältigung zu unterstützen und interkulturelle Konflikte zu bearbeiten. Highlight für alle Bewohner in der Haus-Berge-Straße 99-103: die Allbau AG, Essens größter Wohnungsanbieter, stellt einen Concierge-Service in der Haus-Berge-Straße 101 zur Verfügung, der den Kunden als "Kümmerer vor Ort" einen persönlichen Zusatzservice rund um die Wohnung bietet und ein wichtiges Bindeglied zwischen den Besuchern des Quartierbüros, der Kooperationspartner und der BewohnerInnen von der Haus-Berge-Straße 99-103 sein soll. Eigens für diesen zusätzlichen Service hat die Allbau AG zwei neue Mitarbeiter eingestellt.
Die Zusammenarbeit ist eingebettet in den Stadtumbauprozess, der sich zurzeit in Altendorf-Nord/Bochold vollzieht. Die Kooperationspartner haben festgestellt, dass gerade hier besonderer Handlungsbedarf besteht, dem nun mit gezielten Angeboten und durch die Aktivierung verschiedener Bevölkerungsgruppen im Quartier entsprochen werden soll. Die Kooperationspartner bringen ihre Tätigkeitsschwerpunkte wie Hilfen für Familien, Betreuungsangebote, Wohnen mit Service und Bürgerservice/Stadtteilarbeit in das Quartier ein. Besondere Angebote für Familien - beginnend mit der Frühförderung und qualifizierter Kleinkindbetreuung - der Einbindung von Eltern durch integrative Serviceleistungen, familienfreundliches Wohnen sowie die Verknüpfung familienorientierter Angebote im Quartier werden konkrete Bestandteile der gemeinsamen Arbeit sein. mehr dazu...
02.09.2010 - Allbau kümmert sich

Selbst Wind und Wetter konnten dem AllbauKümmerkeks beim "18. Kinderfest im Krayer Volksgarten" nichts anhaben. Trotz der Regenschauer machte der leckere Keks, gebacken und gespendet von Bäcker Peter, nämlich genau das, was er am besten kann: den Bürgern genau zuhören, wo vor ihrer Haustür der "Schuh drückt". Und nun kann er tatkräftig mithelfen, die Situation für die Krayer zu verbessern.
Das wichtigste Ergebnis der vielen Gespräche, die die Sozialmanager der Allbau AG, Essens größtem Wohnungsanbieter, am AllbauKümmerkeks-Stand geführt haben: der Krayer liebt sein Kray – da will er sich auch mit den Problemen, die nahezu sämtliche alltägliche Lebensbereiche berühren, arrangieren. Lärm durch Schwerlastverkehr auf der Krayer Straße, ungepflegte Fassaden und Straßen ausgerechnet im Krayer Zentrum, unzureichendes Lebensmittelangebot auf dem Krayer Markt, Raser in Wohngebieten, Vandalismus und Verfall auf den Spielplätzen – das waren die Themenschwerpunkte.
„Einige der uns genannten Punkte sind der Bezirksvertretung bekannt und sie führen auch Gespräche mit den verantwortlichen Stellen. Da ist bereits richtig Bewegung drin“, berichtet Allbau-Kommunikationsleiter Dieter Remy. Und bei den anderen Vorschlägen überlegt die Allbau AG nun, wie sie ihre Kontakte nutzen und wie sie sich am besten einbringen kann. Dabei hilft auch der Erlös aus dem Verkauf der Kümmerkekse.
Von den geschmacklichen Qualitäten des AllbauKümmerkeks haben sich auch Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß und zahlreiche Bezirkspolitiker aus dem Stadtbezirk überzeugt. Und seine anderen Qualitäten beweist der AllbauKümmerkeks gerade in Borbeck: Auf dem Schlossparkfest hatten die Bürger sich über die trostlose Situation auf dem Spielplatz gleich am Schloss beklagt, der ohne Kletter- und Spielgerüste an eine Sandwüste erinnert. Hier schafft der Allbau nun Abhilfe, indem ein neues Spielgerät angeschafft und aufgebaut wird. mehr dazu...
16.08.2010 - Wohnkultur trifft Sportkultur

Sichtlich viel Spass hatten Dirk Miklikowski, Vorstand der Allbau AG, und Hans Martz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Essen und gleichzeitig Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Leistungssports in Essen e.V. (VfL) an diesem Termin. Denn Essens größter Wohnungsanbieter übergab einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an den VfL, der leistungsstarke und leistungswillige Bundeskaderathleten der A-, B- und C-Kader aus olympischen Sportarten, die für einen Essener Verein starten, fördert. "Wohnen ist für uns mehr als Wohnung, deshalb möchten wir als innovatives Unternehmen in vielen Bereichen auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, das Leben der Menschen in Essen angenehm und interessant zu gestalten. Für viele gehört der Sport dazu. Gerade die Ausnahmesportler sind absolute Sympathieträger unserer Stadt und vor allem auch Vorbild für junge Menschen. Deshalb unterstützen wir auch schon lange nicht nur den Breitensport in unserer Stadt, sondern unter anderem auch Spitzensportler wie den Kanuten der KGE mit Tomek Wylenzek an der Spitze, die Tischtennisdamen der DJK TuS Holsterhausen, die Handballer von Tusem Essen, die Schachspieler der Sportfreunde Katernberg, die Judoka der JKG Essen, die Volleyballerinnen des VC Allbau Essen und natürlich auch gerne den Verein zur Förderung des Leistungssports in Essen e.V.," so Dirk Miklikowski.
Auch Hans Martz ist begeistert vom Engagement der Allbau AG: "Wir freuen uns, dass sich die Allbau AG zu einem großen Sportsponsor und damit zu einem zuverlässigen Partner des Essener Sports entwickelt hat. Sie ist für den Breiten- und Spitzensport in unserer Stadt sehr wichtig. Die Spende der Allbau AG ist gerade in Zeiten, in denen viele Unternehmen eher zurückhaltend mit finanziellen Unterstützungen umgehen, für unseren Verein sehr hilfreich."
