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Ökologisch spielen

Ökologisch spielen

Fotos: Matthias Duschner

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Das vom Planungsaufwand und Investitionsvolumen größte Allbau-Projekt im Rahmen der Grünen Hauptstadt ist der "Ökologische Spielplatz". Er entstand in den letzten Monaten in einem Innenhof in den so genannten SüdOstHöfen und wurde nun bei Dauerregen offiziell den Kindern übergeben. In diesem Bestand im Südostviertel mit fast 600 Mietwohnungen investiert Allbau bis 2019 rund 28 Mio. Euro in die Modernisierung der 93 Immobilien (Baujahr: 1921-1958). Der ökologische Spielplatz steht sowohl den Mietparteien als auch der VKJ-Kita Zauberstern zur Verfügung. Kindern soll sowohl der Umgang mit natürlichen Materialien als auch ein technisches Verständnis für erneuerbare Energien und energetische Maßnahmen an Häusern vermittelt werden. Die Kombination von Spiel, Bewegung und Lernen ist das Besondere des Spielplatzes. Die Planung erfolgte in Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen. Im Vordergrund stand die spielerische Förderung von Kreativität, Fantasie und Neugier nach dem Vorbild der Fernsehsendung "Löwenzahn".

Essens größter Wohnungsanbieter Allbau realisierte das Kooperationsprojekt: So gewann man mit den VKJ-Kita-Leiterinnen Sandra Neuwaldt und Jeannette Degner Partner aus der Praxis, die ihre Erfahrungen aus dem Umgang mit Kindern einbringen konnten und nun auch eine intensive Betreuung des ökologischen Spielplatzes sicherstellen. Wissenschaftlich wurde das Projekt von Herrn Prof. Dr. Hendrik Härtig vom Lehrstuhl Didaktik der Physik der Universität Duisburg/Essen unterstützt. Durch eine Masterarbeit wird ein pädagogisches Konzept für die Erzieher/innen erarbeitet. Als Partner, der sowohl Spielgeräte herstellen kann, als auch neue Ideen technisch umzusetzen vermag, war Jens Bosak von der Bewegungswerkstatt Essen mit an Bord.

"Die Idee zum Ökologischen Spielplatz wird durch Themen aus der Gebäudemodernisierung gefüllt. Dadurch erhält der Spielplatz einen sehr engen Bezug zum Allbau. So bauen wir ein Haus bestehend aus einem Kletterturm und angrenzenden Mauern auf, die einen Wohnungsgrundriss darstellen. Die durch Korkbausteine erweiterbaren Wände zeigen einen wärmegedämmten Querschnitt und sind mit unterschiedlichen Materialien bestückt. Zusätzliche gibt es verschiedene Flächen, an welchen die Kinder durch haptische und physikalische Erfahrung ein Gefühl für Wärmeleitfähigkeit von unterschiedlichen Materialien bekommen sollen," erläutert Wolfgang Telöken, Leiter der Grünflächen-Abteilung des Allbau.

Auch das Thema regenerative Energie wird spielerisch erschlossen; Strom wird durch das Drehen eines Karussells erzeugt. "Wichtig war es dem Planungsteam, dass das Stromerzeugen Spaß macht. Das ist bei einem Karussell gegeben," so Wolfgang Telöken. Der erzeugte Strom gelangt über bewegliche Holzkästen, die untereinander über Balancierbretter zu verbinden sind, zu den "Stromabnehmern". Die Kinder können dadurch den Weg des Stroms selber bestimmen und auch nachklettern. Der Erfolg zeigt sich für die Kinder durch Licht, akustische Signale (Vogelstimmen) oder durch das Entstehen von Luftblasen. "So werden Modernisierungsmaßnahmen schon für die Kleinen erfahr- und begreifbar und unser innovativer Spielplatz vielleicht Pilotprojekt für viele andere Spielplätze in Deutschland," so Allbau-Vorstand Dirk Miklikowski.

Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen ließ es sich trotz zahlreicher Regenschauer nicht nehmen, bei der offiziellen Eröffnung des ökologischen Spielplatz mit zahlreichen kindern der Kita Zauberstern dabei zu sein: "Dieses Wetter hatte die Eröffnung nicht verdient, denn der ökologische Spielplatz ist sehr gut gelungen. Die Kinder können hier nicht nur toll spielen, sondern lernen auch noch eine Menge: über natürliche Materialien, wie man ganz einfach Energie einsparen oder sogar erzeugen kann – nämlich durch ein sich drehendes Karussells. Deshalb wünsche ich allen Kindern ganz viel Spaß mit dem neuen Spielplatz!" Das Stadtoberhaupt weiter: "Das Projekt ist außerdem ein weiteres tolles Beispiel dafür, dass Kooperationen zwischen der Stadt Essen, der Universität Duisburg-Essen und den städtischen Tochtergesellschaften, hier: dem ALLBAU, gut funktionieren."

Der ökologische Spielplatz, dessen Kosten bei rund 100.000 Euro liegen, ist nun auch Teil der vom AllbauSozialmanagement organisierten Aktionen, die das Modernisierungsprojekt in den SüdOstHöfen begleiten. Dazu gehören beispielsweise Workshops für Kinder zum Energiesparen sowie auch Baustellenführungen für Kinder und Erwachsene.

Auch beim Allbau war die Freude über den Zuschlag der Stadt Essen zur Grünen Hauptstadt 2017 groß. "Durch diese Auszeichnung erhalten in der Stadt Essen Flora und Fauna und generell Umwelt- und Naturthemen einen höheren Stellenwert in der Öffentlichkeit. Das ist wichtig, denn es kann nur das geschützt werden, was man kennt. Deshalb unterstützen wir die Grüne Hauptstadt 2017 mit zahlreichen Aktionen. Auch über Mitmachaktionen soll die Neugierde der Mieterinnen und Mieter geweckt werden, sich mit den Themen einer lebenswerten Stadt bzw. eines lebenswerten Quartiers zu beschäftigen," so Dirk Miklikowski.

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