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Quartiere und Nachbarschaft plus

Soziales Handeln für gute Nachbarschaften

Dass der Allbau als eines der ersten Unternehmen der Wohnungswirtschaft ein nennenswertes Sozialmanagement hatte und mittlerweile weiter ausgebaut hat, ist der sichtbare Beweis für seinen Anspruch, dass es beim Wohnen um mehr geht als um "Steine, Wohnungen und Häuser".

Soziales Handeln als wichtige Säule

Die Menschen sind dem Allbau ebenso wichtig, die Kundenzufriedenheit, sozial verträgliche Nachbarschaften und Service-Angebote, die die Menschen wirklich brauchen.

Natürlich sorgt das AllbauSozialmanagement mit seiner Tätigkeit in genau diesen Bereichen so auch für eine nachhaltige Kundenbindung, ein mit Blick auf Fluktuation und Leerstände wichtiger wirtschaftlicher Faktor für ein Wohnungsunternehmen.

Die Begleitung der Nachbarschaften ist das Hauptanliegen des AllbauSozialmanagements. Denn eine gute Nachbarschaft ist der Nährboden für zufriedene Mieterinnen und Mieter.

So konzentrieren sich die mittlerweile vier Sozialmanager des Allbau (eine Dipl.-Sozialarbeiterin, ein Dipl.-Sozialarbeiter, eine Dipl.-Soziologin und eine europäische Ethnologin) darauf, durch unterschiedliche Aktionen und Projekte die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren zu verbessern, bürgerschaftliches ehrenamtliches Engagement zu fördern, mögliche interkulturelle Wohnkonflikte zu bearbeiten und die Identifikation sowohl mit dem eigenen Quartier, als auch mit dem Stadtteil zu erhöhen.

Dabei ist es für das AllbauSozialmanagement von entscheidender Bedeutung, gut in der Stadt vernetzt zu sein. Denn bei der Planung und Realisierung von nachhaltigen sozialen Projekten ist das AllbauSozialmanagement auf zahlreiche Kooperationspartner wie Kirchengemeinden, städtische Ämter und Einrichtungen, karitative Organisationen, Bürger- und Sportvereine sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angewiesen.

Diese erfolgreiche Arbeit ist in Essen und weit über Essen hinaus nicht unbemerkt geblieben, wie zahlreiche Auszeichnungen für Projekte des AllbauSozialmanagements eindrucksvoll belegen.

Doch hier wollen wir uns nicht auf die Schulter klopfen, sondern einen Einblick in die Arbeit des AllbauSozialmanagements geben. Und das ist zugleich ein Einblick, wie unsere Stadt funktioniert: Miteinander. Gemeinsam. Für unser Zuhause in Essen.

Quartiersbezogene Projekte

Südostviertel – Modernisierung Hand in Hand

Neue Wohnqualitäten zu nach wie vor bezahlbaren Preisen will die Allbau AG im Südostviertel schaffen. Das große AllbauQuartier "Südosthöfe" liegen mittendrin im Südostviertel und wird bis Ende 2019 für rund 28 Millionen Euro energetisch saniert und erhält darüber hinaus eine deutliche Verbesserung des Wohnwertes, auch unter Sicherheitsaspekten. Eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen macht es möglich.

Doch der Allbau AG geht es bei den Südosthöfen nicht nur um die baulichen Aspekte. Die Menschen müssen "mitgenommen" werden und sollen verstehen, dass auch die beste energetische Dämmung nur dann wirklich nachhaltig ist, wenn die Bewohner ihr Verhalten an die neuen Möglichkeiten anpassen.

Daher begleitet das Sozialmanagement des Allbau dieses große Projekt, das insgesamt 596 Wohnungen in 93 Mehrfamilienhäusern umfasst und auf rund vier Jahre Bauzeit angelegt ist.

Hauptzielgruppe sind dabei die Kinder im Quartier, denen die energetische Sanierung ihrer Häuser und Wohnungen verständlich und anfassbar vermittelt wird. In Workshops können Grundschul- und Kindergartenkinder sowie Kindergruppen das Energiesparen erlernen und es ihren Eltern – der zweiten Zielgruppe – ans Herz legen.

Das AllbauSozialmanagement arbeitet dabei eng mit Grundschulen und Kindergärten im Quartier sowie dem Energiesparservice der Neuen Arbeit der Diakonie Essen zusammen.

Dessen Mitarbieter Norbert Buers ist jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr zur allgemeinen Beratung in Storp9 und macht auf Wunsch auch Hausbesuche mit einer Analyse des Energieverbrauchs und konkreten Tipps zum Sparen.

Somit sind neben den Kindern auch die Erwachsenen in die soziale Begleitung der technischen Modernisierung eingebunden.

Storp9 – das "Herz" des Stadtteils

"Storp9, das Haus für Bildung und Kultur" im Südostviertel, ist nicht nur ein von Anfang an etabliertes Stadtteilzentrum, es wurde u.a. mit dem Preis "Stadt bauen. Stadt leben" vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgezeichnet.

Die Allbau AG hat mit ihrem Haus in der Storpstraße 9 – die Adresse stand Pate bei der Namensgebung – nach Auffassung des Bundesministeriums einen innovativen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Stadtteils geleistet.

Gemeinsam mit Bürgern und Kooperationspartnern wurden vier Handlungsfelder definiert: Die Modernisierungsbegleitung bei der energetischen und baulichen Verbesserung des Quartiers, die Zielgruppen der Kinder sowie der Erwachsenen und Maßnahmen zur Verbesserung der Nachbarschaft.

Der Caritasverband für die Stadt Essen e.V., die Bürgerinitiative Südostviertel e.V., die Hl. Kreuz-Gemeinde, der Verein für Kinder- und Jugendhilfe e.V. und das Jugendamt der Stadt Essen nutzen das vom Allbau zum Stadtteilzentrum umgebaute Haus und bieten vielfältige Möglichkeiten. Woche für Woche können die kleinen und großen Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils über 40 Angebote wahrnehmen. Die reichen von Integrationskursen über Rechschreibförderung, von der Hausaufgabenbetreuung zum Mal-Kurs, vom PC- zum Elternkurs.

Hip Hop- und Rap, aber auch bildende Künstler bringen "Leben" in das Kultur- und Kunstcafé, das Storp 9 eben auch ist.

Und wenn die vielen im Südostviertel heimischen Kulturen Storp9 nutzen, um unter dem Motto "Hallo Nachbar" ihr heimisches Wohnzimmer aufzubauen oder Spezialitäten aus ihrer Heimat anzubieten, dann trägt dies sicherlich viel mehr zum Miteinander und gegenseitigen Verständnis bei also so manche theoretische Diskussion.

Auch der Allbau setzt in und mit Storp9 Schwerpunkte, etwa mit Aktionen zur Wohnumfeldverschönerung (Teilnahme an "Picco Bello" oder Bepflanzungsaktion "Grüner Daumen").

Die Kundenteams von Essens größtem Wohnungsanbieter stehen den Mietern vor Ort zur Verfügung und koordinieren bauliche sowie vertragliche Angelegenheiten, ebenso ist das Sozialmanagement mit etlichen Aktion zum Gelingen der Nachbarschaften in Storp 9 präsent.

Zum Standard gehört für das Team des Sozialmanagements, dass neue hinzugezogene Mieter gerne bei ihren ersten Schritten im neuen Quartier begleitet werden. AllbauMieter bekommen darüber hinaus jederzeit Rat und Hilfe, oft auch über Fragen des Wohnens hinaus. Umgekehrt nehmen die AllbauMitarbeiter aber auch gerne Anregungen zu Verbesserungen im Quartier entgegen.

Alle Nachbarn können das Haus Storp9 nach Absprache nutzen und sich selber ehrenamtlich einbringen.

Last but not least ist Storp9 übrigens auch als Notinsel-Einrichtung ausgewiesen.