Seit dieser Saison ist die Allbau AG auch neuer Hauptsponsor der Judo-Kampfgemeinschaft Essen e.V.. Die Unterstützung des Essener Judosports ist für sie kein Neuland, da sie bereits seit längerem mit Julia Loselein aus Karnap eine – leider zurzeit verletzte – Essener Spitzen-Judoka unterstützt. Mit dem Engagement bei der JKG Essen unterstützt die Allbau AG eine Mannschaft, die im letzten Jahr ungeschlagen Meister der Regionalliga werden konnte und in den nächsten Jahren den Aufstieg in die 2. Bundesliga erreichen möchte. mehr dazu...
13.08.2010 - TUSEM Handball-Sommercamp

Nur noch wenige Plätze sind im diesjährigen TUSEM Sommercamp, das die Allbau AG zusammen mit dem TUSEM Essen während der Sommerferien vom 23.08. bis zum 27.08. für Kinder zwischen 8 - 13 Jahren ausrichtet, frei. Jetzt anmelden!
Das Camp findet in der Sporthalle Margarethenhöhe und der Sporthalle der Schule Waldlehne in drei Gruppen von jeweils höchstens 20 Kindern statt. Das Training in diesen kleinen Gruppen ermöglicht eine bessere Qualität, da sich die Übungsleiter (jeweils 2 pro Gruppe) besser um jeden einzelnen Teilnehmer kümmern können. Trainiert wird täglich in der Zeit von 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr. Mittag wird gemeinsam in der Sporthalle Margarethenhöhe gegessen.
Es gibt neben vielen kleinen Spielen auch einige technisch-taktische Tipps von den Handball-Profis des TUSEM. Die täglich zwei Trainingseinheiten werden von den Trainern in Technik- und Mannschaftstraining sowie Koordinations- und Konditionstraining eingeteilt und durch Wettkampfspiele zusätzlich spannend gestaltet. Am Ende der Woche gibt es das Allbau-Handballturnier mit allen Teilnehmern.
Am Freitag den 27.08.2010 spendiert die Allbau AG allen Teilnehmern zudem einen krönenden Abschluss. Im Klaro-Kids-Club des TUSEM gibt es nach dem Allbau-Handballturnier eine kleine Stärkung und eine Überraschung für die Teilnehmer.
Als Highlight des Abends schauen alle zusammen das 1. Heimspiel des TUSEM in der Saison 10/11 gegen die Mannschaft der Füchse Berlin 2 (2. Handball-Bundesliga, Anpfiff 19.30 Uhr) an, die Eltern erhalten zum Spiel jeweils zwei Freikarten. Nach dem Spiel werden alle Teilnehmer von der Halle „Am Hallo“ von den Eltern abgeholt.
Geleitet wird das Camp von den Ex-Bundesligaprofis Mark Dragunski und Stephan Krebietke sowie weiteren Übungsleitern der Handballabteilung.
„Spaß durch Handball!“ ist wieder einmal das Motto des Allbau-Handball-Camps.
Die Kosten für das 5-Tage Camp betragen 120 € je Teilnehmer. In diesem Preis sind ein tägliches Mittagessen sowie Getränke (Wasser) enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine kleine Sportausrüstung (T-Shirt und Hose) und eine Freikarte (plus zwei Karten für die Eltern) zum Bundesligaspiel des TUSEM gegen Berlin in der Sporthalle „Am Hallo“.
Anmeldungen sind ab sofort möglich per email an doris.ullrich@freenet.de.Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Nach Anmeldung wird ein Anmeldeformular zugeschickt. Die Anmeldung wird mit Überweisung der Anmeldegebühr auf das im Formular genannte Konto gültig.
Laden Sie sich das Anmeldeformular herunter! mehr dazu...
13.07.2010 - Neue Impulse für die Zukunft

Äußerst positive Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr konnte AllbauVorstand Dirk Miklikowski in der 22. Etage des Rathauses präsentieren: "2009 war mit einem Jahresüberschuss von 23.149.000 Euro wirtschaftlich das erfolgreichste Jahr in der über 90-jährigen Firmengeschichte." Die Allbau AG, Essens größter Wohnungsanbieter, bewirtschaftete zum 31. Dezember 2009 einen Wohnungsbestand von 18.230 Wohnungen, 317 Gewerbeeinheiten sowie 4.150 Garagen/Tiefgaragen- und Einstellplätze und erzielte aus dem eigenen Bestand von 17.621 Wohnungen, 126 Garagen und 3.870 Garagen/Tiefgaragen- und Einstellplätze Umsatzerlöse von 90,5 Mio. Euro (2008: 85,1 Mio.). Die Leerstandsquote fiel von 4,3 % im Jahre 2008 auf 3,7 % (Stand: 31.12.09). Die Fluktuationsquote lag bei 10,9 % (2008: 11,1 %). "Gerade die Entwicklung der Leerstandsquote zeigt uns, dass sich der Allbau weiter auf einem guten Weg befindet. Die Fluktuationsquote liegt weiterhin im Marktdurchschnitt, ist aber zu hoch. Sie zeigt jedoch die hohe Beweglichkeit im Markt und bestätigt, dass unsere Unternehmensstrategie 2015 die richtige Reaktion auf ein anspruchsvolleres Nachfrageverhalten ist,“ so Dirk Miklikowski.
Mit der Unternehmensstrategie 2015, die die Allbau AG in 2009 entwickelte, arbeitet Essens größter Wohnungsanbieter nach einem Leitfaden, mit dessen Umsetzung die optimale Balance zwischen Ausbau der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, einer nachhaltigen ganzheitlichen Stadt- und Stadtteilentwicklung und dem Engagement für den sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren erreicht werden soll. Kernaufgabe der Unternehmensstrategie 2015 der Allbau AG ist es, über ein aktives Portfolio Management – im Rahmen eines aktiven Bestandsumbaus – einen nachhaltigen und nachfragegerechten Kernimmobilienbestand zu entwickeln. Investitions- und Desinvestitionsstrategien sind dabei gleichberechtigte Handlungsfelder, die an dem Ziel der Steigerung des Unternehmenswertes sowie dem Erhalt der Marktführerschaft ausgerichtet werden. Gerade durch sie sollen vor allem Wohnungsqualitäten verändert, neue Kundengruppen erreicht, der Immobilienmarkt um nachhaltig nachfrage-schwache Wohnungen (durch Rückbau und Städtebau) bereinigt, technisch intakter und preiswerter Wohnraum für BürgerInnen mit knappen Einkommen erhalten und die Wohn- und Lebensqualität gesteigert werden.
