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Der Baum des Jahres in der Wickenburgsiedlung

Der Baum des Jahres in der Wickenburgsiedlung

Zum 20. Mal feierte die Allbau AG, Essens größter Wohnungsanbieter, die Pflanzung „Baum des Jahres“ mit MieterInnen und Bezirkspolitikern – und zwar im Rahmen eines Nachbarschaftsfestes.

Die Traubeneiche hielt Einzug

Ort des Geschehens war in diesem Jahr das Quartier Wickenburgsiedlung in Frohnhausen. Zahlreiche Erwachsene und Kinder kamen zu Spiel und Spaß und erlebten, wie Allbau-Prokurist Helmut Asche, Allbau-AR-Vorsitzender Thomas Rotter und Rolf Fliß zur Tat schritten und - traditionell mit Schüppe – einer Traubeneiche, dem Baum des Jahres 2014, einen neuen Lebenspunkt setzten. „Mit dieser alljährlichen Aktion bringen wir zum Ausdruck, wie wichtig für die Allbau AG das Grünflächenmanagement ist. Rund 13.500 Bäume haben wir bis jetzt in unserem Wohnungsbestand gepflanzt und jeder einzelne steht für ein Stück Lebensqualität in Essen“, erläuterte Helmut Asche in seiner Ansprache.


Die Entscheidung für die Traubeneiche als Nachfolger des Wildapfels, dem Baum des Jahres 2013, fällte wie in jedem Jahr das Kuratorium „Baum des Jahres“. Die Traubeneiche wächst als sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 25 bis 30 (maximal 40) Meter und Stammdurchmesser bis zu 2 Meter erreicht. Ihr Höchstalter liegt bei 800 bis 1.000 Jahren. Die Baumkrone ist auf geradem Stamm hoch gewölbt mit strahlenförmig abgehenden Ästen, die viel gerader als bei der verwandten Stieleiche sind. Die Traubeneiche ist nach der Stieleiche die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichenart. Die lichtbedürftige Traubeneiche kommt auf trockenen bis frischen, mittel- bis tiefgründigen Stein- und Lehmböden vor. Sie toleriert auch schlecht nährstoffversorgte Standorte. Die Baumkrone ist bei der Traubeneiche lockerer als bei der Stieleiche, und die Belaubung ist gleichmäßiger verteilt. Das Eichenholz ist hart, zäh, sehr dauerhaft und gut zu bearbeiten. Deshalb ist auch das Holz der Traubeneiche vielseitig verwendbar: im Wasserbau, als Bauholz, für Masten, Schwellen und Pfähle, im Innenausbau für Treppen und Fußböden und massiv als Möbelholz. Hochwertiges Eichenholz stammt meist von der Traubeneiche und wird zur Furnierherstellung und zum Fass- und Barriquebau verwendet. Auch als Brennholz eignet sich das Eichenholz hervorragend.


Die Allbau AG pflanzt in Essen mehr als 50 neue Bäume pro Jahr. Dieses Jahr werden es jedoch mehr sein, denn durch den Sturm Ela sind im gesamten Bestand ca. 320 Bäume umgekippt. Dazu Helmut Asche: „Für jeden Baum, der dem Sturm zum Opfer gefallen ist, werden wir voraussichtlich noch in diesem Jahr einen neuen Baum pflanzen!“ Zusätzlich werden zurzeit sämtliche Baumkronen kontrolliert und abgebrochene Äste beseitigt. „Betroffen durch abgebrochene Äste sind mehrere Tausend Bäume, so dass wir von Gesamtkosten von 2,2 Mio. Euro durch Ela ausgehen,“ erläuterte Helmut Asche.




Auch die Wickenburgsiedlung wurde in besonderem Maße Opfer von Ela. 25 Bäume fielen durch den Sturm und werden voraussichtlich im Herbst ersetzt. Dazu gehörten auch einige junge Bäume, denn die Allbau AG hatte erst in 2013 88 neue Bäume in der Wickenburgsiedlung gepflanzt.


Auffrischung für die Wickenburgsiedlung

Die Allbau AG pflanzte die Traubeneiche aber nicht ohne Grund in der Wickenburgsiedlung. Denn sie schloss hier Anfang des Jahres ein großes Modernisierungsprojekt ab. Fast 2 Millionen Euro investierte sie in Fassadenanstrich, Überarbeitung der Dächer, Erneuerung der Elektroinstallation in ausgewählten Treppenhäusern, Malerarbeiten in den meisten Treppenhäusern und in die Erneuerung der Schließanlage, ohne dabei den alten Charme der Siedlung zu verlieren. Die Wickenburgsiedlung wurde auch ein deutliches Stück grüner und bunter. Die neuen Bäume schaffen Grünräume zum Wohlfühlen und spenden im Sommer einen angenehmen und kühlen Schatten. Die vielen Stauden bringen Farbe ins Spiel. Durch unterschiedliche Pflanzen wechseln die Eindrücke je nach der Jahreszeit und geben den Hauseingängen eine besondere Aufmerksamkeit. Ergänzt wird das Grünerlebnis durch das leichte Rauschen der neu gepflanzten Gräser auf den zusätzlichen Parkbänken. „Durch diese Maßnahmen und die Baumpflanzungen in den letzten 12 Monaten möchten wir die Wohn- und Lebensqualität in der Wickenburgsiedlung steigern“, so Helmut Asche.


Auch wenn die Modernisierungsarbeiten mit einigen Beeinträchtigungen verbunden waren, zogen die MieterInnen ein positives Fazit und begrüßten nicht nur die Traubeneiche, sondern auch die Auffrischung ihres Quartiers.


Mehr Infos über die Wickenburgsiedlung gibt es übrigens seit kurzem unter wickenburgsiedlung.de

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  • Dieter Remy
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