Die Nachbarschaft begleiten

Der Stadtteilladen Mitzmannweg ist ein kleiner Kosmos für die unterschiedlichen Lebensentwürfe und Lebenssituationen, in denen sich Menschen befinden.
Die Krabbelgruppe "Sofa e.V." etwa ist offen für neue Mütter, eine Seniorengruppe begeistert Menschen um die 60 Jahre und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter bietet allen Unterstützung an, die in ähnlicher Lage sind.
Durch den "Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten"  (VKJ) erhalten die rund 250 Kinder im Quartier immer wieder neue Angebote. Da ist etwa die "Talentschmiede", in der die Mädchen ihre Stärken herausfinden und entwickeln können. Gemeinsam wird gekocht oder es werden Nachbarschaftsfeste organisiert.
Insgesamt drei Jugendliche arbeiten zweimal wöchentlich beim Taschengeld Projekt mit und sorgen so auch für ein sauberes Wohnumfeld.
Zudem engagiert sich das Wohnviertel jährlich bei der "Pico Bello" Aktion.
Eine enge Zusammenarbeit mit den Jugendkontaktbeamten der Polizei sorgt für Vertrauen zwischen den Jugendlichen und den Beamten.

Auch der Borbeker Schachklub " Weiße Dame"  ist vor Ort aktiv und bespielt das große Schachbrett im Quartier.

Die vom Allbau gesponserten Besuche des "Zirkus Zipfel", der die Kinder aus dem Quartier zu kleinen Artisten macht und ihnen eine gehörige Portion Selbstbewusstsein bringt, sind ein Höhepunkt im Jahr.

Einmal in der Woche findet vor Ort eine Sprechstunde statt, in welcher die Mieter sich mit dem Allbau Sozialmanagement austauschen können.
Ein weiteres Highlight ist das jährlich stattfindende Sommerfest im Mitzmannweg.

Altendorf: Die Zukunft hat begonnen

Neben der baulichen Aufwertung im Rahmen der Neugestaltung des Stadtteils Altendorf bringt sich das AllbauSozialmanagement mit zahlreichen Angeboten in Altendorf ein, um l(i)ebenswerte Wohnquartiere mit stabilen Nachbarschaften zu schaffen und zu erhalten.

Ein Highlight jedes Jahr in den Osterferien ist der Ehrenzeller Frühling, der mit seinen Mal-, Spiel- und Bastelaktionen, Kuchen und Getränken groß und klein auf den Ehrenzeller Platz zusammen bringt. Und im Dezember verwandelt sich der gleiche Platz in den Altendorfer Stadtteilweihnachtsmarkt unter dem schönen Namen "Winterzauber".

Mittelpunkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil ist das von der Allbau AG zur Verfügung gestellte Ladenlokal VKJ-Young, das vom Verein für Kinder- und Jugendarbeit (VKJ) mit vielen Angeboten betrieben wird. Hier sind die jungen Altendorfererinn und Altendorfer die Young*, die "jungen Stars", um die sich alles dreht.

Direkt am Ehrenzeller Platz, dem heimlichen Herz des Stadtteils, finden Kinder von sechs bis 14 Jahren viele offene Angebote, zu denen im Schnitt 15 Kinder und mehr kommen. Dabei geht es um Bewegung, Basteln, Kochen und gemeinsames Spielen.

Ein Verleih von Spielzeug und Kinderfahrzeugen rundet das Angebot für die junge Generatin ab.

Zum Gelingen des Projektes trägt neben dem Allbau auch die Anneliese-Brost-Stiftung finanziell und ideell bei.

Doch nicht nur die Jugend steht im Blickpunkt der Allbau AG.

Den Deutschen Fahrradpreis erhielt das Projekt "Radeln ohne Alter", bei dem arbeitslose Menschen Senioren auf derzeit vier Elektro-Rikschas durch Essen fahren. Die älteren Mitbürger freuen sich, auf diese Weise zu sehen, wie sich ihre Heimatstadt verändert. Für viele Menschen wäre es ohne das Projekt "Radeln ohne Alter" kaum mehr möglich, diese Touren zu machen. Die Nachfrage ist so groß, dass noch mehr Rikschas benötigt werden.

Anfangs stellte die Allbau AG ihren AllbauPunkt in der Hüttmannstraße 11 als Standort für "Radeln ohne Alter" kostenlos zur Verfügung – jetzt ist die "Rad- und Servicestation am Niederfeldsee" im AllbauGebäude Niederfeldstraße 53 untergebracht.
Weitere Partner sind das JobCenter Essen und und die Neue Arbeit der Diakonie Essen gGmbH, die Träger des Projektes ist.

BlickPunkt101 – das Stadtteilbüro vor Ort

Der BlickPunkt101 in der Haus-Berge-Straße 101 ist DAS Stadtteilbüro für Altendorf und Bochold. Hier kooperiert die Allbau AG eng mit dem Diakoniewerk Essen und der Stadt Essen sowie der Arbeiterwohlfahrt, die im (Allbau-)Nachbarhaus eine Kindertagesstätte betreibt.

Unter dem Konzept-Titel "Das ZusammenLeben gestalten" bietet der BlickPunkt 101 Beratung, Unterstützung und Service für die Menschen im Stadtteil an. Hier geht es um Stadtteilarbeit, die Organisation von Stadtteilfesten, die Beteiligung der Menschen am Stadtumbauprozess, Sozial- und Bürgerberatung sowie Jugend- und Familienhilfe.

Zugleich ist BlickPunkt101 ein offener Treffpunkt der Bürgerbegegnung und bietet verschiedensten Gruppen Veranstaltungen an. Von der Schwangerenberatung über die Krabbelgruppe bis zur Sozialberatung und weiteren vielen Angeboten des Jugendamtes der Stadt Essen finden die Menschen im Stadtteil viele Angebote vor.

Beteiligt sind der BlickPunkt101 und das AllbauSozialmanagement am Stadtteilfest auf dem Jahnplatz in Altendorf, den Spieleaktionstagen und dem Nikolausmarkt.

Für die Mieter der AllbauHäuser Haus-Berge-Straße 99 – 103 gibt es im BlickPunkt101 überdies einen Concierge-Service, der Besucher und Anwohner empfängt und den AllbauKunden zahlreiche kleine Service-Angebote für den Alltag macht, beispielsweise die Annahme von Postsendungen.
Dazu gehören auch Fragen der Haustechnik und ein sauberes Wohnumfeld.

Treffpunkt Nothofsbusch – das Netzwerk in Stoppenberg

Für Stoppenberg ist der Mietertreff im Nothofsbusch 9 mehr als nur ein Treffpunkt. Hier laufen viele "Fäden" im Stadtteil zu sammen. An jedem Tag der Woche gibt es Programm im Mietertreff, der von den Allbau-Mietern im Quartier übrigens auch für private Veranstaltungen oder Feiern genutzt werden kann, so wie alle Gemeinschaftsräume des Allbau.

Einblicke in das Programm: Das reicht von der Bastel-AG für Kinder bis zur Hausaufgabenhilfe in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Das Frühstücks- und ein weiteres Seniorencafé sorgen für Geselligkeit und auch die Jugend kommt mit der Jugendgruppe nicht zu kurz, die vom Jugendwerk der AWO betreut wird. Das Jugendamt der Stadt Essen macht auch hier in Stoppenberg diverse Spielangebote für Kinder und bringt beispielsweise das Kindermobil zum Einsatz.

Seit vielen Jahren läuft in Stoppenberg das Taschengeldprojekt des AllbauSozialmanagement äußerst erfolgreich. Jugendliche sorgen dafür, dass die Außenanlagen zwei Mal in der Woche vom Müll befreit werden. Sie wirken so einerseits als Vorbild für andere Menschen und verdienen sich ein Taschengeld dazu.
Doch bevor sie den Job bekommen, lernen sie etwas fürs Leben: Wie man sich richtig bewirbt und ein Bewerbungsgespräch führt und besteht. Diese Ausbildung in der Realität ist ein wichtiger Teil der AllbauTaschengeldprojekte. Und natürlich bekommen die jungen Leute auch eine Rückmeldung, ob ihre Arbeit in Ordnung ist.

Das Lernen für eine gute Zukunft erlernen

In Kooperation mit der Schulsozialarbeit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bietet der AllbauTreffpunkt Nothofsbusch im Nothofsbusch 9 ein besonderes Projekt an, das sich an die Grundschüler der ersten bis vierten Klassen der nahegelegenen Tuttmann- und Wilhelmschule richtet.

Die Jungen und Mädchen lernen hier in der spielerischen Nachbereitung des Unterrichtsstoffes nicht nur den Stoff selbst, sondern auch, wie man das Lernen lernt. Erste Früchte trägt diese Arbeit an der Grundschule selbst, da den Kindern das Erschließen neuer Stoffe nach und nach leichter fällt. Aber auch auf der weiterführenden Schule und später bei der Ausbildung oder an der Hochschule wird ihnen die Fähigkeit des richtigen Lernens große Dienste erweisen.