"Die Umsetzung unserer Unternehmensstrategie 2015 verläuft sehr vielversprechend – der damit einhergehende organisatorische Umbau der Allbau AG zu einem geschäftsprozess- und projektorientierten Unternehmen ist fast abgeschlossen. Der neue Zentralbereich "Unternehmensentwicklung", der als ausgeprägte Entwicklungs- und Steuerungseinheit mit Zentralfunktionen wie Unternehmensstrategie, Planung, Controlling, Risikomanagement, Organisation, Compliance u.a. installiert wurde, hat seine Arbeit im Jahre 2009 erfolgreich aufgenommen und sichert die weiterhin erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit ab," so Dirk Miklikowski.
Mehr Unterstützung ist notwendig
Allerdings nützt eine Optimierung in der internen Organisation eines Wohnungsunternehmens nichts, wenn nicht auch operative, auf das Kerngeschäft bezogene Aktivitäten in den Wohnquartieren greifen. Hier bat Dirk Miklikowski um mehr Unterstützung, denn eine ganzheitliche Stadt- und Stadtteilentwicklung, der soziale Ausgleich in den Wohnquartieren und vor allem spürbare ökologische Veränderungen sind von vielen Akteuren und Institutionen – auch im Rahmen von Kooperationen - abhängig, um Entwicklungen mittelfristig erleben zu können. Gerade Kooperationen seien für Essen und das Ruhrgebiet, das sich nach und nach zu einem modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort entwickelt, wichtig. Wobei ihre Attraktivität als Wohnstandort ein wesentlicher Faktor für das Prosperieren einer Region sei. Der einzigartige Vorteil des Ruhrgebiets im Vergleich zu den anderen großen europäischen Metropolregionen liege hier in seiner dezentralen und kleinräumigen Siedlungsstruktur.
"Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation benötigen gerade die kommunalen Wohnungsunternehmen politische Unterstützung, d.h. verlässliche Rahmenbedingungen, damit die Wohnungsunternehmen funktionierende Nachbarschaften stabilisieren oder wiederherstellen, den Wohnstandard in NRW noch weiter qualifizieren, die Gebäude nachhaltig bewirtschaften und bezahlbares Wohnen sichern können," so Dirk Miklikowski. Dies gilt vor allem für den ökologischen Nachhaltigkeitsaspekt. Denn gerade in der Metropole Ruhr sind über 70 % der Wohnungen 40 Jahre oder älter, in Einzelfällen sogar deutlich darüber. Die Bestände sind oft unsaniert, in der Regel energetisch problematisch, haben oft nicht mehr den heutigen Wohnvorstellungen entsprechende Grundrisse und sind in den seltensten Fällen barrierefrei oder barrierearm. Sie liegen teilweise in hochverdichteten Quartieren, teilweise jedoch auch in städtebaulich sehr interessanten, aufgelockerten Siedlungsstrukturen mit hohen Qualitäten im Freiraum.
Die Investitionsherausforderungen in diesen Beständen sind immens, vorrangig im energetischen Bereich. Nach Auffassung von Dirk Miklikowski muss gerade auf diesem Gebiet etwas passieren: "Die Immobilieneigentümer, insbesondere in Regionen mit entspannten Wohnungsmärkten, werden nicht in der Lage sein, diese angesichts der mangelnden Refinanzierbarkeit der Investitionen flächendeckend zu leisten. Trotz in Teilen günstiger KfW-Finanzierungen sind die öffentlichen Förderanreize unzureichend, die energetischen Standards, neu über die EnEV 2009 formuliert, zu hoch und das Mietrecht in vielen Teilen zu unflexibel. Hier sind vorrangig die unzureichende Mietanpassungsmöglichkeit nach energetischer Sanierung, die Duldungspflicht von Modernisierungen sowie die Vertragsumstellung auf Wärmecontracting zu nennen."
Im vergangenen Jahr lag der Modernisierungsaufwand der Allbau AG bei rund 19,6 Mio. Euro. Auch für die Folgejahre stehen bei der Allbau AG Modernisierungsprojekte ähnlichen Umfangs mit steigenden Budgets zur Realisierung an; vorausgesetzt der rechtliche Rahmen bleibt oder wird "investitionsförderlicher". Auch die laufende Bestandspflege wurde mit 14,88 Euro je qm Wohnfläche in 2009 auf hohem Niveau gehalten. Der Gesamtaufwand von 17,3 Mio. Euro in 2009 macht gute 25% der realisierten Mieten aus. Zusammen mit Modernisierungsausgaben sind in 2009 somit über 53% der Einnahmen aus Mieten in die Immobilienbestände des Unternehmens zurückgeflossen.
Ein gutes Beispiel für die optimale Nutzung von Fördermitteln realisiert die Allbau AG beim Stadtumbauprojekt in Altendorf. Hier zeigt sich, wie wichtig eine Kooperation zwischen öffentlicher Hand und Wohnungsunternehmen ist. Das gemeinsame Handeln von Stadt Essen, Land NRW und Allbau AG wird dazu führen, Altendorf nachhaltig aufzuwerten und damit zu einem von vielen Altendorfer Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen gewünschten Imagewechsel beizutragen. Konkret bedeutet dies: die Allbau AG ersetzt hier ca. 180 nachfrageschwache und technisch verbrauchte Wohnungen rund um die Rüselstraße durch den Neubau von ca. 61 Wohnungen. Investitionsvolumen der Allbau AG: ca. 14 Mio. Euro. "Unsere Aktivitäten wären nur halb so viel wert, wenn nicht die öffentlichen Investitionen der Stadt Essen in beispielsweise Bodenordnung, Abtrag des Bahndammes, Anlage des Niederfeldsees, Promenade und Plätze sowie der gemeinsamen privaten und öffentlichen Freiflächen und die Förderzusage des Landes NRW über Landesmittel der NRW.BANK in Höhe von rund 7,2 Mio. Euro für den Wohnungsneubau wären. Nur durch diesen Gleichschritt und das umfassende Engagement aller Projektbeteiligten wird eine Qualität entstehen, die in der Lage sein wird, den Stadtteil Altendorf/Bochold nachhaltig als Wohnstandort weiter zu profilieren. Ich denke, dass unser Projekt und die darauf entwickelte Förderung Schule machen wird und insbesondere in der Region des Ruhrgebietes breite Anwendung bei verantwortungsvoll handelnden Immobilienunternehmen finden wird," so Dirk Miklikowski.
