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Weniger ist mehr - Weiterer Neubau der Allbau AG in Vogelheim

Weniger ist mehr - Weiterer Neubau der Allbau AG in Vogelheim

Die Allbau AG plant am Stakenholt eine weitere Aufwertung Vogelheims. Sie möchte dort insgesamt 10 Mehrfamilienhäuser mit 62 Mietwohnungen (Baujahr: 1930; zur Zeit 17 leer stehend) abreißen, die auf Grund von Bergbauschäden (Schieflage), der nicht zeitgemäßen Grundrisse, ungedämmten Fassaden und der einfachen Ausstattung (kleine Räume, Nachtspeicher, veraltete Haustechnik, kein Aufzug, gefangene Räume etc.) nicht mehr nachhaltig vermietbar sind. Intern diskutierte sie dabei verschiedene Investitionsvorschläge – von Instandhaltung und Modernisierung bis hin zu Abriss und (Teil-)Neubau – unter qualitativen und finanzwirtschaftlichen Entscheidungskriterien wie künftige Stadt- und Bevölkerungsentwicklung, künftige Zielgruppen und Wohnbedarfe, Einbindung in das Stadtbild, Wohnumfeld und u.v.m.

Nachdem Essens größter Wohnungsanbieter schon im Jahre 2004 rund 200 Mietwohnungen in Vogelheim abgerissen und seit 1990 eine ähnliche Anzahl von Mietwohnungen und Eigenheimen neu gebaut hatte, entschied er sich auch im Rahmen dieses Teilprojektes für einen Neubau und stellte eine Bauvoranfrage für drei öffentlich geförderten Mehrfamilienhäusern mit je 15 Wohnungen (47-97 qm Wohnfläche) und für acht öffentlich geförderte Einfamilienhäusern (97-110 qm Wohnfläche). Der geplante Mehrgenerationen-Neubau soll dabei zu 2/3 bezahlbaren Wohnraum für Senioren und zu 1/3 bezahlbaren Wohnraum für Familien bieten. Investitionsvolumen für die Allbau AG: rund 8 Mio. Euro.

Von Seiten der Stadt Essen (Stadtplanung und Bauordnung) gibt es im Rahmen der gestellten Bauvoranfrage ein positives Signal zum städtebaulichen Konzept. Auf dieser Basis führt das Amt zur Wohnbauförderung aktuell eine Standortprüfung durch, in dessen Rahmen zunächst die Bezirksvertretung und dann der Rat der Stadt Essen (ASP) zustimmen müssen. Vor diesem Hintergrund wird aktuell noch die Entwurfsplanung weiter optimiert und abgestimmt, was gegebenenfalls noch geringfügig Auswirkungen auf den Wohnungsmix und die Grundrissgrößen haben kann.

AllbauVorstand Dirk Miklikowski erläutert: „Ergänzend zu den bereits in Vogelheim vorhandenen Wohnungen unterschiedlichster Baujahre, Größen und Ausstattungsqualitäten soll am Stakenholt ein auf die Zukunft ausgerichtetes Segment gemäß den heutigen Ansprüchen an modernes Wohnen auch für Zielgruppen entstehen, die ein geringeres Einkommen zur Verfügung haben. Eine attraktive Architektur, Barrierefreiheit, Stellplätze und Aufzug sowie die Einhaltung neuester Standards bezüglich des ökologischen Bauens im Rahmen eines effizienten Energiekonzeptes werden die Wohnqualität im Stakenholt stark verbessern.“

Die Bezirksvertretung und die betroffenen MieterInnen wurden schon über die groben Planungen informiert. „Wir waren von den sehr positiven Reaktionen begeistert. Unsere Kunden begrüßten größtenteils unsere Hilfeleistungen bei der Suche nach einer neuen Wohnung. Wir wissen, dass sie sich mit Vogelheim besonders identifizieren. Deshalb werden wir sicherlich im Rahmen unseres Umzugsmanagements für fast alle betroffenen Kunden gute Alternativen vor allem in unserem Bestand in Vogelheim finden,“ so Dirk Miklikowski. Zwei Umzugsberater der Allbau AG werden demnach mit allen MieterInnen individuelle Gesprächstermine vereinbaren, dabei deren Umzugswünsche und -hilfen besprechen und auch gegebenenfalls Vogelheimer Wohnungsangebote von Nachbar-Eigentümern weitergeben.

„Die informierten Bezirksvertreter, die teilweise schon vor ein einigen Monaten darauf hingewiesen hatten, dass Vogelheim vor allem barrierearmen Wohnungsbau braucht, zeigten sich mit dem geplanten Wohnungsmix ebenfalls sehr zufrieden und bestärkten uns in unserer Zuversicht, dass diese Neubaumaßnahme einen weiteren nicht unerheblichen Schub für Vogelheim bedeuten könnte. Wir stellen uns auch an diesem Standort wieder den Herausforderungen an eine nachhaltige Stadtteilentwicklungspolitik, die wie an vielen anderen Stellen in unserer Stadt auch den Rückbau von Wohnungsbeständen bedeuten muss. Abriss ist eben häufig kein Verlust, sondern ein Gewinn von Lebensqualität und örtlicher Attraktivität,“ ist Dirk Miklikowski vom neuen Projekt überzeugt.

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  • Dieter Remy
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