Gute Gemeinschaft braucht Raum

Gemeinschaft braucht Raum – und eine gute Gemeinschaft, eine gute Nachbarschaft, entsteht erst, wenn man sich kennt und einander nicht mehr fremd ist.
Aus dieser Erkenntnis heraus stellt die Allbau AG in ihren Quartieren seit einigen Jahren Gemeinschaftsräumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. In den komplett mit Tischen und Stühlen, manchmal auch mit Küchen eingerichteten TreffPunkten werden die Kommunikation und das Miteinander der Mieter gefördert.
Die Räume können auch für private Feiern, gemeinschaftliche Aktivitäten wie Spielenachmittage, Kinderbetreuung, Frühstückstreffen oder Seniorencafe kostenlos angemietet werden. Auch in den größeren Wohnanlagen im Mitzmannweg (Bochold), im Hangetal (Stoppenberg) und im Nothofsbusch (Stoppenberg) sind die AllbauTreffPunkte Dreh- und Angelpunkt zahlreicher Projekte zur Verbesserung der Nachbarschaft.
Mieter-Sprechzeit, Müttercafe, Lerngruppen, Seniorencafes, Sprechstunden des städtischen sozialen Dienstes, offene Spielangebote für Kinder, Krabbel- und Jugendgruppen, Kurse – das sind dort nur einige Angebote für verschiedene Zielgruppen.
Mittlerweile gibt es 16 Gemeinschaftsräume bzw. kleinere TreffPunkte wie beispielsweise auch im Uferviertel, im Vollmerskamp 2, in der Altenessener Straße 373 und im Pier 78. Eines haben alle gemeinsam: Sie werden sehr gut angenommen, so dass die Einrichtung weiterer Gemeinschaftsräume in anderen Allbau Quartieren ständig auf der Tagesordnung des AllbauSozialmanagements steht.Ermuntert werden auch Menschen aus der Nachbarschaft, die einen eigenen Treff ins Leben rufen möchten. 

Hangetal-TREFF gibt Nachbarn Zusammenhalt

Längst ist der 2002 gegründete TREFF im Hangetal eine große Nachbarschaftsinitiative geworden. Die Wohnung, die der Allbau seinerzeit für den Treffpunkt seiner Mieter zur Verfügung gestellt hatte, war somit die Initialzündung für ein gutes Miteinander. Wie Umfragen und die Realität beweisen, haben die Mieterzufriedenheit zugenommen und die Fluktuation und Vandalismus deutlich abgenommen.

Vom Frühstück der Nachbarschaftsinitiative bis zur türkischen Frauengruppe, vom Elterncafé bis zur Lerngruppe für Kinder im Grundschulalter, vom Spiel und Spaß-Nachmittag für Kinder bis zum Bingo-Nachmittag für ältere Menschen  - die Angebote im Hangetaler TREFF sind vielfältig, nicht zu vergessen, das gemeinsame Kochen, Basteln und Spielen.
Als wichtiger Kooperationspartner des Allbau ist das Jugendamt der Stadt Essen am Erfolg beteiligt.

Die Begleitung der Nachbarschaft im Hangetal, das aus mehreren Hochhäusern mit vielen grünen Freiflächen besteht, war und ist für das AllbauSozialmanagement ein wichtiges Anliegen. Mittlerweile sind aus den ersten Anfängen beliebte Veranstaltungen entstanden, die die Nachbarn nicht mehr missen möchten, etwa das Sommerfest, den Halloween- und den Nikolaus-Abend.

Und selbstverständlich beteiligen sich die Hangetaler an der Stadtsäuberungsaktion "Picco Bello".

Auch hier gibt es ein Taschengeldprojekt. Jugendliche sorgen dafür, dass die Außenanlagen zwei Mal in der Woche vom Müll befreit werden. Sie wirken so einerseits als Vorbild für andere Menschen und verdienen sich ein Taschengeld dazu.
Doch bevor sie den Job bekommen, lernen sie etwas fürs Leben: Wie man sich richtig bewirbt und ein Bewerbungsgespräch führt und besteht. Diese Ausbildung in der Realität ist ein wichtiger Teil der AllbauTaschengeldprojekte. Und natürlich bekommen die jungen Leute auch eine Rückmeldung, ob ihre Arbeit in Ordnung ist.

Das gute Miteinander im MeistersingerPark

Im AllpauPunkt MeistersingerPark, Isingplatz 4 in Leithe, ist im Zuge der energetischen Sanierung und Modernisierung des Quartiers ein Nachbarschafts-Treffpunkt entstanden, der schon nach kurzer Zeit nicht mehr wegzudenken ist.
Über zwei Etagen, und oben sogar mit Küche, bietet er zahlreichen nachbarschaftlichen Aktivitäten Raum. Nahezu an jedem Wochenende finden hier öffentliche oder private Veranstaltungen statt, denn auch diesen Gemeinschaftsraum kann man für private Feiern kostenlos buchen, immer vorausgesetzt, dass er so sauber zurück gegeben wird, wie man ihn bekommen hat.

Regelmäßige Seniorennachmittage mit Bingo, Kaffee und Kuchen sind zu einem beliebten Treffpunkt der älteren Generation geworden.
Für den jeweils letzten Donnerstag im Monat organisiert das AllbauSozialmanagement überdies interessante Vorträge, bei denen Fachreferenten über so unterschiedliche Themen wie Haustechnik, Sicherheit oder etwas das Krayer Archiv berichten, dessen Arbeitsgruppe zum Isinger Feld sich ebenfalls hier trifft.

Dank der Kooperation des Allbau mit dem Julius-Leber-Haus der Arbeiterwohlfahrt in der benachbarten Meistersinger Straße 50 gibt es in direkter Nähe weitere interessante Angebote für die Allbau-Mieter.  Diese viel besuchte Freizeit- und Bildungseinrichtung hält zahlreiche  Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereit und ist geprägt durch ein internationales Publikum aus vielen Ländern.

Themenorientierte Projekte

Taschengeldprojekt produziert Vorbilder

Insgesamt rund 60 Jugendliche nehmen an den Taschengeldprojekten teil, die das AllbauSozialmanagement in sechs Quartieren anbietet: Im Mitzmannweg, in den Südosthöfen, Vorrathstraße, Hangetal, Nothofsbusch und in Altendorf.
Die Jugendlichen sorgen dafür, dass die Außenanlagen zwei Mal in der Woche vom Müll befreit werden. Sie wirken so einerseits als Vorbild für andere Menschen und verdienen sich ein Taschengeld dazu.
Der Einsatz der jungen Leute führt nicht nur dazu, dass der Müll entfernt, sondern dass auch weniger Müll weggeworfen wird.

Bevor die Jugendlichen den Job bekommen, lernen sie etwas fürs Leben: Wie man sich richtig bewirbt und ein Bewerbungsgespräch führt und besteht. Diese Ausbildung in der Realität ist ein wichtiger Teil der AllbauTaschengeldprojekte. Und natürlich bekommen die jungen Leute auch eine Rückmeldung, ob ihre Arbeit in Ordnung ist.

Spielplatzpaten: Ein sehr schönes Ehrenamt

Auf insgesamt rund 80.000 Quadratmetern können die "AllbauKinder" vor ihrer Haustür spielen. Darunter sind Kleinspielplätze mit Bank und Sandkasten - aber auch die großen Spiellandschaften.
Es gibt den Spielplatz mit den klassischen Geräten, den mit ganz viel Natur und dann wieder die modernste Variante, auf der Kunst und Spiel eine freudige Verbindung eingehen.
Der Allbau bietet Familien und Kindern fast 280 Spielplätze in seinem Bestand an. Diese Zahl ist schon beachtlich, zumal es die Stadt Essen selbst auf 480 Spielplätze bringt. Es haben sich schon zahlreiche Eltern, Großeltern und Interessierte für die Übernahme des Ehrenamtes eines Spielplatzpaten entschieden, so dass derzeit rund 40 Paten "ihren" Spielplatz betreuen.

