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Grüne Allbau-Tour

Grüne Allbau-Tour

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Im Rahmen einer „Grünen AllbauBustour“ gab der Allbau einigen Interessierten Einblick in drei seiner auch bei Umwelt-Experten anerkannten ökologischen Projekte. Die Tour startete im Energiegarten in der Mustergartenanlage im Grugapark und führte anschließend zu Essens erster und einziger Klimaschutzsiedlung auf der Dilldorfer Höhe, bevor es dann weiter zum MeistersingerPark im Isinger Feld in Leithe ging.

Im AllbauMustergarten steht die regenerative Energie im Mittelpunkt. Wolfgang Telöken, Leiter der AllbauGrünflächenabteilung, erläuterte die Photovoltaikanlage, die auch auf Dächern in verschiedenen AllbauQuartieren angebracht wurden und zur Energieeinsparung und damit zur Minderung des CO2 Ausstoßes beitragen. Der Allbau hat im Mustergarten zusätzlich einen Regenvorhang angelegt, der beispielhaft die zahlreichen Regenwasserversickerungsprojekte in den Wohnanlagen symbolisiert. Das Wasser läuft in einem kleinen Rinnsal durch den Garten, welches Groß und Klein zum Verweilen und zum Spielen animiert.

AllbauBereichsleiterin Ulrike Ritterbach empfing die Teilnehmer an der 2. Station der AllbauBustour in der Klimaschutzsiedlung rund um den Wieselbach auf der Dilldorfer Höhe in Essen-Kupferdreh. Ein wichtiger Eckpfeiler der AllbauUnternehmensstrategie ist die Stadtentwicklung und die Schaffung von neuem Wohnraum, wobei das Zusammenspiel zwischen Klimaschutz und attraktivem Wohnen besondere Bedeutung hat. Schon lange bevor Essen zur Grünen Hauptstadt Europas gekürt wurde, hat der Allbau ein Vorzeigeprojekt für innovatives Bauen mit Essens erster und einziger Klimaschutzsiedlung mit 51 Mietwohnungen und 17 Mieteinfamilienhäusern realisiert. Fassadengestaltung und modernste Technik sparen Energie. Ziel des vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium ausgezeichneten Projektes ist es, die wärmebedingten CO2-Emissionen von Wohngebäuden zu minimieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Auf der Grundlage technischer und ökonomischer Berechnungen wird dabei beispielsweise der obere Grenzwert der CO2-Emissionen für Neubauten auf 9 kg pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr festgelegt. Die Häuser Am Wieselbach 7, 9 und 11 sind als sogenannte „Passivhäuser“ konzipiert, die durch eine noch bessere Wärmedämmung zusätzlich Heizenergie sparen. Neben dem nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz  schont das auch den Geldbeutel.

Eine günstige Gelegenheit gab es für die Teilnehmer, einen Blick in eine der Wohnungen in einem Passivhaus zu werfen. Ulrike Ritterbach erläuterte die energetischen Anforderungen eines Passivhauses und die aufwendige, aber nahezu unsichtbare Technik, die hinter einem Passivhaus steckt. Modernste Erdwärmepumpentechnik, Photovoltaik, Solarthermie,eine Fassadendämmung von bis zu 30cm teils begrünte Flachdächer und Abluft-Wärmerückgewinnung in den Wohnraumlüftungsanlagen sind nur einige Punkte, die dazu gehören. Interessiert verfolgten die Besucher die Ausführungen.

Ein weiteres Highlight des Quartiers auf der Dilldorfer Höhe ist der mit dem „Deutschen Spielraumpreis“ ausgezeichnete Spielpark. Sport- und Freizeitanlagen wie Volleyball-Feld, Bolzplatz, Mountainbike-Hügel, Sandkasten, Schaukel und andere Spielgeräte laden Jung und Alt ein, Freizeit und Sport direkt vor der Haustür zu gestalten. Naturfreunde kommen ebenfalls nicht zu kurz, wie Wolfgang Telöken anhand von vielen unterschiedlichen Wildpflanzen und Bäumen erläuterte. Viele Insektenarten, die anderweitig selten geworden sind, sind hier heimisch geworden.

Letzte Station für die Besuchergruppe war der MeistersingerPark im Isinger Feld in Leithe. Das AllbauQuartier mit 35 Immobilien und 480 Wohnungen wurde jüngst für sein Modernisierungskonzept im Wettbewerb „Viertel vor Grün“ ausgezeichnet. Das Besondere an dem Projekt: Die Bewohner des MeistersingerParks wurden in die Modernisierung von Anfang an eingebunden. Sie wurden gefragt, was sie an ihrem Viertel schätzen, was sie stört, was sie verändert haben möchten und welche Service-Angebote sie gerne hätten. Die Wünsche nahm sich der Allbau zu Herzen und legte neben der energetischen Modernisierung ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Außenanlagen. Zum einen wurde eine Bepflanzung gewählt, welche zu allen Jahreszeiten spannend bleibt, und zum anderen wurden mit innovativen Spielplätzen und -geräten und großen Rasenflächen Verweilmöglichkeiten geschaffen, die Alt und Jung einladen, sich auch im Freien ganz zuhause zu fühlen. Auch Vögel und Bienenvölker sind nun im MeistersingerPark beheimatet und können von Mietern und Besuchern beobachtet werden. Welche Vogelarten sich besonders gerne dort aufhalten erläuterte Franco Cassese von der Biologischen Station Hagen. Mauersegler, Haussperling und sogar Fledermäuse fühlen sich in den vom Allbau eingebauten   Nistkästen wohl. „Über 100 Kästen wurden in der Siedlung eingebaut und alle werden von verschiedenen Vogelarten genutzt“, freut sich Cassese.

Die größeren Häuser wurden familienfreundlich mit Aufzügen ausgestattet, auf eine moderne zentrale Gasversorgung umgerüstet, die Fassaden wärmegedämmt und fast alle Wohnungen verfügen über ebenerdige, barrierefreie Duschen und Balkone mit herrlichem Blick in die Natur. Heute zeigt sich das Viertel von seiner besten Seite. Ganz besonders beliebt wurde die Siedlung bei jungen Familien, Senioren und allen, die gern viel Grün um sich haben. Das Ergebnis: benachbarte Bestände werden nun von den Wohnungsunternehmen ebenfalls modernisiert.

Am späten Nachmittag hatten die Besucher unterschiedlichste ökologische Projekte ganz nach dem Motto kennengelernt: Allbau und Grüne Hauptstadt 2017 – Erlebe Dein grünes Wunder mit Essens größtem Wohnungsanbieter und Stadtentwickler!

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  • Dieter Remy
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