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Gedankenaustausch mit Mehrdad Mostofizadeh auf der Dilldorfer Höhe

Gedankenaustausch mit Mehrdad Mostofizadeh auf der Dilldorfer Höhe

Der Fraktionsvorsitzender der NRW-Landtagfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Mehrdad Mostofizadeh, besuchte die Klimaschutzsiedlung der Allbau AG auf der Dilldorfer Höhe, die bis jetzt einzige in Essen. Danach traf er sich mit AllbauVorstand Dirk Miklikowski und AllbauProkurist Samuel Serifi zu einem grundlegenden Erfahrungsaustausch über ökologisches Bauen, Städtebau- und Wohnbauförderung, Quartiersentwicklung und die Unterbringung von Flüchtlingen in Essen.

Besonderer Schwerpunkt neben dem Essener Wohnungsmarkt war das immer noch ungelöste Dilemma für Vermieter und Mieter, denn Klimaschutz im Gebäudebereich und bezahlbares Wohnen sind in Deutschland in den vergangenen Jahren immer mehr zu Gegensätzen geworden. Um die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung bis 2050 zu erreichen, müssen umfangreiche energetische Modernisierungsmaßnahmen an Immobilien durchgeführt werden, die zu immer höheren Sanierungskosten und steigenden Mieten führen. Die Mehrbelastungen lassen sich jedoch weder für Vermieter noch für Mieter durch höhere Mieten oder eingesparte Energiekosten refinanzieren. Dazu Dirk Miklikowski: „Wenn die Anforderungen an unsere Immobilien so weiter steigen wie bisher, wird das zwangsläufig Auswirkungen auf das Investitionsverhalten haben müssen!“

Ein weiterer Schwerpunkt des Erfahrungsaustausches war die Verwendung öffentlicher Fördergelder. Hier wies Dirk Miklikowski auf die energetische Modernisierung der Allbau-Quartiere Mitzmannweg / Schölerpad (265 Wohnungen) und Hagenbecker Bahn / Dorstener Straße (99 Wohnungen) hin, für die Essens größter Wohnungsanbieter Fördermittel des Landes NRW genutzt hatte, um die Mieten trotz aufwändiger Sanierung auf niedrigem Niveau zu halten. „Wir möchten die Menschen in unseren günstigen Wohnungen nicht von den energetischen Sanierungen ausschließen, die vielen unserer Kunden Einsparungen bei den Energiekosten ermöglichen. Dafür brauchen wir auch weiterhin attraktive Fördermöglichkeiten von Bund und Land“, so Dirk Miklikowski.

Dass es für viele Mietparteien nicht nur um günstige Mieten oder ökologische Aspekte bei der Wohnungssuche geht, betonte AllbauProkurist Samuel Serifi. Er beschrieb die ganzheitliche Vorgehensweise der Allbau AG, der nicht nur die bautechnische Seite betrachte, sondern auch Faktoren mit einbeziehe, die das Leben der Menschen in den Quartieren nachhaltig bestimmten. Dazu gehören etwa die barrierearme Gestaltung, das Sicherheitskonzept, ansprechende Außenanlagen und die Einbindung des Allbau-Sozialmanagements, das vor Ort zahlreiche Angebote macht und so dazu beiträgt, dass sich stabile und gute Nachbarschaften erhalten bzw. weiterentwickeln.

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  • Dieter Remy
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