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Allbau „macht grün“

Allbau „macht grün“

Essen ist die grünste Stadt in NRW und die drittgrünste Großstadt in Deutschland. Was Essen zu einer grünen Hauptstadt macht, sind ihre grünen Achsen zwischen der Ruhr im Süden und der Emscher im Norden. Diese Grundzüge gehen auf den Stadtplaner Robert Schmidt zurück, der nicht nur erster Verbandsdirektor des damaligen Siedlungsverbandes Ruhrkohlebezirk (SVR), dem heutigen Regionalverband Ruhr, sondern auch einer der Gründungsväter des Allbau im Jahre 1919 war. Seine Grundideen eines grünen, lebenswerten Wohnumfeldes finden sich auch heute noch in der AllbauUnternehmensstrategie wieder. So pflanzt die Allbau AG beispielsweise seit 23 Jahren im Rahmen eines größeren Nachbarschaftsfestes den „Baum des Jahres“ in einem ausgewählten Quartier und bringt mit dieser alljährlichen Aktion zum Ausdruck, wie wichtig für sie das Grünflächenentwicklung ist.

Dementsprechend groß war die Freude der Allbau AG über den Zuschlag der Stadt Essen zur Grünen Hauptstadt 2017. „Durch diese Auszeichnung erhalten in der Stadt Essen Flora und Fauna und generell Umwelt- und Naturthemen einen höheren Stellenwert in der Öffentlichkeit. Das ist wichtig, denn es kann nur das geschützt werden, was man kennt. Deshalb unterstützen wir die Grüne Hauptstadt 2017 mit zahlreichen Aktionen. Auch über Mitmachaktionen soll die Neugierde der Mieterinnen und Mieter geweckt werden, sich mit den Themen einer lebenswerten Stadt bzw. eines lebenswerten Quartiers zu beschäftigen,“ so AllbauProkurist Jochen Sander.

Grüne Hauptstadt in den SüdOstHöfen

In ihrem Bestand im Südostviertel, den so genannten SüdOstHöfen, übernimmt Allbau soziale Verantwortung und zeigt, dass Klimaschutz in einem modernen Quartier bei bezahlbaren Mieten machbar ist. Allbau investiert hier rund 28 Mio. Euro in die Modernisierung von 93 Immobilien (Baujahr: 1921-1958) mit 595 Mietwohnungen und drei Gewerbeeinheiten und nutzt dieses Projekt für verschiedene Aktivitäten im Rahmen der Grünen Hauptstadt.

So fand in den SüdOstHöfen der Startschuss für das Allbau-Projekt „Kindergärtnerei“, an dem alle 21 AllbauKitas teilnehmen, statt. Allbau stattet auf eigene Kosten 17 Kitas mit Frühbeet-Kästen (kleine Gewächshäuser) und Hochbeeten aus. Vier Kitas aus dem AllbauBestand (Kita „Zauberstern“, Kita „Kleine Farm“ in der Rauterstraße, Kita „Wirbelwind“ in der Liebrechtstraße und Kita „Blickpunkt“ in der Haus-Berge-Straße) erhalten ein ca. 3m x 2m großes Gewächshaus und Hochbeete. So ermöglicht Essens größter Wohnungsanbieter den Kindern das Gärtnern. Der erste Workshop für alle beteiligten Kitas fand in der VKJ-Kita „Zauberstern“ in der Kaisershofstraße statt. Hier lernten sie „Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte“ kennen - unter fachkundiger Leitung des Landschaftsarchitekturbüros Hoff aus Essen. Die Kinder sollen ihren „Grünen Daumen“ entdecken und erkennen, dass mit wenig Aufwand ein schöner grüner und essbarer Garten geschaffen werden kann. Am Beispiel von Tomaten, Mais und Sonnenblumen wurden die Pflanzen erklärt und danach direkt die entsprechenden Pflanzensamen ausgesät. Schon bald werden in den vier Gewächshäusern die ersten Pflänzchen sprießen und die Kita-Kinder können ihnen beim Wachsen zusehen. Auch die ErzieherInnen werden geschult, um die Kinder tatkräftig zu unterstützen und weiter anzuleiten. Zusätzlich fand für alle 21 Kitas ein Workshop „Essbare Kita“, veranstaltet von der natur- und umweltschutzakademie nrw (nua) statt.