Noch mehr Neubau in Essen
Das Stadtumbauprojekt in Altendorf/Bochold ist Teil eines anspruchsvollen Investitionsprogramms der Allbau AG, das sich sehen lassen kann: schon jetzt steht fest, dass die Allbau AG von 2009-2014 ein Neubauvolumen von mindestens 460 Wohnungen realisieren wird. Auch in Zukunft wird die Allbau AG das Neubaugeschäft als wichtiges Stadtentwicklungsinstrument im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie nutzen. "Gerade Abriss und Neubau schaffen eine Verjüngung des Bestandes, moderne Wohnformen und zugleich eine deutliche Steigerung der Attraktivität des ganzen Wohnviertels. Dementsprechend planen bzw. realisieren wir zurzeit etwa 14 Maßnahmen," so Dirk Miklikowski. Dazu gehören kleinere Bauprojekte wie am Bovermanns Weg in Kupferdreh (10 Mietwohnungen), am Stadtgarten in Steele (32 Mietwohnungen), am Kiekenberg in Bedingrade (10 Mietwohnungen), am ehemaligen Nöggerathbad in Altendorf (26 Mieteinfamilienhäuser) oder in der Ruhrtalstraße in Kettwig (21 öffentlich geförderte Mietwohnungen), aber auch größere Stadtentwicklungsprojekte wie in Altendorf (60 WE), im Universitätsviertel (75 WE), in der nördlichen Innenstadt, auf der Dilldorfer Höhe und in Vogelheim. Ein neues Projekt wird voraussichtlich in Essen-Fischlaken realisiert, weitere Planungen sind vorgesehen. "Diese Aktivitäten zeigen, dass wir große Fortschritte auf unserem strategischen Weg machen und unsere Marktführerschaft in Essen weiter festigen und ausbauen. Essen, eine Stadt mit guten Arbeitsmarktentwicklungen, aber deutlichen Wohnungsmarktdefiziten, braucht die Allbau AG. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass diese großen Investitionsvorhaben begleitet werden durch massive Bestandsinvestitionen in einer Größenordnung von derzeit rund 30 Euro pro qm Wohnfläche," so Dirk Miklikowski.
Besondere Freude bereiten der Allbau AG die Gespräche mit der durch eine angespannte Haushaltslage in ihren Haushaltsfeldern deutlich eingeschränkte Kommune. So durfte Essens größter Wohnungsanbieter beispielsweise die Architektur- und Ingenieurleistungen zur Sanierung von 4 Kindertagesstätten oder 2 Schulen aus dem Sofortpaket der Mittelverwendung aus dem Konjunkturpaket II übernehmen. "Wir sind natürlich gerne bereit, die Kommune noch intensiver beispielsweise durch die Übernahme weiterer Aufgaben und Leistungen, durch ein befristet erhöhtes Ausschüttungsvolumen und den Erwerb von ehemals kommunal genutzten Flächen zu unterstützen – für ein attraktives Zuhause in Essen," bot der Allbau-Vorstand an.
Leistungen für andere Kommunen
Einen wichtigen Meilenstein bei der Realisierung ihrer Unternehmensstrategie 2015 konnte die Allbau AG letzte Woche vermelden, denn ein in der Unternehmensstrategie 2015 formulierter Baustein ist die Ausweitung des Betreuungsgeschäftes sowie die Schaffung von Stadtgrenzen übergreifenden Kooperationen in der Metropole Ruhr.
Die Allbau AG wird mittelbar von der Stadt Gladbeck beauftragt, die unternehmerische Leitung und Steuerung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Gladbeck (GWG) im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsmandates zu übernehmen. Die GWG bewirtschaftet zurzeit rund 2.000 Wohnungen mit 10 MitarbeiterInnen. Die Übernahme operativer Tätigkeiten ist zunächst nicht vorgesehen. Die GWG und ihre Organe bleiben dabei vollständig erhalten.
Die Freude bei Dirk Miklikowski war groß: "Wir arbeiten bei Allbau in einem nachhaltigen Geschäftsmodell, orientiert an ökonomischer, ökologischer und sozial gesellschaftlicher Verantwortung und haben uns in den zurückliegenden Jahrzehnten hohe Professionalität und unternehmerische Kompetenz in der kommunalen Immobilienwirtschaft erarbeiten können. Dies in ein kleineres, über die Region bereits verbundenes, Wohnungsunternehmen transportieren zu können, macht sehr viel Sinn und stützt sehr eindeutig den Gedanken interkommunaler Kooperationen – wie wir das schon im Rahmen von WIR, Verbund der neun großen kommunalnahen Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet praktizieren. Dass Unternehmen in der Metropole Ruhr voneinander lernen und profitieren, ist also kein neuer Gedanke. Dass dies kommunale Wohnungsgesellschaften nun praktisch in dieser Form umsetzen, ist bisher einmalig."
Die Unternehmensstrategie 2015 der Allbau AG – Neue Impulse für die Zukunft!
(Die aktuellen Unternehmens-Kennzahlen entnehmen Sie bitte der Tabelle hier.) mehr dazu...
08.07.2010 - Exklusives Wohnen am Steeler Stadtgarten

Kurz vor dem WM-Halbfinale hatte die Allbau AG noch mal allen Grund zum Feiern, da nun das kleine, aber feine Stadtteilentwicklungsprojekt "Exklusives Wohnen am Stadtgarten" in Steele in die entscheidende Phase tritt. Die Neugestaltung des Quartiers ist zurzeit eines der größten Stadtteilentwicklungsprojekte in Essen. Nach umfangreichen Untersuchungen hielt die Allbau AG gerade dieses Wohnquartier mit vielen ruhigen Wohnstraßen und einer dennoch guten infrastrukturellen Anbindung für besonders geeignet für ein Neubauprojekt. Auf dem Grundstück, wo bis vor einem Jahr noch die St. Eligiuskirche stand, baut Essens größter Wohnungsanbieter nun 32 2,5–3,5-Raumwohnungen, in die die ersten MieterInnen voraussichtlich im 1. Quartal 2011 einziehen können. Unter anderem feierten Bürgermeister Franz-Josef Britz, Mitglieder der Gemeinde St. Laurentius, Bezirksvertreter, Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski und AR-Vorsitzender Manfred Reimer im Rahmen einer Einsegnung, die von Pastor Norbert Ghesla von der Gemeinde St. Laurentius vorgenommen wurde.