Diese interessante Aufgabe bietet die Möglichkeit, aktiv mit dem Allbau zusammen den Spielplatz bedarfsgerecht zu planen und ihm eine individuelle Note zu geben. Wichtig ist, dass Spielplatzpaten Probleme erkennen und benennen und dass sie für Wünsche der Kinder oder ihrer Eltern offen sind. Als Dankeschön gibt es die AllbauSpieltonne und die tatkräftige Unterstützung des Allbau bei Kinderfesten auf dem Spielplatz.

Paten für Spielplätze werden auf ihre Aufgabe in regelmäßigen Informationsveranstaltungen mit Fachreferenten vorbereitet und erhalten ihr Patenamt offiziell beurkundet.
Die AllbauKinderbeauftragte hält regelmäßig Kontakt zu den Paten und ist zusammen mit dem Hausmeister des jeweiligen Bezirkes gern Ansprechpartner, wenn es ein Anliegen gibt, das besprochen und gelöst werden muss.

"Um eines klar zu stellen, wir wollen auf keinen Fall unsere Pflichtaufgaben auf Spielplatzpaten abwälzen", betont Jannica Wiesweg- Böttcher. Damit meint sie die vielfältigen Spielplatzinspektionen und Instandsetzungen auf Allbau-Spielplätzen, die ein Höchstmaß an Sicherheit garantieren sollen.

Weitere Spielplatzpaten sind immer willkommen. Wenn Sie sich für diese Aufgabe in Ihrer Nachbarschaft interessieren, melden Sie sich bitte bei Jannica Wiesweg-Böttcher.
T. 0201.2207-275
E-Mail: Jannica Wiesweg

Alberts Kinderklub für Grundschüler

Alberts Kinderklub ist der neue Online-Kinderklub vom Allbau. Derzeit wird er an fünf Essener Grundschule getestet. Aber jetzt steht schon fest: Den Kindern macht er spaß und animiert zum spielerischen Lernen. Und der Kinderklub ist auch für Eltern, Großeltern und Lehrerinnen und Lehrer eine Fundgrube.

Alberts Kinderklub ist eine Idee des AllbauSozialmanagents, die aus den Kontakten mit den Essener Grundschulen entstanden ist. Entsprechend richtet sich der nach dem AllbauMaskottchen "Albert Hörnchen" benannte Kinderklub damit an alle Essener Kinder der ersten bis vierten Grundschulklassen, ihre Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer.

Alberts Kinderklub möchte ein wenig dabei mithelfen, dass die tägliche Arbeit unserer engagierten Lehrerinnen und Lehrern an den Grundschulen noch mehr Früchte trägt.

Die Kinder haben durch den Online-Kinderklub die Möglichkeit, zusätzliche Medienkompetenz einzuüben.
Geichzeitig befinden sie sich in einem geschützten Raum ohne Werbung und ohne Möglichkeit der Kontaktaufnahme durch Dritte.

Lehrerinnen und Lehrer nutzen die Inhalte aus Alberts Kinderklub, um Kinder während des Unterrichts am PC arbeiten zu lassen. Die Kinder können jedoch auch zuhause mit dem Kinderklub arbeiten, und, etwa beim Rechnen, den Stoff des Unterrichts üben, Rückmeldung von Albert inklusive. Die Inhalte in Alberts Kinderklub nähern sich den Unterrichts-Themen an, führen sie aber auch fort. Darunter sind viele für Kinder interessante Geschichten, aber auch Experimente, Spiele und eben die erwähnten Rechenaufgaben.

Egal, ob am PC, dem Tablet oder dem Smartphone – Alberts Kinderklub kann überall verwendet werden.

Von der Theorie in die Praxis – zu den Menschen

Von dieser Zusammenarbeit haben beide Seiten profitiert. Die Allbau AG stellte der Universität Duisburg-Essen und dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) sechs Praktikumsplätze zur Verfügung. Sechs Studierende aus dem Bachelor-Studiengang "Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit" lernten beim AllbauSozialmanagement die praktische und methodische Arbeit kennen und entwickelten eigene Ideen, zunächst unter Anleitung, dann selbstständig.

Die Studenten waren schwerpunktmäßig im Hangetal und im Nothofsbusch in Stoppenberg sowie im Mitzmannweg in Bochold tätig. Projekte, die die Studierenden in eigener Regie entwickelten, waren beispielsweise der Aufbau der Kinderkrabbelgruppe im Mitzmannweg und einer Kindergruppe mit Einbeziehung der Eltern im Hangetal.

Energieberatung – Geld sparen und der Umwelt helfen

Die Allbau AG unterstützt seit dem Jahr 2010 das Projekt EnergieSparService der Neue Arbeit der Diakonie Essen gGmbH. Aus diesem Projekt heraus hat sich eine spezielle Dienstleistung für die Mieterinnen und Mieter des Allbau entwickelt, die Energiesparberatung. Sie wird durch einen Mitarbeiter der Neue Arbeit angeboten und ist für alle Mieterinnen und Mieter des Allbau eine Möglichkeit, Energiekosten in ihren Haushalten einzusparen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Mit dem qualifizierten "Neue Arbeit"-Mitarbeiter Norbert Buers können AllbauMieter eine kostenlose Energiesparberatung in Ihrer Wohnung durchführen zu lassen.
Im Rahmen der Energiesparberatung ¬finden zwei Besuche im Haushalt vor Ort statt.
Im ersten Besuch werden die vorhandenen Gegebenheiten aufgenommen (Verbraucher wie z.B. Leuchtmittel, Elektrogeräte, Wasserverbrauch etc.), sowie Tipps zum energiesparenden Heizen und Lüften gegeben.
Im zweiten Besuch werden den Mietern die ausgewerteten Daten mit einem Energiesparbericht überreicht und Empfehlungen zum Austausch der "Energiefresser" gegeben.
Wer die Empfehlungen des Energiesparberaters beherzigt, kann bis zu 100 Euro pro Jahr an Energiekosten einsparen.

Terminvereinbarung und weitere Informationen:
T. 0201.52326-400
E-Mail.: Norbert Bürs

Ein besonderes Projekt startet das AllbauSozialmanagement mit der Neuen Arbeit im energetischen Modernisierungsgebiet Südosthöfe im Südostviertel. In Workshops können Grundschul- und Kindergartenkinder sowie Kindergruppen das Energiesparen erlernen und ihren Eltern als Vorbild dienen.
Das AllbauSozialmanagement arbeitet dabei eng mit Grundschulen und Kindergärten im Quartier sowie dem Energiesparservice der Neuen Arbeit der Diakonie Essen zusammen.

Gute Kindheit – in über 1.000 Kita-Plätzen

Über 1.000 Essener Kinder haben einen Platz in einer Kindertagesstätte, die sich in einem Haus des Allbau befindet und in Partnerschaft zwischen dem Allbau und den jeweiligen Betreibern entstanden ist. Weitere rund 200 Plätze sind aktuell im Bau.
Mit dem Bau von Kindertagesstätten in der Nähe der AllbauMieter kommt der Allbau nicht nur den Bedürfnissen von jungen Familien und Alleinerziehenden nach. Durch die Kitas in der Nachbarschaft entstehen auch Freundschaften zwischen Kindern, die sich auf den Spielplätzen im Quartier und später in der Grundschule wieder treffen.

Wertvoll ist das Engagement des Allbau und seiner Partner im Kita-Bereich auch für die Stadt Essen, der so manche Sorge hinsichtlich drohender Unterversorgung genommen werden konnte.

Anfangs hatte der Allbau Wohnungen, leere Ladenlokale oder auch mal eine Kneipe in eine Kindertagesstätte umgewandelt. Da die Möglichkeiten im Bestand so langsam ausgehen und die räumlichen Anforderungen immer größer werden, setzt man beim Allbau mittlerweile verstärkt auf den Neubau von Kindertagesstätten.

Bei den Betreibern setzt der Allbau auf Trägervielfalt – denn es gibt sicher mehr als ein richtiges Konzept für eine glückliche Kindheit in einem Kindergarten unter AllbauDächern.

Partner des Allbau und Betreiber entsprechender Kitas sind die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Kinderschutzbund, die Kinderinitiative Kettwig, die Stiftung Glauben und Lebenshilfe und der Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V. (VKJ).

Sportsponsoring – für ein gutes Lebensgefühl

In vielen Bereichen übernimmt der Allbau gesellschaftliche Verantwortung und trägt so mit dazu bei, das Leben der Menschen in Essen angenehm und interessant zu gestalten. Für viele gehört der Sport dazu. Darum sponsert der Allbau etliche Sportvereine in unserer Stadt.

