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Storp 9 feiert friedliches Miteinander der Kulturen

Storp 9 feiert friedliches Miteinander der Kulturen

Das Kultur- und Bildungszentrum im Südostviertel präsentierte viele internationale Stände. Großes Interesse seitens der Nachbarn an der Aktion

Anfang Mai hat auf dem Storpplatz wieder die Aktion „Hallo Nachbarn“ stattgefunden. Einmal im Jahr präsentieren Vertreter verschiedener Nationalitäten an ihren Ständen einen Beitrag zu bestimmten Themen, in der Vergangenheit zum Beispiel zur Hochzeit. In diesem Jahr ging es um Senioren und ihre Stellung in den unterschiedlichen Gesellschaften. Organisatoren sind die Integrationsagentur der CSE, Storp9 und die Allbau GmbH.

Moderatorin Annette Giesen freute sich über das große Interesse und erläuterte die Ziele der Veranstaltung: „Miteinander reden, miteinander leben, miteinander essen. Die verschiedenen Heimatländer der Menschen hier im Viertel stellen sich einander vor und treten in den Dialog.“ Die Sozialmanagerin beim Allbau, der die Räumlichkeiten für den Treffpunkt am Storpplatz zur Verfügung stellt, hatte das Fest gemeinsam mit der Leiterin von Storp 9 organisiert. Josephine Bialas zeigte sich sehr zufrieden: “Ein sehr schönes Fest, ein gelungener Tag, eine tolle Stimmung und richtig gute internationale Küche.“

 

Gewinnspiel

So wurden typische Wohnzimmer in Pavillons eingerichtet und die Besucher konnten viele Länder der Welt in kurzer Zeit kennen lernen. Anhand eines Gewinnspiels für Jung und Alt galt es, typische Verhaltensmuster älterer Menschen zu erraten. Darf eine Witwe in Polen zweimal heiraten? In welchem Alter gehen Menschen im Irak in Rente? Wo halten sich Senioren in Burkina Faso bevorzugt auf? Diese und andere Fragen galt es zu beantworten. Schmunzeln bei der Antwort zum Thema Rente. Dass man diese im Irak tatsächlich schon ab 50 Jahren beantragen kann, schien verwunderlich. Doch ein Landsmann klärte auf, dass sich die meisten Leute dann einen anderen Zuverdienst suchen würden. Es zeigte sich auch, dass Polen gar nicht so konservativ ist, wie häufig gedacht wird. Denn Witwen dürfen dort tatsächlich ein zweites Mal heiraten. Und dass Senioren in Burkina Faso ihre Zeit oft draußen mit der Familie oder Freunden verbringen, konnten sich die meisten denken. An den Ständen hingen Fotos von typischen Szenen im jeweiligen Land mit so manchen Hinweisen zum Erraten der Fragen. Alle Beteiligten präsentierten auch köstliche Leckereien aus ihrer Heimat. Die Organisatoren hatten attraktive Gewinne vorbereitet. Hauptgewinn: ein Gutschein über 100 Euro für das Einkaufszentrum Limbecker Platz.

 

Acht Kooperationspartner

Zu den Partnern von Storp 9 gehören die Bürgerinitiative Südostviertel, die Franziskanergemeinde Kirchengemeinde Heilig Kreuz, der CSE, die Jugendhilfe und die sozialen Dienste des Jugendamtes der Stadt, der Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Ruhrgebiet (VKJ) mit seinem Familienzentrum „Zauberstern“ und der Förderverein Storp e.V. Die Allbau GmbH ist Eigentümer des Hauses und einer der acht Kooperationspartner, die sich kürzlich vertraglich verpflichtet haben, das Projekt Storp 9 weiterhin gemeinsam tragen.

 

 

 

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  • Dieter Remy
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