Die 32 Mietwohnungen bieten in einem anspruchsvollen 2-geschossigen Neubau Wohnflächen von 81 bis 155 m² und einen überdurchschnittlichen Komfort. Der Zugang zum Erdgeschoss erfolgt von allen Seiten vollständig barrierefrei. Die Terrassenflächen, die den einzelnen Wohneinheiten im Erdgeschoss zugeordnet sind, werden ebenfalls stufen- und schwellenlos zu erreichen sein. Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über eine Terrasse mit Gartenanteil, im Obergeschoss können die MieterInnen den Ausblick auf das grüne Umfeld von einem großzügigen Balkon aus genießen. Die Penthouse-Wohnungen beeindrucken mit einer bis zu 76 qm großen Dachterrasse. Von der Tiefgarage erreicht man auf direktem Wege den Aufzug des Wohnhauses. Auch die Ausstattung ist mit Fußbodenheizung, Parkettboden in Wohnräumen und Fluren, Fliesen in Küchen und Bädern und elektrischen Rolläden hochwertig. Für ein stetig angenehmes Raumklima sorgt eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung, in den ansprechenden Bädern ist unter anderem eine Glas-Duschabtrennung vorhanden.
"Wir haben uns in enger Abstimmung mit dem Kirchenvorstand zu diesem Wohnungsmix entschieden und investieren ca. 8 Mio. Euro in dieses anspruchsvolle Wohnprojekt," so Dirk Miklikowski. Die Grundmieten liegen zwischen 690 und 1387 Euro.
"Essen braucht neue Wohnungstypen mit einem breit gefächerten Preisniveau, denn die Gesellschaft segmentiert sich. Neben der sich ändernden Altersstruktur treffen wir auf völlig unterschiedliche Lebensformen mit unterschiedlichen Wohnansprüchen. Und egal ob Mehrfamilien- oder Reihenhäuser, ob zur Miete oder im Eigenheim: die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sollen ihr persönliches Zuhause finden," so Dirk Miklikowski in seiner Begrüßungsrede. Diese Heterogenität an Wohnwünschen hatten auch die neuen MieterInnen am Laurentiusweg. Die einen mochten ihr eigenes Haus nicht mehr bewirtschaften und konnten sich hochwertigen Wohnraum zur Miete leisten. Andere suchten eine Wohnung mit Aufzug, andere Interessenten – vorwiegend Pärchen mittleren Alters – hatten grundsätzlich kein Interesse an einem Eigenheim, legten aber Wert auf Komfort.
Die Allbau AG hat sich bei diesem Projekt auch ganz dem Klima- und Umweltschutz verschrieben. Die neuen Immobilien werden nach den Maßgaben des seit dem 01. April 2009 gültigen KfW-Effizienzhaus-55-Standards errichtet. Als eine besonders klimaschonende Energieform kommt hier die Sonnenenergie für den direkten Wärmebedarf im Haus zur Anwendung (Solarthermie). Damit werden im Wesentlichen der Warmwasserbedarf und teilweise auch die Heizung zentral versorgt; darüber hinausgehender Bedarf wird über eine moderne Brennwertanlage abgedeckt. Dieses ökologische Konzept ist nicht nur für den Klimaschutz gut, sondern kommt auch den Mieterinnen und Mietern bei den Energiekosten entgegen. mehr dazu...
07.07.2010 - Mit Bürgermeister und Baudezernentin per Rad zur Sonne am Park

Zu einer Fahrradtour und Stadtführung der besonderen Art laden Bürgermeister Rolf Fliß und die Essener Umwelt- und Baudezernentin Simone Raskob ein. Noch ziemlich klein war die Zahl der Mitradler vor drei Jahren, mittlerweile aber fahren rund 50 Personen dem Bürgermeister und der Dezernentin „hinterher“. Humorig und sachkundig gleichermaßen präsentieren die beiden Baustellen und andere interessante Bauwerke, die unsere Stadt neuerdings bereichern.
Die Planung der Touren organisiert Bürgermeister Rolf Fliß zusammen mit der Essener Fahrrad-Initiative (EFI) und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Die Strecke selbst ist jeweils „gemütlich bis leicht hügelig“, wie Rolf Fliß betont. „Am Ende belohnen wir uns dann mit einem gemütlichen Beisammensein,“ fügt er verschmitzt hinzu. Teilnehmen kann jede(r), die Teilnahme ist kostenlos, einzige Bedingung ist das Mitbringen eines verkehrssicheren Fahrrades.
Auch am nächsten Sonntag, 11. Juli 2010 ist es – trotz WM-Endspiel – wieder soweit. Treffpunkt ist um 11 Uhr der Rüttenscheider Platz. Die 30 km lange Route geht über das Messe-Hotel, die eon-Ruhrgas-Baustelle, den Hauptbahnhof, die Alte Synagoge, die Grüne Mitte im Universitätsviertel bis hin zu „Sonne am Park“, dem Photovoltaik-Projekt der Allbau AG in Huttrop. Hier baute Essens größter Wohnungsanbieter vor ein paar Jahren eine der größten Photovoltaikanalgen in NRW auf 22 Häusern. Wenn die Zeit reicht und das Wetter mitspielt, geht es noch in den Öko-Park Segeroth und das ThyssenKrupp-Hauptquartier. mehr dazu...
07.07.2010 - Allbau übernimmt Mandat in Gladbeck

Der Allbau, Essens größter Wohnungsanbieter, wird mittelbar von der Stadt Gladbeck beauftragt, die unternehmerische Leitung und Steuerung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Gladbeck (GWG) im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsmandates zu übernehmen. Nach Durchführung eines Bieterverfahrens hat der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Gladbeck in seiner Sitzung am 05.07.2010 diesen einstimmigen Empfehlungsbeschluss an die Gesellschafterversammlung der GWG gefasst. Die GWG bewirtschaftet zurzeit rund 2.000 Wohnungen mit 10 MitarbeiterInnen. Die Übernahme operativer Tätigkeiten ist zunächst nicht vorgesehen. Die GWG und ihre Organe bleiben dabei vollständig erhalten. Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung haben damit weiterhin die Möglichkeit, die Geschäftspolitik vor Ort in Gladbeck weiter mitzubestimmen und an den lokalen und städtischen Interessen auszurichten.