  • Seit Jahren unterstützt der Allbau die Weltklassekanuten der Kanugemeinschaft Essen (KGE), aus der mit Tomasz Wylenzek, Max Hoff und Max Rendschmidt Olympias-Sieger, Welt- und Europameister hervorgegangen sind.

  • Die 1. Damenvolleyballmannschaft des 1. VC Essen-Borbeck hat sich den Namen VC Allbau Essen gegeben und ist aktuell in die 3. Liga West aufgestiegen. Die Olympiasiegerin Kira Walkenhorst spielte sechs Jahre im VC Allbau.

  • Seit 2008 / 2009 ist der Allbau Premium Business-Partner des TuSEM Essen, der in der 2. Bundesliga spielt und den Essenern seit Jahrzehnten sehr am Herzen liegt.

  • Mit seinem Sponsoring stärkt der Allbau aber auch Handball-Landesligist DJK Grün-Weiß Essen-Werden 1924, Oberligist SG Überruhr, Verbandsligist SG Tura Altendorf und KSV Kettwig 70 / 86, Bezirksligist DJK Winfried Huttrop und HSG Am Hallo.

  • Unterstützt wird auch die Tischtennis-Damenmannschaft des TuSEM, die aktuell in der 1. Bundesliga spielt und sich dort im Mittelfeld aufhält.

  • Vor regelmäßig hunderten Handballfreunden findet seit einigen Jahren das Handball-Spektakel AllbauAllstars vs. TuSEM Essen statt. Regelmäßig mehr als 3.000 Handball-Fans stellen über allbau.de jährlich die AllbauAllstars aus den Essener Handballmannschaften zusammen. Neben einem tollen Rahmenprogramm gewinnt am Ende immer einer: Ein guter Zweck in Essen, der vom Allbau unterstützt wird.

  • Im Herren-Fußball steht das AllbauSportsponsoring an der Seite von Rot-Weiß Essen (Regionalliga West), FC Kray, ETB und Spvgg. Schonnebeck (alle Oberliga Nordrhein) TuS Essen-West 1881, ESC Rellinghausen 06 (beides Landesligisten), SV Burgaltendorf und Vogelheimer SV (jeweils Bezirksliga). Diese Vereine und ihre Spieler sind für viele, vor allem auch junge Fußballer, Vorbild und Sympathieträger für unsere Stadt.

  • Der Frauen-Fußball ist natürlich für den Allbau ebenso ein Thema. Hier ist Essens größter Wohnungsanbieter einer der größten Sponsoren bei der SGS Essen, die seit 2004 in der 1. Frauen-Bundesliga spielen. Mit Torhüterin Lisa Weiß hat die Mannschaft auch eine Olympia-Siegerin der Olympischen Spiele in Brasilien in ihrer Mitte.

  • Der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga ist den Hot Rolling Bears gelungen. Die Rollstuhl-Basketballer, für die der Allbau als Trikotsponsor fungiert, begeistern ihre Zuschauer in jedem Spiel mit Höchstleistungen.

  • Seit sechs Jahren findet der AllbauLauf rund um den Niederfeldsee statt mit zuletzt über 300 aktiven Sportlern und zahlreichen Zuschauern.

  • Zusätzlich unterstützt der Allbau den Welterbe-Lauf, den Schlossquelle-Lauf und den TuSEM-Blumensaat-Lauf.

  • Der innogy-Marathon gehört im Bereich des Breitensports jedes Jahr zu den sportlichen Highlights in Essen. Der Allbau ist hier mit der AllbauLichtblicke-Staffel vertreten, die zugleich Geld für den guten Zweck "erläuft", der Aktion Lichtblicke.

  • Das AllbauSportsponsoring lässt es aber auch mal etwas geruhsamer angehen, etwa mit dem AllbauSchachturnier. Gleichzeitig werden die Schachfreunde Essen-Katernberg 04 / 32 vom Allbau gefördert, ein Verein, der neben der Förderung des Spitzensports auch eine hervorragende Jugendarbeit betreibt und zugleich Heimat für den normalen Durchschnittsspieler ist.

  • Seit 2010 ist der Allbau Hauptsponsor der Judokampfgemeinschaft Essen, die mit einer aktuell sehr jungen Mannschaft in der Oberliga kämpft.

  • Hauptsponsor ist der Allbau auch bei der Weltmeisterschaft im Polar Soccer Cup, der alljährlich auf der Eisfläche auf dem Kennedyplatz ausgetragen wird. Fußball auf dem Eis ist sowohl für die Akteure als auch die Zuschauer ein Riesenspaß im ersten Quartal des Jahres.

NachbarschaftPlus I: Die Nachbarschaft begleiten

Die Nachbarschaft in den Quartieren zu fördern, bei der Bewältigung von Handicaps und persönlichen Defiziten zu unterstützen und darüber Chancen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern, das sind einige der wesentlichen Ziele des AllbauSozialmanagements.
Dazu gehört auch unter anderem, dass Vorbehalte und Vorurteile weiter abgebaut, Verständnis für unterschiedliche Kulturkreise erzeugt und Räume für Begegnung geschaffen werden.
Ganz wichtig: die Allbau AG möchte niemanden bevormunden, sondern nur Rahmenbedingungen schaffen oder zumindest anbieten, die eine gute Nachbarschaft leichter gelingen lassen.
NachbarschaftPlus organisiert auf der einen Seite Aktionen wie Stammtische, Verleih von Equipment für Nachbarschaftsfeste, Einrichtung von TreffPunkten und Ähnliches für Bestandsmieter.
Auf der anderen Seite versucht die Aktion im Vorfeld eines Neubauprojektes Interessenten zusammenzubringen, die ebenfalls an einem aktiven, nachbarschaftlichen Zusammenleben interessiert sind.
Das überwiegend positive Feedback zeigt, dass der Allbau mit NachbarschaftPlus den Nerv der Kunden trifft – weg vom reinen traditionellen Verständnis "Investitionen in Steine" hin zu mehr Anstrengungen in Sicherheit, die öffentliche Räume und Nachbarschaften einbindet. Deshalb ist das Team des Sozialmanagements immer auf der Suche nach neuen Projekten.

NachbarschaftPlus II: Nachbarschaft braucht Räume

Seit einigen Jahren stellt der Allbau in seinen Quartieren verstärkt Gemeinschaftsräumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. In den vom Allbau eingerichteten TreffPunkten werden die Kommunikation und das Miteinander der Mieter gefördert.
Die Räume können auch für private Feiern, gemeinschaftliche Aktivitäten wie Spielenachmittage, Kinderbetreuung, Frühstückstreffen oder Seniorencafé kostenlos angemietet werden. Es wird einzig eine Kaution zwischen 50 und 100 Euro erhoben, je nach Räumlichkeit und Ausstattung. Wenn es keine Schäden gab und der Raum gereinigt zurück gegeben wird, erhalten die Mieter die Kaution zurück.
Auch in den größeren Wohnanlagen im Mitzmannweg (Bochold), im Hangetal (Stoppenberg) und im Nothofsbusch (Stoppenberg) sind die AllbauTreffPunkte Dreh- und Angelpunkt zahlreicher Projekte zur Begleitung der Nachbarschaft.
Mieter-Sprechzeit, Müttercafe, Lerngruppen, Seniorencafes, Sprechstunden des städtischen sozialen Dienstes, offene Spielangebote für Kinder, Krabbel- und Jugendgruppen, Kurse – das sind dort nur einige Angebote für verschiedene Zielgruppen.

Mittlerweile gibt es 15 Gemeinschaftsräume in elf Stadtteilen:

Altenessen
   Altenessener Straße 377

Altendorf, Bochold und Borbeck
   Butzweg 5
   Haus-Berge-Straße 101
   Hüttmannstraße 11
   Mitzmannweg 6
   Ostendeweg 2
   Uferpromenade 1

Holsterhausen
   Hölderlinstraße 2

Huttrop, Südostviertel
   Steeler Straße 328
   Vollmerskamp 2
   Storpstraße 9

Kray, Leithe
   Meistersinger Straße 71

Stadtmitte
   Meyer-Schwickerath-Straße 52

Stoppenberg
   Hangetal 87
   Nothofsbusch 9


Eines haben alle Gemeinschaftsräume gemeinsam: Sie werden sehr gut angenommen, so dass weitere Einrichtungen dieser Art in anderen AllbauQuartieren geplant sind.

