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WesterdorfQuartier wird modernisiert

WesterdorfQuartier wird modernisiert

Anfang des Jahres informierte die Allbau GmbH, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre weitere rund 750 Mietwohnungen aus dem eigenen Bestand modernisiert. Auf Grund der Förderung des Landes NRW fallen die Immobilien nach der Modernisierung unter die Mietpreis- und Belegungsbindung für öffentlich geförderten Wohnungsbau. Insgesamt investiert Essens größter Wohnungsanbieter rund 42 Millionen Euro in acht Projekte, unter anderem ins so genannte WesterdorfQuartier an der Gladbecker Straße.

Die Planungen laufen auf Hochtouren, denn am 01. Juli 2019 sollen die ersten Gerüste in Altenessen-Süd aufgestellt werden. Allbau-Geschäftsführer Dirk Miklikowski freut sich schon auf den Beginn des größten Modernisierungsprojektes in 2019: „Gerade Quartiere an der Gladbecker Straße sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Wir übernehmen auch hier im WesterdorfQuartier soziale Verantwortung und zeigen, dass Klimaschutz und moderne Quartiere bei gleichzeitig bezahlbaren Mieten machbar sind!“

Zu den Fakten: Die Allbau GmbH investiert in das WesterdorfQuartier rund 17,1 Mio. Euro in die Modernisierung von 290 Mietwohnungen, 20 Garagen und einem Ladenlokal in Gladbecker Straße, Westerdorfstraße, Peanstraße, Nootstraße, am Ellernplatz und In der Baumschule. Unter anderem nimmt Allbau mit diesem Projekt an dem NRW-Förderprogramm „Besser wohnen zuhause im Quartier“ teil.

Gemeinsame Zielvorgabe von Stadt Essen, NRW-Landesregierung und Allbau GmbH: Trotz erheblicher, wertverbessernder und qualitätssteigernder Maßnahmen soll die Grundmiete für die Menschen im Quartier weiter bezahlbar bleiben. Das Ergebnis lässt sich sehen: durch verbesserte Fördermaßnahmen wird die Allbau GmbH für die Bestandsmieter die durchschnittliche Grundmiete lediglich von 4,85 Euro auf 5,65 Euro erhöhen. Die in Folge der Modernisierung durchgeführten energetischen Maßnahmen werden zu einer Senkung der Heizkosten führen können, die die moderate Mieterhöhung abfedern lässt.

„Bezahlbarer Wohnraum wird in Essen knapp. Deshalb ist es nun gerade genau der richtige Weg, mit Hilfe von öffentlichen Förderungen Bestandswohnungen zu modernisieren. Das weiterhin moderate Preisgefüge in unserem WesterdorfQuartier soll Quartiersverdrängungen vermeiden“, so Dirk Miklikowski.


Aufwertung bis Ende 2021
Der energetische Standard der betroffenen 44 Gebäude (Baujahr: 1926-1957) ist nicht mehr zeitgemäß. Deshalb erstellte die Allbau GmbH zur nachhaltigen Aufwertung und Stabilisierung des Quartiers einen Maßnahmenkatalog. Dabei wurde der Fokus auf die Kategorien „Bauen“ und „Energie“ gerichtet. Das Konzept der Aufwertungsmaßnahmen sieht primär eine bauliche und energetische Modernisierung der Immobilien vor. Dabei werden auch kriminalpräventive Aspekte für Sicherheitsmaßnahmen an Gebäuden und Außenanlagen mit berücksichtigt.

Auf der technischen Ebene werden die Fassaden energetisch saniert, gedämmt und in diesem Zuge auch 223 barrierefreie neue Balkone angebracht. Neben dem Ausbau der Nachtspeicher-Heizungen und Umstellung auf eine umweltfreundliche Fernwärmeversorgung werden die vorhandenen alten Fenster durch neue moderne und energie-effiziente Kunststofffenster mit Dreifachverglasung ausgetauscht. Die Außenanlagen sollen zu parkähnlichen Innenhöfen umgestaltet, das optische Erscheinungsbild beispielsweise durch das Aufstellen einiger zusätzlicher Bänke, durch eine weitere Optimierung des Müllmanagements sowie durch ein neues Beleuchtungskonzept verbessert werden. Spielflächen werden zu Themen-Spielplätzen aufgewertet. Neue Kommunikations- und Aufenthaltszonen fördern nach Fertigstellung das nachbarschaftliche Zusammenleben. Zusätzlich wird Essens größter Wohnungsanbieter die Mobilität ihrer Kunden fördern und – sofern möglich – Fahrradabstellmöglichkeiten, Scooterboxen etc. aufstellen.

Auch die Planungen für die anderen sieben Projekte in Bergerhausen, Schonnebeck, Altenessen, Dellwig und in der Innenstadt sind angestoßen.

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  • Dieter Remy
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