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Ein neuer Leuchtturm in der nördlichen Innenstadt

Ein neuer Leuchtturm in der nördlichen Innenstadt

Am Montag war sie wieder zu spüren – die Aufbruchstimmung in der nördlichen Innenstadt, die sich in einem tiefgreifenden Wandel und vor einer spannenden Zukunft befindet. Dies wurde auch gestern in der neuen Allbau-Hauptverwaltung deutlich, als Oberbürgermeister Thomas Kufen, Sigrid Koeppinghoff vom NRW-Bauministerium, Allbau-AR-Vorsitzender Thomas Rotter und Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski die Kastanienhöfe in der nördlichen Innenstadt offiziell eröffneten.Jahre lang war die Fläche gegenüber dem GOP-Variete für viele ein Dorn im Auge. Besonders das Parkhaus an der Rottstraße galt als Schandfleck. Trotzdem war es ein langer und manchmal auch schwieriger Weg bis klar war, dass es zu dieser von allen gewünschten Entwicklung kam und damit zur Realisierung dieses Leuchtturmprojektes in der nördlichen Essener Innenstadt. Zwar gab es vielfältige Bemühungen von auswärtigen Investoren und Projektentwicklern, das Quartier am Fuße der Kreuzeskirche weiterzuentwickeln, aber am Ende war es im Jahre 2012 Essens größter Wohnungsanbieter, die Allbau AG, die ihrem eigenen Anspruch und der Verantwortung an und für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtteilentwicklung gerecht wurde und damit den Durchbruch für eine Revitalisierung herbeiführte.Mit dieser Entscheidung stand auch der Entschluss für das größte Investitionsprojekt in der fast 98-jährigen Geschichte der Allbau AG fest. Eine vier-jährige Planungs- und Bauphase begann, der Quartiersname Kastanienhöfe an der Kastanienallee entstand. Die Allbau AG investierte in dieser Zeit rund 58 Mio. Euro in die Kastanienhöfe und baute nach den Plänen des Düsseldorfer Architekturbüros gna und mit dem Generalunternehmer Ed. Züblin AG aber nicht nur auf ca. 7.700 Quadratmetern ihre eigene neue Hauptverwaltung, sondern auch 47 Mietwohnungen (3 davon sind noch nicht vermietet), 31 Wohneinheiten mit 55 Wohnplätzen für Studierende und die innerstädtische Kita "Farbenland" für rund 70 Kinder, die seit August vom Deutschen Kinderschutzbund Essen betrieben wird. Eine Büroimmobilie (rund 2.300 qm, davon noch rund 650 qm zu mieten) wird die neue Heimat der GVE und gemeinsam mit den neuen Büros der Arbeitsgemeinschaft der Behindertenverbände dem Quartier zusätzliche Impulse geben. Außerdem wurde der Innenhof ansprechend gestaltet und erlaubt einen schönen Ausblick für alle Nutzungen – auch auf eine (Ess-)Kastanie, dem Wahrzeichen des Quartiers.Dirk Miklikowski ist vom Standort überzeugt: "Die Kastanienhöfe und vor allem unsere neue Hauptverwaltung sind ein weiterer Baustein, in dessen Folge sich die nördliche Innenstadt attraktiv weiterentwickeln wird!" Vor allem durch die zentrale Lage des Kundencenters verspricht er sich mehr Leben in der nördlichen Innenstadt, denn es hat bis zu 40.000 Kontakte pro Jahr. Zusätzlich baute und eröffnete die Allbau AG im September unter den Kastanienhöfen eine dreigeschossige Tiefgarage mit rund 330 Stellplätzen für alle Nutzer der Gebäude sowie für die Öffentlichkeit, so dass für die nördliche Innenstadt neben der optimalen ÖPNV-Anbindung auch die Erreichbarkeit mit dem PKW verbessert wird.Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen dankte Dirk Miklikowski und der Allbau AG und zeigte sich begeistert: "Es ist schon viel passiert, aber mein Wunsch ist es, dass auch weitere Investoren hier in der nördlichen Innenstadt diesen Mut wie die Allbau AG haben! Nicht von heute auf morgen, aber mittelfristig wird sich dann die nördliche Innenstadt noch mehr zu einem Wohn-, Kultur- und Kreativquartier mit abwechslungsreicher Gastronomie, Einzelhandel und Szeneläden entwickeln."Allbau-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Rotter sieht die Kastanienhöfe als Paradebeispiel für Innenstadtentwicklung: "Der Aufsichtsrat war von Anfang an davon überzeugt, dass die Kastanienhöfe mit den vielfältigen und abwechslungsreichen Nutzungen und Funktionen an einem Schlüsselstandort der nördlichen Innenstadt den Nukleus für eine weitere Revitalisierung der nördlichen Innenstadt bilden wird und Nachahmer in anderen Ruhrgebietsstätten finden wird!"Auch Matthias Peiniger, Direktor des gegenüberliegenden GOP Varietes, ist voller Hoffnung; "Die Kastanienhöfe werden die positiven Entwicklungen in der nördlichen Innenstadt wie ein Turbolader antreiben. Wir freuen uns auf eine grandiose Nachbarschaft!"  