Nachbarschaft Plus III: Sag doch mal "hallo"...

Was für die Erstmieter in einem AllbauNeubauprojekt möglich ist - sich die Nachbarn gewissermaßen vor Einzug auszusuchen - ist für Mieter in bestehenden Hausgemeinschaften natürlich nicht machbar. Hier sind es die "Neuen", die in bestehende Strukturen hineinkommen.
Oftmals bilden die Nachbarn seit Jahrzehnten eine Gemeinschaft, sind vielleicht noch die Erstbezieher. Und da sind vielfach im Laufe der Jahre ungeschriebene Regeln entstanden, die neue Mieter gar nicht kennen können.
Im Rahmen von "Nachbarschaft Plus" will der Allbau dabei mithelfen, dass die Bestandsmieter und die Neumieter gleich einen guten Start haben. Denn es gibt niemals einen zweiten Versuch für einen ersten Eindruck, wie der Volksmund es treffend auf den Punkt bringt.
Beim Allbau bekommen Neumieter vor Ort ihre Wohnung übergeben und das Sozialmanagement schlägt vor, sich mit dem Hausmeister den Nachbarn auf der gleichen Etage kurz vorzustellen.
Leider ist dieses "Hallo, wir sind die Neuen" aus der Mode gekommen, doch aus vielen guten Erfahrungen sind die AllbauMitarbeiter überzeugt davon, dass es enorm hilft, eine gute Nachbarschaft aufzubauen.

Nachbarschaft Plus IV: Feste bringen einander näher

Um Nachbarn durch positive Erlebnisse näher zusammenzubringen, organisiert der Allbau Mieter- bzw. Nachbarschaftsfeste. Außerhalb des Alltags verbringt die Nachbarschaft so Zeit miteinander und lernt sich auf eine persönliche Weise kennen.
Die größeren Feste haben besondere Anlässe wie Fertigstellung eines Neubaus, Ende von Modernisierungsmaßnahmen, überregionale Termine u.v.m.
Der Allbau setzt aber auch auf Eigeninitiative seiner Mieter. Deshalb verleiht er für Mieter- und Nachbarschaftsfeste, aber nicht für Geburtstagsfeiern, Bierzelt-Garnituren - ganz nach dem Motto "wer zuerst reserviert, bekommt sie zuerst".
Auch diese kostenlose Verleih-Aktion ist ein kleiner Baustein im Projekt "Nachbarschaft Plus".

Bierzeltgarnituren leihen?
Bei Michael Minuth
T. 0201.2207-376
E-Mail: Michael Minuth

NachbarschaftPlus V: Nettes auf der Blauen Couch

Bitte Platz nehmen auf der "Blauen Couch": Zusammen mit dem "Guter Nachbar"-Karton hat das gemütliche Sofa schon längst seinen Weg auf Mieterfeste gefunden. Spielerisch und auf freiwilliger Basis sollen Nachbarn darauf Platz nehmen und sich mit Worten oder Symbolen etwas Nettes sagen.
Um zu helfen, genau das auszudrücken was man sagen will, wartet der "Guter Nachbar"-Karton mit vielen verschiedenen Objekten auf, die dem Gegenüber als Zeichen von Freundschaft gereicht werden können.
Der netten Nachbarin, die schon mal auf den kleinen Nachwuchs aufgepasst hat, kann man z.B. einen Schnuller reichen. Ein Blumenstrauß kann für den Nachbarn stehen, der immer ein nettes Wort für alle Mieter hat.
Davon wird dann ein Erinnerungsfoto gemacht, von denen Sie hier ein paar Exemplare, zusammen mit den dazu gehörenden Geschichten, sehen können:

allbau.de/kundenservice/nachbarschaft-plus/blaue-couch/

Mit dieser Aktion versucht der Allbau, die Gemeinsamkeiten unter Mietern darzustellen, die das Leben in AllbauHäusern so besonders machen.

Zielgruppenbezogene Angebote

Wohnbegleitende Dienstleistungen / Parkboxen für Rollator, Fahrrad & Co

Ein offenes Ohr für die Belange der älteren Generation hat der Allbau schon seit vielen Jahren und sogar die Funktion einer Seniorenbeauftragten eingerichtet, die im Sozialmanagement angesiedelt ist.
Immer wieder wurde von Mietern angefragt, wo man Rollatoren, Rollstühle und Elektro-Scooter "parken" könnte. Bei der Suche nach einer Lösung dachte der Allbau dann jedoch auch an die jüngere Generation, die ein ähnliches Problem mit Kinderwagen und Fahrrädern, aber auch fahrbarem Kinderspielzeug hat.

Die Lösung sind Metallboxen, die natürlich abschließbar sind.  Die Boxen sind ebenerdig zugänglich und verfügen über einen Boden, so dass in der Regel auf eine vorherige teure und aufwändige Pflasterung verzichtet werden kann. Aufgestellt werden die Mini-Garagen von den Hausmeistern.
Die monatliche Miete beträgt 10 Euro.

Die Boxen sind in folgenden Größen vorhanden:

Rollatorbox: außen 78 cm breit x 78 cm tief x 107 cm hoch, Türbreite innen 70 cm, Türhöhe innen 101 cm.

Scooterbox: außen 105 cm breit x 151 cm tief x 157 cm hoch, Türbreite innen 95 cm, Türhöhe innen 150 cm.

Fahrradbox: außen 80 cm breit x 200 cm tief x 134 cm hoch, Türbreite innen 73 cm, Türhöhe innen 130 cm.

Aus technischen Gründen wird es Sammelbestellungen geben, es kann also nicht jeder Wunsch umgehend erfüllt werden, dafür wird er aber zumindest zeitnah realisiert.

Bestellungen über Hiltrud Siepman
T. 0201.2207-224
E-Mail: Hiltrud Siepmann

Wohnanpassung und Wohnberatung

Für viele Menschen ist die Wohnung ihr Lebensmittelpunkt. Doch welche Ausstattung braucht die Wohnung, damit man im Alter darin wohnen bleiben kann. Und wie muss das Wohnumfeld beschaffen sein? Hat das Haus einen barrierefreien Zugang? Kann man in der Nähe zumindest die Sachen des täglichen Bedarfs einkaufen? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr?

Alle diese Fragen kann das AllbauSozialmanagement in Person seiner Seniorenbeauftragten beantworten. Und kann noch viele weitere Lösungsmöglichkeiten vorschlagen: Etwa über Umbaumöglichkeiten, über Hilfsmmittel und Zuschüsse der Pflegekasse, beispielsweise für ein altengerechtes Badezimmer. Boxen für Rollator oder Rollstuhl können genau so angeschafft werden wie die Dusche statt der Badewanne eingebaut werden kann.

Wohnungsangebote für Senioren / Wohnen mit Versorgungssicherheit und Service

"Wohnen mit Service" heißt ein sehr erfolgreiches Programm des AllbauSozialmanagements vor allem für ältere Menschen. Aber auch Menschen mit Handicap oder Erkrankungen profitieren davon.Der Grundgedanke ist, Senioren ein umsorgtes Wohnen im Alter zu ermöglichen, also Wohnen mit Versorgungssicherheit. Die Angebote reichen vom niederschwelligen Wohnen mit Serviceangebot, das im Notfall aktiviert werden kann, bis zum betreuten Wohnen.

Ziel ist es, dass ältere Mieterinnen und Mieter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können und sich damit das vertraute Wohnumfeld, die netten Nachbarn und die sozialen Kontakte erhalten. Zugleich muss das Wohnen mit Service bezahlbar bleiben.
Möglich machen all' dies die Kooperationen, die der Allbau mit verschiedenen freien Trägern in den Quartieren vor Ort eingeht. Mieterinnen und Mieter des Allbau, die eines Tages vielleicht auf Hilfs- und Betreuungsdienstleistungen angewiesen sind, können bei Bedarf auf die Leistungen eines solchen Trägers eingehen. Selbstverständlich steht es ihnen frei, auch die Dienste anderer Anbieter zu nutzen. Und selbstverständlich zahlen die Mieter nur, wenn sie die entsprechenden Leistungen  in Anspruch nehmen.