Das vom Planungsaufwand und Investitionsvolumen größte Allbau-Projekt im Rahmen der Grünen Hauptstadt ist der „Ökologische Spielplatz“. Er entsteht im Mai/Juni 2017 in einem Innenhof in den SüdOstHöfen und steht dann sowohl den Mietern als auch der Kita Zauberstern zur Verfügung. Kindern soll dort sowohl der Umgang mit natürlichen Materialien als auch ein technisches Verständnis für erneuerbare Energien und energetische Maßnahmen an Häusern vermittelt werden. Die Kombination von Spiel, Bewegung und Lernen ist das Besondere des Spielplatzes. Die Planung erfolgt in Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen. Im Vordergrund steht die spielerische Förderung von Kreativität, Fantasie und Neugier nach dem Vorbild der Fernsehsendung „Löwenzahn“.

Allbau realisiert hier ein Kooperationsprojekt: So gewann man mit den VKJ-Kita-Leiterinnen Sandra Neuwaldt und Jeannette Degner Partner aus der Praxis, die ihre Erfahrungen aus dem Umgang mit Kindern einbringen konnten. Wissenschaftlich wird das Projekt von Herrn Prof. Dr. Hendrik Härtig vom Lehrstuhl Didaktik der Physik der Universität Duisburg/Essen unterstützt. Durch eine Masterarbeit wird ein pädagogisches Konzept für die Erzieher/innen erarbeitet. Als Partner, der sowohl Spielgeräte herstellen kann, als auch neue Ideen technisch umzusetzen vermag, ist Jens Bosak von der Bewegungswerkstatt Essen mit an Bord.

„Die Idee zum Ökologischen Spielplatz wird durch Themen aus der Gebäudemodernisierung gefüllt. Dadurch erhält der Spielplatz einen sehr engen Bezug zum Allbau. So bauen wir ein Haus bestehend aus einem Kletterturm und angrenzenden Mauern auf, die einen Wohnungsgrundriss darstellen. Die durch Korkbausteine erweiterbaren Wände zeigen einen wärmegedämmten Querschnitt und sind mit unterschiedlichen Materialien bestückt. Zusätzliche gibt es verschiedene Flächen, an welchen die Kinder durch haptische und physikalische Erfahrung ein Gefühl für Wärmeleitfähigkeit von unterschiedlichen Materialien bekommen sollen,“ erläutert Jochen Sander. Auch das Thema regenerative Energie wird spielerisch erschlossen; Strom wird durch das Drehen eines Karussells erzeugt.

Vor allem über das AllbauSozialmanagement werden zusätzlich noch Aktionen organisiert, die das Modernisierungsprojekt in den SüdOstHöfen während des Baus begleiten. So wird es einen Infopunkt im Stadtteiltreff „Storp9“ mit Bildern und Präsentation im Schaufenster mit zusätzlichen Veranstaltungen geben, die im Veranstaltungskalender unter allbau.de angekündigt werden. Von Mai bis Juli finden dabei Workshops für Kinder zum Energiesparen statt sowie Baustellenführungen für Kinder und Erwachsene.

Noch mehr grüne Projekte

Rund um die SüdOstHöfe finden im Rahmen der Grünen Hauptstadt 2017 die verschiedensten Veranstaltungen und Aktionen der Allbau AG statt – aber nicht nur dort…….