Die derzeitige Ausgangssituation mit einer Vielzahl zu lösender Aufgaben bei der Gesellschaft und zur Bewältigung der stetig steigenden Marktherausforderungen braucht die GWG nach Ansicht der Gesellschafter ein modernes Geschäftsmodell sowie erprobte Instrumente, um die ihr zufallenden wichtigen Aufgaben in Gladbeck erfüllen zu können. Sicherzustellen sei dabei der unverändert sozial verantwortungsvolle Umgang mit Mitarbeitern und Mietern sowie ein umfassendes Verständnis für die Einbindung eines kommunalen Unternehmens in gesamtstädtische Entwicklungsaufgaben. "Ziel der Gesellschafter der GWG ist es, über einen leistungsstarken Partner hohe Innovationen und ausgeprägtes unternehmerisches und betriebswirtschaftliches Know How in die GWG zu transportieren. Diesen Partner haben wir mit Allbau gefunden. Die Nutzung von Ressourcen, Kompetenzen und Know How einer großen, kommunalen Wohnungsbaugesellschaft wie des Allbau bietet die Chance, mit vergleichsweise geringem Aufwand und innerhalb kurzer Zeit das Unternehmen neu, modern und chancen- sowie risikoorientiert aufzustellen und auszurichten," so Ulrich Roland, Bürgermeister der Stadt Gladbeck.
"Ich freue mich außerordentlich über die Entscheidung des zuständigen Ausschusses des Rates der Stadt Gladbeck, die Geschäftsbesorgung auf den Allbau zu übertragen", so Dirk Miklikowski (46), Vorstand des Allbau und zukünftiger Geschäftsführer der GWG. Der Wohnungswirtschaftler weiter: "Wir arbeiten beim Allbau in einem nachhaltigen Geschäftsmodell, orientiert an ökonomischer, ökologischer und sozial gesellschaftlicher Verantwortung und haben uns in den zurückliegenden Jahrzehnten hohe Professionalität und unternehmerische Kompetenz in der kommunalen Immobilienwirtschaft erarbeiten können. Dies in ein kleineres, über die Region bereits verbundenes, Wohnungsunternehmen transportieren zu können, macht sehr viel Sinn und stützt sehr eindeutig den Gedanken interkommunaler Kooperationen – wie wir das schon im Rahmen von WIR, Verbund der neun großen kommunalnahen Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet praktizieren. Dass Unternehmen in der Metropole Ruhr voneinander lernen und profitieren, ist also kein neuer Gedanke. Dass dies kommunale Wohnungsgesellschaften nun praktisch in dieser Form umsetzen, ist bisher einmalig."
Auch Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen, begrüßt die Zusammenarbeit von GWG und Allbau: "Wir sind außerordentlich glücklich, mit dem Allbau ein sehr leistungsstarkes und verantwortungsvoll handelndes Wohnungsunternehmen in Essen zu haben, das uns intensiv bei der Bewältigung wohnungswirtschaftlicher und stadtentwicklungspolitischer Aufgaben unterstützt. Das sehr gut aufgestellte Unternehmen hat eine marktführende Rolle in Essen eingenommen und dabei die Interessen seiner kommunalen "Familie" umfassend in sein unternehmerisches Handeln integriert. Ich denke, dass die Kollegen in Gladbeck mit der Neuorientierung ihrer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Rahmen einer Geschäftsbesorgung eine sehr weise und innovative Entscheidung getroffen haben. Ich bin davon überzeugt, dass die Kooperation mit "unserem" Allbau sehr erfolgreich sein wird und Beispiel sein kann für weitere, interkommunale Partnerschaften in der Metropole Ruhr."
Für die Allbau AG ist dieser Auftrag ein wichtiger Meilenstein bei der Realisierung ihrer Unternehmensstrategie 2015, die Dirk Miklikowski im Jahre 2009 vorstellte. Ein dort formulierter Baustein war die Ausweitung des Betreuungsgeschäftes sowie die Schaffung von Stadtgrenzen übergreifenden Kooperationen in der Metropole Ruhr. Aber nicht nur das: unter anderem plant sein Unternehmen in den nächsten Jahren ca. 700 Wohnungen neu zu bauen, ca. 1.000 nicht mehr nachfragegerechte Wohnungen zurückzubauen, bis zu 1.000 Wohnungen zuzukaufen und nachfrageschwache Immobilien zu veräußern. Bei allen Punkten ist nach Aussage seines Vorstandes Essens größter Wohnungsanbieter auf einem sehr guten Weg. mehr dazu...
22.06.2010 - Sonnige Zeiten im Grugapark

Wetter und Sonne sind in diesen Wochen für viele ein Rätsel. Wie man allerdings Sonne nutzen kann, können die über 200.000 Besucher, die jährlich das Kurhaus im Grugapark aufsuchen, nun vor Ort miterleben. Die Allbau AG, Essens größter Wohnungsanbieter, investierte in den Bau und in den Betrieb einer Photovoltaikanlage auf dem Flachdach ca. 160.000 Euro. So werden nun durch dieses Projekt jährlich fast 22 Tonnen an Kohlendioxyd vermieden. 172 Module mit einer Gesamtfläche von ca. 290 qm schmücken das Dach und erzeugen jährlich ca. 33.000 Kilowattstunden Strom, der in das Versorgungsnetz des RWE eingespeist wird. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von acht Einfamilienhäusern.
Simone Raskob, Bau- und Umweltdezernentin der Stadt Essen, freut sich über das Engagement der Allbau AG: "Die Stadt Essen initiiert und fördert nachhaltige Projekte. Deshalb setzen wir uns schon seit einiger Zeit für die ökologische Nutzung der Dächer von städtischen Immobilien ein und haben auch Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt die Möglichkeit gegeben, in Photovoltaikanlagen auf städtischen Immobilien zu investieren. Da die Allbau AG schon sehr gute Erfahrungen mit dem Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen auf eigenen und städtischen Immobilien gemacht hat, freuen wir uns, dass sie auch dieses Angebot von uns annahm." Essens größter Wohnungsanbieter investierte schon in den Bau und in den Betrieb von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der drei städtischen Schulen Realschule Überruhr, Gymnasium an der Wolfskuhle und Gesamtschule "Frida Levy" und auf dem Alexander-von-Humbold-Haus in der Gruga.