Wohnen mit Service gibt es beispielsweise in den Häusern Vollmerskamp 2, Hölderlinstraße 2 und Pier 78. Diese Häuser verfügen zudem über einen Concierge-Service, der sich als "Kümmerer vor Ort" versteht. Je nach Bedarf nimmt der Concierge die Post entgegen, bestellt Brötchen, organisiert den Wäscheservice oder bestellt Handwerker. Durch regelmäßige Kontrollgänge in und am Haus erhöht der Concierge zudem die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl.

Senioren-Wohnungen mit Kooperationspartnern finden sichzudem in der Uferpromenade 1, im Butzweg, im Vollmerskamp, der Hölderlinstraße, der Overbergstraße und der Karnaper Straße 182.

Hier stehen barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen zur Verfügung, wie z.B. auch im Mählerweg 15 und in der Engelsbecke 24.

Wohlfühl-WG statt Heim

Ambulant betreutes Wohnen wird in der Senioren-WG in der Rullichstraße in Altendorf und im Projekt "Wohnen in Gemeinschaft" im Beginenhof angeboten.

Die Senioren-WG in der Rullichstraße 20 bietet Räumlichkeiten für 10 BewohnerInnen auf zwei Etagen. Barrierefreie Zugänge, altersgerechte Bäder und ein Gemeinschaftsgarten versprechen ein angenehmes Wohnen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner werden durch einen Pflege- und Versorgungsdienstleister rund um die Uhr betreut und können trotzdem ihre Selbstständigkeit bewahren. Die Betreuungspauschale für dieses Angebot ist um ein Vielfaches günstiger als ein vergleichbarer Platz in einem Heim.

Im Beginenhof, Goethestraße 63 – 65, gibt es zwei Frauenwohngemeinschaften, die Beginen und 14 Frauen, die in zwei Wohngruppen von der Freien Alten- und Krankenpflege (FAK) ambulant betreut werden. Sie leben in ihren eigenen vier Wänden mit Badezimmer und bekommen Unterstützung vom Fachpersonal. Jede Gruppe hat einen großen Gemeinschaftsraum mit Küche zum gemeinsamen Kochen, zum Essen und zur Freizeitgestaltung.

AllbauVeranstaltungen: Immer gut informiert

Immer wieder veranstaltet das AllbauSozialmanagement besonders Kurse für Senioren, wozu Fachreferenten eingeladen werden.
In den gut besuchten Veranstaltungen informiert etwa die Feuerwehr über Brandverhütung und Rauchmelder oder die Polizei warnt vor den Tricks von Betrügern an der Haustür oder verrät, wie man Einbrechern das Leben möglichst schwer machen kann.
Ebenso können die Leistungen der Pflegekassen ein Thema sein. Gerne geht das AllbauSozialmanagement auf die Themenwünsche seiner älteren Mieterinnen und Mieter ein.

Tagespflege Uferviertel – für glückliche Stunden

"Gemeinsam" ist ein Zauberwort in der Tagespflege am Niederfeldsee. Gemeinsam kann, wer möchte, das Essen vorbereiten, gemeinsam essen, erzählen, gemeinsam auch mal schweigen.
Sie werden Gäste genannt und auch so behandelt, die Menschen, die einen oder mehrere Tage in der Woche in die "Tagespflege am See" kommen.
In einem der neuen Häuser, die der Allbau im Rahmen des Altendorfer Stadtumbaus am Niederfeldsee geschaffen hat, werden liebevoll bis zu 15 Gäste am Tag betreut und umsorgt. Auf 270 barriere freien Quadratmetern im Haus Uferpromenade 1 empfangen Fachkräfte des gemeinnützigen Vereins "Familien und Krankenpflege e.V. Essen" die zumeist älteren Menschen, die alle mal mehr, mal weniger pflegebedürftig sind, zum Beispiel unter der Alterskrankheit Demenz leiden.
Großzügig, zweckgebunden, aber eben auch gemütlich und auf die Bedürfnisse älterer bzw. kranker Menschen sind die Räumlichkeiten eingerichtet.
Gemütliche Sessel prägen den Aufenthaltsraum, Ruheräume fürs Mittagsschläfchen sind vorhanden und eine Küche, in der das Fachpersonal gemeinsam mit den Gästen das Essen vorbereitet und täglich frisch kocht.

Die Damen und Herren, die hier betreut werden, haben Spaß an der Essensvorbereitung, erinnern sich an die Rezepte, die sie selbst früher für ihre Kinder gekocht haben. Und sie haben etwas Sinnvolles zu tun, wenn sie etwa die Rüben für "Möhren durcheinander" schälen.
Nicht immer nur mit den eigenen Defiziten konfrontiert sondern gebraucht zu werden, etwas Sinnvolles mit seiner Zeit anfangen zu können, das führt zusammen mit einem respektvollen Umgang des Pflegepersonals zu einer emotionalen Stabilisierung der pflegebedürftigen Gäste.
Manche sind die ganze Woche hier, andere werden nur ein, zwei Tage gebracht. Dadurch entlasten sie pflegende Angehörige, vielfach blühen sie hier am Niederfeldsee außerhalb der eigenen vier Wände regelrecht auf. Zugleich behalten sie ja ihr erstes Zuhause als emotionalen Stabilisator.
Das unterstützen übrigens auch die Pflegeversicherungen, die für die Tagespflege mehr Leistungen bewilligen, damit das Pflegeheim möglichst nicht notwendig wird.

Integration in bester Nachbarschaft – Die Wohnungsvermittlungsagentur

Wie gelingt möglichst schnell die Integration der Flüchtlnge, die 2015 und 2016 in großer Zahl nach Essen kamen? Klar war den Verantwortlichen: Ein entscheidendes Element gelungener Integration ist, den Asylsuchenden Wohnraum zu geben und sie in Wohnquartieren in stabilen Hausgemeinschaften zu verankern.
Der Allbau hat der Stadt Essen dabei nachhaltig helfen können.
Gemeinsam mit der Stadt Essen hat der Allbau die "Wohnungsvermittlungsagentur" für die Unterbringung von Flüchtlingen in Essen geschaffen.
Dieses Projekt verfolgte das Ziel, leer stehenden Wohnraum in Essen ausfindig zu machen, um ihn dann an Flüchtlinge mit Bleibeperspektive zu vermitteln.
Hierzu nahm der Allbau Kontakt zu den großen Wohnungsunternehmen mit Wohnbeständen in Essen auf.
Der Allbau, als größter Wohnungsanbieter in Essen, verfügt über die hierfür notwendige Professionalität und über die guten Beziehungen zu anderen in Essen aktiven Wohnungsanbietern.
Die Kernziele dieser Kooperation lagen insbesondere auf einer gemeinsamen Wohnungsakquise und Mieterauswahl. Die potenziellen Mieter wurden direkt in den Asylunterkünften besucht und zur Vermittlung erfasst. Vier Teams, die jeweils durch Mitarbeiter der Stadt und des Allbau besetzt wurden, betreuen diesen Prozess. Dabei wurden sie durch landessprachliche Übersetzer unterstützt.
(Mittlerweile ist die Aktion abgeschlossen.)
Insgesamt konnten  bislang über 700  Flüchtlinge in knapp 260 Wohnungen vermittelt werden.
Dabei nahm der Allbau selbst 210 Flüchtlinge in 91 Wohnungen auf.
Insgesamt wohnen seit Beginn der Flüchtlingswelle nun 1777 Menschen aus ca.50 Ländern in 744 Wohnungen beim Allbau.

