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Die Winter-Linde hielt Einzug

Die Winter-Linde hielt Einzug

Zum 22. Mal feierte die Allbau AG mit MieterInnen und Bezirkspolitikern die Pflanzung "Baum des Jahres" – und zwar im Rahmen eines Nachbarschaftsfestes. Ort des Geschehens war in diesem Jahr der Wohnpark rund um Aisthang/Kanarienberg in Freisenbruch, der vor rund 50 Jahren durch Essens größten Wohnungsanbieter gebaut wurde. Zahlreiche Erwachsene und Kinder kamen zu Spiel und Spaß und erlebten, wie Oberbürgermeister Thomas Kufen, Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski, Allbau-AR-Vorsitzender Thomas Rotter, stellv. Allbau-AR-Vorsitzender Uwe Kutzner und Ratsherr Rolf Fliß zur Tat schritten und - traditionell mit Schüppe – einer Winter-Linde, dem Baum des Jahres 2016, einen neuen Lebenspunkt setzten. "Mit dieser alljährlichen Aktion bringen wir zum Ausdruck, wie wichtig für die Allbau AG das Grünflächenmanagement ist. Rund 13.500 Bäume haben wir bis jetzt in unserem Wohnungsbestand gepflanzt und jeder einzelne steht für ein Stück Lebensqualität in Essen", erläuterte Dirk Miklikowski in seiner Ansprache. Die Allbau AG pflanzt in Essen mehr als 50 neue Bäume pro Jahr.

Oberbürgermeister Thomas Kufen freut sich über die alljährliche Aktion des kommunalen Wohnungsunternehmens: "Durch diese Pflanzungen erhalten die Bäume und grundsätzlich die Umwelt einen höheren Stellenwert in der Öffentlichkeit. Das ist wichtig, denn man kann auch nur das schützen, was bekannt ist. Ähnliche Aktionen wird es bei uns auch im Rahmen der Grünen Hauptstadt in 2017 geben!"

Die Entscheidung für die Winter-Linde als Nachfolger des Feld-Ahorns, dem Baum des Jahres 2015, fällte wie in jedem Jahr das Kuratorium „Baum des Jahres“. Die Winter-Linde oder Steinlinde (Tilia cordata) ist ein sommergrüner Laubbaum, der bis zu 40 Meter Höhe erreichen kann und maximal 1.000 Jahre alt wird. Sie ist in Europa weit verbreitet – vor allem als Straßen- und Parkbaum. Die Krone ist hochgewölbt. Die Äste sind steil nach oben gerichtet, bei älteren Bäumen neigen sie sich teilweisel nach unten oder zur Seite. Die Knospen sind eiförmig, glatt und glänzend rotbraun. Die Blattoberseite ist dunkelgrün glänzend, die Unterseite blaugrün.

Ein Baum kann bis zu 60.000 Blüten tragen; jeweils vier bis zwölf Blüten befinden sich an einem hängenden oder allseits abstehenden Blütenstand. Die Blütezeit geht von Juni bis Juli. Die kugelige Kapselfrucht ist 5 - 7 mm groß und lässt sich im Gegensatz zu den Früchten der Sommer-Linde, dem Baum des Jahres 1991, leicht zerdrücken.

Hauptbesucher der Winter-Linde sind (Honig-)Bienen und Nachtfalter. Der Pollen kann vom Wind übertragen werden und dann beispielsweise auch Heuschnupfen verursachen. In der Imkerei ist die Winter-Linde aufgrund des sehr hohen Zuckergehalts ihres Nektars (30–74 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 3,57 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Tracht. Sie ist eine hervorragende Nektarquelle für Bienen, Lindenblüten-Honigerträge bis etwa 2,5 kg je Baum und Blühsaison sind möglich. Teezubereitungen aus getrockneten Blütenständen werden bei Erkältungskrankheiten und damit verbundenem Hustenreiz eingesetzt.

Die Hauptnutzung des Lindenholzes liegt in der Bildhauerei, der Drechslerei und der Schnitzerei. Vor allem die berühmten Werke der Spätgotik, z.B. von Tilman Riemenschneider oder Veit Stoß, wurden häufig aus Lindenholz hergestellt. In der Mythologie war der Treffpunkt unter der Linde im Ortszentrum lange Zeit die wichtigste Kommunikations-, Informations- und Schaltzentrale für die Bevölkerung oder Treffpunkt für Verliebte.

Wohnpark rund um Aisthang/Kanarienberg
Er wurde 1965/66 gebaut und ist bei den Mietparteien sehr beliebt. Die durchschnittliche Mietdauer beträgt hier rund 19 Jahre. Es gibt ca. 50 Mietparteien, die hier von Anfang an wohnen.

In den Jahren 2007-2009 investierte die Allbau AG 10,5 Millionen Euro in 463 Wohnungen in den 68 Häusern. Ganz nach dem Motto „was getan werden muss, wird gleich richtig gemacht“ wurden die Häuser rundum umweltfreundlich mit der Dämmung der Fassaden, Kellerdecken und Dächer „eingepackt“ und dazu neue Gaszentralheizungen eingebaut. Zusätzlich erneuerte Allbau die Dächer, tauschte die Holzfenster gegen solche aus Iso-Kunststoff aus, erneuerte die Wohnungseingangstüren und die Haustüranlagen, die eine Sprechanlage erhielten, und wertete die Außenanlagen auf. Zusätzlich baute die Allbau AG hier eine der größten Essener Photovoltaikanlagen. Der Strom, der durch die Installation von Solar-Komponenten auf Flachdächern von 40 Häusern gewonnen wird, wird an das Versorgungsnetz von RWE/Innogy eingespeist. 

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  • Dieter Remy
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