Es gibt zahlreiche weitere Projekte vom Allbau, die in 2017 realisiert werden. Hierbei steht

nicht das Grün alleine im Mittelpunkt. So gibt es eine kleine städtebauliche Entwicklungstour über drei Neubauprojekte, an denen Allbau in den letzten Jahren maßgeblich mitgewirkt hat. Die drei Entwicklungsgebiete sind die Kastanienhöfe des Allbau in der nördlichen Innenstadt, das Universitätsviertel mit dem AllbauProjekt Pier78 und das Stadtumbauprojekt rund um den Niederfeldsee mit dem Uferviertel des Allbau, welches auch direkt am Radschnellweg 1 gelegen ist. An allen drei Standorten wurden jeweils Info-Stelen durch die Allbau AG errichtet, welche die positive Entwicklung zu lebenswerten Quartiere mit Text und interessanten Fotos aufzeigen. Zur Zeit wird auch noch an einem kleinen Film gearbeitet, der ebenfalls die Entwicklung dieser drei Projekte aufzeigen und dann ab Mai im Eingangsbereich der neuen AllbauHauptverwaltung gezeigt werden soll.

Ein weiteres Highlight am Niederfeldsee in Altendorf ist das Café und Bisto „Radmosphäre am See“ im Uferviertel direkt am Radschnellweg 1. Hier wird der Betreiber Holger Kesting ab 02. April im gemütlichen Innen-und Außenbereich Speisen und Getränke anbieten. Dazu gehört dann ein bunter Mix von kalten und warmen Getränken, Obst, Eiscreme und Kuchen - auch als klassische „Take away“-Produkte – und ein freier WLAN-Zugang. Die Zielgruppe der „RADmosphäre“ sind Radfahrer, Radsportler, Spaziergänger, Rentner, Familien und besonders die unmittelbare Nachbarschaft. Als Besonderheit wird ein Fotoprojekt im Café realisiert: Ein Stadtplan von Altendorf wird an einer Fensterscheibe angebracht und jeder, der sich beteiligen möchte, kann eigene historische Fotografien von Altendorf vorbei- und anbringen. Es soll eine bunte Sammlung mit Bildern aus unterschiedlichen Zeiten entstehen. Außerdem wird es einen Gesamtplan der Stadt Essen geben, in welchem besonders schöne Aussichtspunkte der Grünen Hauptstadt als Anregung und Orientierung für Radfahrer markiert sind.

Unter dem Namen „Grüne AllbauBustour“ gibt die Allbau AG innerhalb der Grünen Hauptstadt für jeweils bis zu 50 Interessierte am 10.06. und 15.07. (jeweils von 11:30-17:00 Uhr) zum Kostenbeitrag von 9 Euro Einblicke in drei ihrer auch bei Umwelt-Experten anerkannten ökologischen Projekte. Die Touren starten im Energiegarten in der Mustergartenanlage im Grugapark und führen anschließend zu Essens erster und einziger

Klimaschutzsiedlung auf der Dilldorfer Höhe, bevor es dann weiter zum MeistersingerPark in Leithe geht. Das AllbauQuartier mit 35 Immobilien und 480 Wohnungen wurde für sein Modernisierungskonzept im Wettbewerb „Viertel vor Grün“ ausgezeichnet. Anmeldungen bei gruene.allbautour@allbau.de.

Weitere AllbauBeteiligungen im Rahmen der Grünen Hauptstadt:

  • Nistkästen-Projekt mit Kamera in Zusammenarbeit mit der Grundschule am Wasserturm und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet
  • Grüne CSR-Aktion der AllbauFührungskräfte
  • Beteiligung an Fachtagungen zu den Themen Außenflächen, Spielplatze, Umwelt, Nachhaltigkeit
  • Ausstattung der AllbauFlotte mit einem E-Auto der Firma Nissan
  • Sonderseiten im AllbauMietermagazin

Allbau und Grüne Hauptstadt 2017 – Erlebe Dein grünes Wunder mit Essens größtem Wohnungsanbieter und Stadtentwickler!

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