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Die SüdOstHöfe werden modernisiert

Die SüdOstHöfe werden modernisiert

Der Startschuss ist gefallen! NRW-Bauminister Michael Groschek, Stadtdirektor Hans-Jürgen Best und AllbauVorstand Dirk Miklikowski leiteten den Projektbeginn für das größte Modernisierungsprojekt in der Geschichte der Allbau AG im Südostviertel ein. Und nicht nur das: Dirk Miklikowski stellte den neuen Quartiersnamen vor: die SüdOstHöfe.

"Ähnlich wie bei unseren Neubauprojekten Uferviertel in Altendorf, Pier78 und Kastanienhöfe in der Innenstadt oder auch bei unserer Großmodernisierung im Isinger Feld haben wir uns auch hier entschlossen, für unseren Wohnungsbestand im Südostviertel mit SüdOstHöfe einen eigenen Quartiersnamen zu wählen. Der Name SüdOstHöfe wurde gemeinsam mit MieterInnen entwickelt und ausgesucht und gibt dem ganzen AllbauQuartier eine eigene Identität. Die hohe Qualität der sieben sehr grünen Innenhöfe sollten im Quartiersnamen zum Ausdruck kommen," so Dirk Miklikowski.

NRW-Minister Groschek freut sich über den Beginn der Modernisierung eines der sechs Starterquartiere des Förderprogramms "Besser wohnen – energetische Sanierung plus" seines Ministeriums: "Die Allbau AG übernimmt soziale Verantwortung und zeigt, dass Klimaschutz, moderne Quartiere und bezahlbare Mieten machbar sind! Dies hier ist ein wunderbares kooperatives Stadtteilentwicklungsprojekt in Essen, wie es sich die Landesregierung auch mit ihren Förderprogrammen wünscht. Ich komme zur Grünen Hauptstadt 2017 wieder sehr gerne in die SüdOstHöfe!"

Zu den Fakten: Die Allbau AG investiert in die SüdOstHöfe rund 28 Mio. Euro in die Modernisierung von 595 Mietwohnungen und drei Gewerbeeinheiten. Begonnen wird in diesen Tagen mit Immobilien direkt am Storpplatz, enden werden die Modernisierungsarbeiten mit Immobilien an der Kaiserhofstraße (voraussichtlich Anfang  2019). 

Gemeinsame Zielvorgabe der Stadt Essen, der Landesregierung und Essens größtem Wohnungsanbieter: Trotz der hohen Investitionen soll die Grundmiete nicht wie in der üblichen Höhe bei Modernisierungsmaßnahmen angehoben werden. Das Ergebnis lässt sich sehen und es hat Pilotprojekt-Charakter: durch verbesserte Fördermaßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen und einer Vereinbarung mit dem Jobcenter Essen über die Berücksichtigung der niedrigeren Energiekosten bei Transferleistungsempfängern im Quartier, kann die Allbau AG trotz der hohen Investitionen eine durchschnittliche Grundmiete von knapp über 5,00 Euro/qm direkt nach den Maßnahmen garantieren und den Verbleib aller Kundengruppen in Aussicht stellen. Für die MieterInnen der Allbau AG bedeutet dies auf der einen Seite zwar partiell eine Beeinträchtigung durch Schmutz und Lärm während der rund 2,5-jährigen Bauzeit, aber auf der anderen Seite ein preiswertes Leben und Wohnen in Allbaus stadtweit größtem und dann modernisiertem Quartier – nicht zuletzt auch durch die Förderzusage des Landes NRW im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative "Besser wohnen – energetische Sanierung plus".

"Bezahlbarer Wohnraum wird in Essen in Zukunft knapp. Deshalb ist es nun gerade genau der richtige Weg, mit Hilfe von öffentlichen Förderungen Bestandswohnungen zu modernisieren", so Dirk Miklikowski.

Allbaus größtes Quartier wird bis 2019 aufgewertet
Der energetische Standard der betroffenen 93 Gebäude (Baujahr: 1921-1958) ist nicht mehr zeitgemäß. Deshalb erstellte die Allbau AG zur nachhaltigen Aufwertung und Stabilisierung des Quartiers einen Maßnahmenkatalog im Sinne eines umzusetzenden Konzeptes. Dabei wurde der Fokus auf die Kategorien "Bauen" und "Energie" gerichtet. Das Konzept der Aufwertungsmaßnahmen sieht primär eine bauliche und energetische Modernisierung der Immobilien vor. Dabei werden auch kriminalpräventive Aspekte für Sicherheitsmaßnahmen an Gebäuden und Außenanlagen mit berücksichtigt.

Auf der technischen Ebene werden die Fassaden energetisch saniert, gedämmt und in diesem Zuge auch 508 neue Balkone angebracht. Neben dem Austausch der Nachtspeicher-Heizungen durch moderne Heizungsanlagen werden ebenso in die Jahre gekommene Bäder sukzessive teilweise attraktiver gestaltet. Die Außenanlagen und das optische Erscheinungsbild sollen beispielsweise durch das Aufstellen einiger zusätzlicher Bänke, eine weitere Optimierung des Müllmanagements sowie durch neue Fassadengestaltung eine Aufwertung erfahren. Besondere Details der Fassaden sollen bei der Modernisierung teilweise erhalten bleiben. Das moderne Farbkonzept von Farbarchitektin Beatrice Engel verdeutlicht nach Außen, dass hier etwas "Neues" entsteht, auf das die MieterInnen stolz sein können. Auch die bestehende Kooperation zwischen der Polizei Essen und der Allbau AG soll im Südostviertel in Sachen "Einbruchs- und Kriminalprävention" intensiviert werden.

Da der Aspekt "Energie" bei diesem Projekt eine wesentliche Rolle einnimmt, wird - in Zusammenarbeit mit einer Auswahl von Mietparteien - ein "Projekt im Projekt" realisiert, bei dem untersucht und dokumentiert wird, inwiefern sich der Energieverbrauch nach Modernisierung begleitend durch eine umfassende und fachliche Beratung reduziert. Diese erfolgt dabei laufend über einen längeren Zeitraum und wird mehrsprachig angeboten werden. Weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen wie z.B. Materialkunde und Baustellenführungen – auch für Kinder und Jugendliche - runden den energetischen Projektansatz ab.

Stadtdirektor Hans-Jürgen Best sieht die Entwicklung der SüdOstHöfe sehr positiv: "Bei diesem Pilotprojekt gibt es zwei für unsere Stadt wichtige Aspekte: Der Bedarf nach gutem, aber günstigem Wohnraum wächst in Essen. Solche von Land und Kommune unterstützten Investitionen helfen, dieser Entwicklung gerecht zu werden. Sozialer Wohnungsbau in Verbindung mit Energie-einsparenden Konzepten wird außerdem ein wichtiges Thema im Rahmen der Grünen Hauptstadt 2017 sein." Dirk Miklikowski ergänzt: "Ich bin mir sicher, dass die SüdOstHöfe auch im Rahmen der Grünen Hauptstadt 2017 eine besondere Rolle einnehmen werden. Wir haben sehr interessante Pläne, die gerade auf Umsetzbarkeit geprüft werden." 

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  • Dieter Remy
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