Im Gegensatz zu vielen anderen regenerativen Energiequellen ist die Lebensdauer von Photovoltaik sehr hoch und nutzt eine vergleichsweise wenig anfällige und sehr wartungsarme Technik, da fast keine mechanischen Teile eingesetzt werden. Eine Reinigung der Komponenten ist normalerweise nicht erforderlich. Außerdem ist beispielsweise im Gegensatz zu solarthermischen Anlagen die Integration der Photovoltaikanlage in die haustechnische Installation recht einfach, da lediglich ein Zugang zum Verteilernetz mit einem Zähler versehen werden muss.
"Gemeinsam mit der Stadt Essen möchten wir durch die Nutzung von Dächern städtischer Immobilien den Schadstoff-Ausstoß mindern, den Energieverbrauch senken und alternative Energiequellen nutzen. Übrigens: diese ökologischen Projekte sind nicht renditeorientiert angelegt und daher auch kein Geschäftsfeld für die Allbau AG. Unter Berücksichtigung einer kleinen zwingend notwendigen Verzinsung des eingesetzten Kapitals kommt dabei eine schwarze Null heraus. Wegen der hohen Installationskosten haben weder die Allbau AG noch die Stadt Essen bzw. das Kurhaus im Grugapark somit einen finanziellen Vorteil. Wir leisten jedoch damit alle gemeinsam einen Beitrag zur Umorientierung auf erneuerbare Energien und hier an diesem sehr stark frequentierten Standort stärken wir vielleicht das Bewusstsein für ökologisches Handeln in den Köpfen vieler," erläuterte Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski.
Übrigens: zusätzlich ist im Kurhaus im Grugapark ein Blockheizkraftwerk auf Erdgasbasis zur Stromerzeugung und -einspeisung mit einer Kraft-Wärme-Kopplung eingebaut. mehr dazu...
18.06.2010 - AllbauKümmerkeks feiert gelungenen Einstand

Der "AllbauKümmerkeks" hat auf dem Altenessener Markt eine mehr als gelungene Premiere gefeiert. Zum einen nutzten die Marktbesucher und Bürger des Essener Nordens die neue Gelegenheit, sich mit den Mitarbeitern der Allbau AG, dem größten Essener Wohnungsanbieter, zu unterhalten und sie auf etwaige Miss-Stände im Stadtteil aufmerksam zu machen. Zum anderen deckten sich die Bürger mit den leckeren "Kümmerkeksen" ein, die Bäcker Peter eigens für diese Aktion entwickelt hat. Der Clou daran ist: Der Erlös aus dem Gebäck-Verkauf fließt komplett in die Klärung eines derjenigen Probleme, die die Bürger vor Ort in zahlreichen Interviews geschildert haben. Diesesmal wurde sich für spezielle Sonderreinigungen des stark frequentierten öffentlichen Spielplatzes an der Ecke Westerdorfplatz/Bäuminghausstraße entschieden. Damit ist der "Kümmerkeks" der erste seiner Art, der nicht nur lecker schmeckt, sondern auch Gutes tut.
Mit Spannung hatten sie beim Allbau dem Projektstart entgegen gefiebert. Und die Resonanz hat sie dann doch positiv überrascht. "Eine erfolgreiche Aktion, weil wir mit den Bürgern gut ins Gespräch gekommen sind", erklärt Allbau-Sozialmanager Michael Minuth, der auf dem Altenessener Markt zahlreiche Bürger interviewt hat. Natürlich gebe es im Stadtteil einige nicht so schöne Ecken, wo sich die Bürger unsicher fühlen. Außerdem könne man beispielsweise Spielplätze und Grünflächen besser pflegen, . . . Zu den vielen Erkenntnissen gehörte aber auch, dass die Altenessener gerne in Altenessen wohnen und hier auch bleiben möchten.
Aus den vielen Anregungen wird nun versucht, einzelne Projekte zu formen, die in die Tat umgesetzt werden sollen. "Natürlich können wir als Allbau nicht jedes Problem hier im Stadtteil lösen", warb Allbau-Kommunikationsleiter Dieter Remy für Verständnis. "Aber wir haben diese Aktion ins Rollen gebracht und werden daher unser Knowhow und unsere Kontakte versuchen zu nutzen."
Die Aktion auf dem Altenessener Markt war nur der Auftakt zu einer Reihe weiterer "Kümmerkeks"-Veranstaltungen. "Wir wollen fortan einmal im Monat in einem anderen Essener Stadtteil zu Gast sein. Ob auf einem Straßenfest, ob auf dem Wochenmarkt oder bei einer besonderen Veranstaltung – wir wollen auf die Essener zugehen und ihnen zuhören", so Dieter Remy. Gerne können die Bürger auch selbst Vorschläge machen, wohin die Allbau AG mit dem AllbauKümmerkeks als kommen solle (per Mail an: kuemmerkeks@allbau.de). Dabei müsse es selbstverständlich nicht nur um die Allbau AG oder Wohnungsfragen gehen. "Soziale Nachhaltigkeit ist einer der Eckpfeiler unserer Unternehmensstrategie. Deswegen heißt es ja auch Kümmerkeks – weil wir zuhören wollen und uns kümmern," so Dieter Remy. mehr dazu...