Ähnlich sieht es Steffen Hunder, evangelischer Pfarrer in der benachbarten Kreuzeskirche: "Die Kastanienhöfe sind eine große Bereicherung. Die urbane Qualität wird enorm gesteigert. Ich freue mich sehr darüber, dass ein lebendiges Umfeld entstanden ist, in dem es sich gut leben lässt. Allen, die in den Kastanienhöfen leben und arbeiten, wünsche ich in gutes Miteinander."Wer sich einmal ein eigenes Bild von den Kastanienhöfen machen möchte: Allbau lädt alle BürgerInnen und MieterInnen zum weihnachtlichen "Tag der offenen Tür" in den Innenhof der Kastanienhöfe am 03.12.2016 von 12:00-17:00 Uhr ein. Um 16:00 Uhr wird im Kundencenter als Abschluss der kulturellen Veranstaltungsreihe BETON SALON ein rund 65-minütiger Film über die Entstehung der Kastanienhöfe gezeigt. Im Rahmen des BETON SALON war die Riesenbaustelle bis zum Schluss durch verschiedene Aktionen wie eine 40 Meter lange Großbuchstaben-Installation in der 17 Meter tiefen Baugrube, durch Konzerte, einen Poetry Slam, einen Gottesdienst oder auch eine Vorlesung der Universität Duisburg Essen ins Bewusstsein der Essener Bevölkerung gebracht worden. Erlöse der Veranstaltung am 03.12.2016 gehen jeweils zu 50 Prozent an die Kita "Farbenland" und an Lichtblicke e.V.Ab Anfang Dezember wird es zusätzlich eine kleine archäologische Ausstellung zu den Ausgrabungen und zur Geschichte des Standortes im Eingangsbereich der neuen AllbauHauptverwaltung geben.Viel Technik, die auch ökologisch begeistertDie AllbauHauptverwaltung erhält das Siegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold. DGNB zertifiziert und prämiert Gebäude, welche besondere Kriterien im Sinne einer ganzheitlich orientierten Nachhaltigkeit erfüllen. Betrachtet werden die sechs Themenfelder Ökologie, Ökonomie, Technik, Prozesse, soziokulturelle und funktionale Aspekte sowie der Standort. Dabei werden nicht einzelne Maßnahmen, sondern die Performance und der Lebenszyklus des Gebäudes insgesamt berücksichtigt.Die AllbauHauptverwaltung punktet unter anderem mit dem hohen ökologischen Standard, den positiven Auswirkungen auf das Umfeld, der diversifizierten Mischung von unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen sowie den professionell strukturierten Prozessen im Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsablauf. Dazu Dirk Miklikowski: "Die Allbau AG wollte sich auch mit diesem Projekt wieder an den selbst gesteckten Zielen für einen dauerhaften Klima- und Umweltschutz messen. Wir und unsere Mieter können uns beispielsweise auch darüber freuen, dass wir den Anteil an erneuerbaren Energien bei der Versorgung unserer Immobilien mit der Naturwärme von STEAG deutlich erhöhen konnten."Dirk Miklikowski bedankte sich auch bei den Handwerkern, von denen teilweise bis zu 200 gleichzeitig auf der Baustelle waren: "Sie sollte man definitiv nicht vergessen, die mit einer unglaublichen Leistung auch gerade in den letzten Wochen dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet haben, dass wir fast eine Punktladung hingelegt haben."Aber nicht nur das: Wussten Sie über die Kastanienhöfe, dass ….

  •     von der ersten Idee bis zur Fertigstellung rund 20.000 Pläne und Berechnungen erstellt worden sind!?
  •     allein für die Vergabe an den Generalunternehmer rund 2.000 Pläne, Dateien und Gutachten angefertigt wurden!?
  •     die Anzahl der auszuführenden Unternehmen (Direkte Nachunternehmer und Lieferanten der Fa. Züblin) bei 110 lag?
  •     der Aushub der Baugrube von 50.000 m³ rund 4.000 LKW-Ladungen entspricht!?
  •     rund 22.000 m³ Ortbeton und 5.000 m³ Betonfertigteile verbaut wurden und dafür 2.700 Betonfahrzeugfahrten erforderlich waren!?
  •     im gesamten Gebäudekomplex 50 km Kabel verlegt wurden!?
  •     bei den archäologischen Ausgrabungen ein Rinderskelett und ein mittelalterlicher Brunnen gefunden wurde!?

Ein Video zu den Kastanienhöfen finden Sie auf YouTube.

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  • Dieter Remy
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