Repair-Café – Wegwerfen war gestern

Viele Menschen wollen nicht immer alles wegwerfen, nur weil es gerade mal defekt ist. Der Allbau hat diese Einstellung aufgegriffen und ein Repair-Café im Angebot.
Zu regelmäßigen Terminen wird es im Haus für Bildung und Kultur im AllbauQuartier Südostviertel, Storpstr. 9, eröffnet.
Maja Niedernolte und Christoph Weimann, die ehrenamtlichen Betreiber der WiederbrauchBAR in der I. Weberstraße 15, also auch Nachbarn des neuen AllbauKundencenters in den Kastanienhöfen, gucken sich mit ihren ebenfalls ehrenamtlichen Unterstützern an, was die AllbauKunden repariert haben möchten - und führen die Reparaturen möglichst gleich vor Ort durch.
Kommen Sie gerne vorbei, auch ohne Anmeldung, mit Elektrokleingeräten, Fahrrädern, Kleinmöbeln, Computern, Uhren - mit allem, was eine Reparatur benötigt.
Die jeweiligen Termine erfahren Sie im Veranstaltungskalender und unter den Ankündigungen auf allbau.de

Komm, wir fahren einkaufen

Wenn Rewe, Aldi, Lidl, Edeka & Co nicht zu Ihnen kommen, fahren wir eben hin. Möglich machen es die Einkaufstouren im Kleinbus, die in einigen AllbauQuartieren mit besonderem Service für Senioren ein oder zwei Mal pro Woche angeboten werden und sich großer Beliebtheit erfreuen. Allbau und Arbeiterwohlfahrt bieten gemeinsam die Einkaufsfahrten an, bei denen Wohnort nahe Einkaufsmöglichkeiten angesteuert werden. Vor Ort bleibt dann genügend Zeit für den Wocheneinkauf – und auch mal für ein kleines Schwätzchen mit einer oder einem "alten" Bekannten.

Besondere Events für Kinder

Die kinderfreundliche Hausordnung, die sich der Allbau gegeben hat, ist nicht etwa nur ein "Lippenbekenntnis", das sich in der öffentlichen Wahrnehmung gut macht. Diese kinderfreundliche Hausordnung ist gewissermaßen der rote Faden, der sich durch viele AllbauAktivitäten zieht. Essens größter Wohnungsanbieter will nicht nur als kinderfreundliches Unternehmen wahrgenommen werden, er will diesen Anspruch leben. Eine Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen unterstreicht, dass sich der Allbau über sein Wohnungsangebot hinaus für die Steigerung der Wohn- und Lebensqualität von Familien einsetzt.

AllbauKinderweihnachtsmarkt – ohne Kommerz

Im Jahr 2009 startete der erste AllbauKinderweihnachtsmarkt in Borbeck. Seitdem ist er Jahr für Jahr in einem anderen Stadtteil und an einer anderen Schule veranstaltet worden. Das kindliche Erleben, etwas von der Ursprünglichkeit von Weihnachten, steht hier im Mittelpunkt, der Kommerz ist komplett vom AllbauKinderweihnachtsmarkt verbannt.

AllbauKinderflohmarkt – der ist nur für uns

Sehr gut angenommen werden die jährlichen AllbauKinderflohmärkte für Kinder bis 14 Jahren. Auch hier stehen die Kinder und ihre Sachen, die sie verkaufen wollen, gänzlich im Mittelpunkt. Die Eltern dürfen natürlich mitkommen und ihre Kinder unterstützen, doch nicht etwa typische "erwachsene" Waren oder gar Neuwaren verkaufen.

AllbauZirkusprojekte: Stars in der Manege

Hurra, der Zirkus kommt. Die Kinder in den Quartieren freuen sich schon, wenn der AllbauZirkus "Zipfel" seine Zelte bei ihnen aufschlägt. Ganz normale Kinder und Jugendliche werden in tagelangem Training mit Zirkus-Artisten zu Stars in der Manege. Was sie hier gelernt haben, das zeigen sie dann in einer großen Zirkus-Gala ihren Eltern, Freunden, Verwandten und Nachbarn.

AllbauSpielplatzfeste: Hier lebe ich, hier spielen wir

Die rund 275 großen und kleinen Spielplätze, die der Allbau für seine kleinen Kunden bereit hält, pflegt und erneuert, stellen einen wertvollen Wohnwert für Familien dar. Die Spielplatzfeste sind immer auch Nachbarschaftsfeste, die groß und klein zusammen bringen und Möglichkeiten zur Kommunikation bieten. Die Intitiativen zu Spielplatzfesten gehen beispielsweise von engagierten Eltern, den Spielplatzpaten oder vom Allbau selber aus. So befragt der Allbau Eltern und Kinder, wenn ein Spielplatz saniert oder erneuert werden soll und nimmt die Wünsche entgegen. Als Dankeschön für die gemeinsame Arbeit gibt’s dann nach der Fertigstellung des Spielplatzes ein großes Fest, zu dem auch das AllbauMaskottchen Albert Hörnchen zu Gast ist.

AllbauSchulpatenschaften: Schule fördern

Mit der Hüttmannschule in Altendorf und der Schule am Wasserturm in Huttrop hat der Allbau Schulpatenschaften vereinbart. Ziel dieser Patenschaften ist es, die beiden Grundschulen als attraktive Lern-Orte und zugleich als wichtige Akteure im Stadtteil zu unterstützen.

AllbauZukunftsmaler: So wollen wir unser Quartier

Die Buntstifte gespitzt und los geht’s. Die Schülerinnen und Schüler verschiedener Essener Grundschulen sagen dem Allbau, was sie an ihrem Wohnumfeld und auf ihrem Schulweg gerne verbessert hätten. Mit bunten Bildern betätigen sich die Schüler als Stadtplaner und zeigen den Erwachsenen, was sie wollen: Bäume am Wegesrand, einen Süßigkeiten-Kiosk, eine Straßenquerung mit Fußgängerampel oder mal eine Sitzbank zum Ausruhen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden dann der Öffentlichkeit vorgestellt und sind im Stadtteil auf Großplakaten zu sehen – und werden, wo immer möglich, nach und nach auch umgesetzt.

TuSEM Trainingslager mit AllbauKids

In den Osterferien lernen rund 60 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren in einem Handball-Feriencamp von den TuSEM-Stars die Tricks der Handballer und werden mit Begeisterung und viel Spaß an diesen Sport heran geführt. Täglich gibt‘s zwei Trainingseinheiten u.a. mit Profis des TuSEM in der Sporthalle Margarethenhöhe, Mittagessen, Einkleidung und Besuch eines TuSEM-Heimspiels, natürlich mit den stolzen Eltern, gehören dazu.

AllbauKanuaktion mit Weltmeistern

Seit Jahren verbringen die Weltklassekanuten der Kanugemeinschaft Essen (KGE), die Olympias-Sieger, Welt- und Europameister Tomasz Wylenzek, Max Hoff und Max Rendschmidt auf Einladung des Allbau in den Sommerferien einen Tag mit AllbauKindern auf dem Baldeneysee, inklusive Mittagessen und Spielenachmittag mit schönen Preisen.

AllbauImkerprojekt: Honig aus dem Quartier

Honig von den Blüten im Vorgarten nebenan? Das ist im MeistersingerPark möglich. Hier konnte der Allbau Den Imker Günter Holberndt für ein ungewöhnliches Projekt gewinnen. Zwei seiner Bienenvölker "wohnen" in einem umgebauten Bauwagen in der Wohnsiedlung. Durch Glasscheiben kann den fleißigen Bienen gefahrlos bei der Arbeit zugesehen werden. Regelmäßig gibt’s kleine Führungen und den Honig kann man in einer Bäckerei vor Ort kaufen.

Start-Hilfen für Jugendliche

Manchmal können Jugendliche aufgrund ihrer sozialen Situation nicht länger zuhause leben. Nach sorgfältiger Einzelfallprüfung durch das Jugendamt, der Jugendhilfe (Abteilung Jugendwohnbörse) und der Mitarbeiter des AllbauSozialmanagements wird entschieden, ob die oder der Jugendliche in der Lage ist, allein oder in einer Wohngemeinschaft zu wohnen.
Bei entsprechender Einschätzung suchen die AllbauMitarbeiter dann nach geeigneten Wohnungen. Die Vermietung durch den Allbau erfolgt jedoch unter der Voraussetzung, dass die fortlaufende Begleitung der Jugendlichen durch das Jugendamt und die Jugendhilfe gewährleistet ist.

Bisher war dies bei einer Vielzahl von jungen Leuten der Fall; das Konzept, hier gemeinsam mit den Möglichkeiten des Jugendamtes, der Jugendhilfe und des Wohnungsanbieters zu helfen, hat sich bewährt.

Ihre AnsprechpartnerInnen

  • Annette Giesen
  • T. 0201.2207-361
  • E-Mail

  • Michael Minuth
  • T. 0201.2207-376
  • E-Mail

  • Silvana Springer
  • T. 0201.2207-349
  • E-Mail

  • Jannica Wiesweg
  • T. 0201.2207-275
  • E-Mail