12.06.2010 - Mehr Wohnungen für die Allbau AG

Zum 01. Januar 2011 wird das kommunale Wohnungsunter-
nehmen Allbau AG 525 Wohnungen, 2 Gewerbe-
einheiten und 116 Garagen und Stellplätze der Immeo Wohnen GmbH erwerben. Die nun veräußerten Immobilien wurden 1900-1968 gebaut und befinden sich in den Essener Stadtteilen Frohnhausen und Margarethenhöhe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
"Im Rahmen unseres aktiven Portfoliomanagements ist für uns neben Modernisierung, Neubau, Verkauf, Abriss und Halten auch der Kauf von Beständen ein wichtiges Thema. Wir sind sehr froh über die Transaktion mit Immeo Wohnen GmbH, denn die erworbenen Immobilien haben nachhaltige Chancen im Essener Wohnungsmarkt und stellen eine sinnvolle Ergänzung unseres Portfolios dar. Wir werden für unsere neuen Kunden natürlich ein verlässlicher, service- und kundenorientierter Vermieter sein," so Dirk Miklikowski, Vorstand der Allbau AG, die Eigentümerin von zurzeit rund 18.000 Wohnungen ist. Er hatte bereits im vorletzten Jahr bei der Vorstellung seiner Unternehmensstrategie 2015 darauf hingewiesen, dass sein Unternehmen in den nächsten 10 Jahren konkret plane, ca. 700 Wohnungen neu zu bauen, ca. 1.000 nicht mehr nachfragegerechte Wohnungen zurückzubauen, bis zu 1.000 Wohnungen zuzukaufen und nachfrageschwache Immobilien zu veräußern.
Mit der nun abgeschlossenen Transaktion konnten in zwei Jahren bereits über 700 Wohnungen zugekauft werden. Auch das aktuelle Bauprogramm lässt sich sehen: schon jetzt steht fest, dass die Allbau AG von 2009-2014 ein Neubauvolumen von mindestens 460 Wohnungen realisieren wird. Weitere Planungen sind vorgesehen. "Diese Aktivitäten zeigen, dass wir große Fortschritte auf unserem strategischen Weg machen und unsere Marktführerschaft in Essen weiter festigen und ausbauen. Essen, eine Stadt mit guten Arbeitsmarktentwicklungen, aber deutlichen Wohnungsmarktdefiziten braucht die Allbau AG. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass diese großen Investitionsvorhaben begleitet werden durch massive Bestandsinvestitionen in einer Größenordnung von derzeit rund 30 Euro pro qm Wohnfläche," so Dirk Miklikowski. mehr dazu...
09.06.2010 - Premiere für den AllbauKümmerkeks

Am kommenden Freitag verkauft die Allbau AG, Essens größter Wohnungsanbieter, auf dem Altenessener Markt von 8 bis 13 Uhr den wahrscheinlich einzigen Keks, der Gutes tut. Gemeinsam mit dem Essener Familienunternehmen Bäcker Peter startet die Allbau AG ein bisher einzigartiges Sozialprojekt. Einmal pro Monat sind Allbau und Bäcker Peter in einem Essener Stadtteil zu Gast. Sie verkaufen die leckeren Kekse für den guten Zweck, und vor allem: sie hören zu.
"Das Konzept ist deswegen so besonders, weil der Verwendungszweck für den Verkauf des Kümmerkekses von den Bürgern selbst bestimmt wird", erklärt Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski. Vier bis fünf Stunden ist der AllbauKümmerkeks pro Stadtteil zu Gast. Die komplette Zeit über werden am Allbau-Infostand Interviews geführt. Die Bürger sollen dort offen über die Sorgen und Nöte in ihrem Stadtteil berichten. Wo hakt es ganz besonders? Wo herrscht dringend Handlungsbedarf? Wo sollen sich Dinge zeitnah ändern?
Alle Vorschläge werden notiert und ausgewertet. Ein Bürgervorschlag erhält schließlich den Zuschlag und bekommt die Erlöse aus dem Kümmerkeks-Verkauf. "Zum einen möchten wir mit der Aktion direkt vor Ort helfen, kleine Probleme aus der Welt zu schaffen, die im täglichen Leben vielleicht ein wenig untergehen", berichtet Dirk Miklikowski. "Zum anderen wollen wir mit der Aktion ein Sprachchor für die Menschen in den Stadtteilen sein. Wichtig ist es zu erwähnen, dass natürlich nicht alle Vorschläge der Bürger finanziell unterstützt werden können. Trotzdem bieten die Vorschläge/Beschwerden wertvolle Impulse für die Arbeit der Allbau AG. Gegebenenfalls kann über das Netzwerk von Allbau und Bäcker Peter (inhaltliche) Hilfe generiert werden. Der AllbauKümmerkeks soll also auch nachhaltig sein – er soll tatsächlich helfen, das Leben in Essen ein klein bisschen lebenswerter zu gestalten."
Im Allbau-Mietermagazin wird in jeder Ausgabe ausführlich über den AllbauKümmerkeks und die Vorschläge der Bürger berichtet. Dazu ist Radio Essen an jedem Aktionstag mit vor Ort und führt Interviews.
Der AllbauKümmerkeks passt damit hervorragend zu dem Auftrag, den sich der größte Essener Wohnungsanbieter auf seine Fahnen geschrieben hat. "Im Vergleich zu vielen anderen Wohnungsunternehmen sind Aktivitäten zur sozialen Nachhaltigkeit wichtige Eckpfeiler unserer Unternehmensstrategie 2015. Bereits heute sind unsere Sozialmanager häufig Ansprechpartner für Probleme, die über das reine Mietverhältnis hinausgehen," erklärt Dirk Miklikowski. "Durch Aktionen wie den AllbauKümmerkeks werden wir noch mehr erfahren, was den Menschen vor Ort wichtig ist. Das können wir direkt in unsere Arbeit einfließen lassen und damit die Lebensqualität steigern."
Den Auftakt macht der AllbauKümmerkeks am Freitag (11. Juni) auf dem Altenessener Markt. Von 8 bis 13 Uhr werden dort zum Preis von 1 Euro Tüten mit dem leckeren Keks verkauft. Auch Bäckermeister Klaus Peter freut sich schon auf den ersten Termin: "Als sozial engagiertes Familienunternehmen gefällt uns die Idee, den Menschen in den Stadtteilen zuzuhören und unbürokratisch zu helfen. Deswegen sind wir gerne mit dabei."
Weitere Termine sind übrigens schon in der Planung. "Einmal pro Monat werden wir mit der Aktion in wechselnden Stadtteilen zu Gast sein", erklärt Dirk Miklikowski. Dabei suchen wir uns natürlich Tage oder Veranstaltungen aus, wo möglichst viel los ist. Wir werden also viele Gespräche führen können."
Übrigens: Gerne können Essener Bürger auch selbst Vorschläge einreichen, wo der AllbauKümmerkeks zu Gast sein soll: kuemmerkeks@allbau.de mehr dazu...


