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Kastanienhöfe

Allbaus neue Heimat - Kastanienhöfe in der nördlichen Innenstadt

Die Allbau GmbH entwickelte das Quartier rund um die Kreuzeskirche bis Ende 2016 zu einem attraktiven Standort und investierte rund 58 Mio. Euro in die nördliche Innenstadt. Somit entstanden die so genannten Kastanienhöfe, das größte Investitionsprojekt in der über 98-jährigen Geschichte der Allbau GmbH, Essens größtem Wohnungsanbieter.

Umfassende Informationen über das Quartier und einen interaktiven Lageplan finden Sie auf www.kastanienhoefe.de

Die Geschichte der Kastanienhöfe

Das Stadtviertel rund um die Kreuzeskirche war in den vergangenen Jahren geprägt durch zahlreiche städtebauliche Defizite wie dem maroden und baufälligen Parkhaus an der Rottstraße und immer größer werdenden Leerstände von Ladenlokalen, Büroimmobilien und Gastronomiebetrieben. Auch das Wohnungsangebot entsprach aufgrund unattraktiver Wohnungszuschnitte, schlechter energetischer Standards und mäßiger Architektur auf mittel-bis langfristige Sicht nicht mehr der Nachfrage.

Trotzdem war es ein langer und manchmal auch schwieriger Weg bis klar war, dass es zudieser heutigen von allen gewünschten Entwicklung kam und damit zur Realisierung eines Leuchtturmprojektes in der nördlichen Essener Innenstadt. Zwar gab es vielfältige Bemühungen von auswärtigen Investoren und Projektentwicklern, das Quartier am Fuße der Kreuzeskirche weiterzuentwickeln, aber am Ende war es im Jahre 2012 die Allbau GmbH, die ihrem eigenen Anspruch und der Verantwortung an und für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtteilentwicklung gerecht wurde und damit den Durchbruch für eine Revitalisierung herbeiführte.

Gleichzeitig entschied sich die Allbau GmbH die kulturelle Veranstaltungsreihe BETON SALON ins Leben zu rufen. Im Rahmen des BETON SALON war die Riesenbaustelle bis zum Schluss durch verschiedene Aktionen wie eine 40 Meter lange Großbuchstaben-Installation in der 17 Metertiefen Baugrube, durch Konzerte, einen Poetry Slam, einen Gottesdienst oder auch eine Vorlesung der Universität Duisburg Essen ins Bewusstsein der Essener Bevölkerung gebracht worden.

Spatenstich und Grundsteinlegung

Der Abriss des Parkhauses und anderer in die Jahre gekommene Immobilien in direkter Nachbarschaft wurden im Jahre 2013 abgeschlossen und eine beeindruckende 17m tiefe Baugrube entstand bis Mai 2014. Dies wurde auch entsprechend gefeiert: Beim Spatenstich im Dezember 2013 und bei der Grundsteinlegung im Dezember 2014 trafen sich etwa 100 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Belegschaft der Allbau GmbH gegenüber dem GOP Variete (Ecke Kastanienallee/Rottstraße). Dabei wurde bei der Grundsteinlegung nicht nur traditionell eine Rohrhülse mit aktuellen Ausgaben von NRZ und WAZ als lokale Tageszeitungen, der letzten Mieterzeitung, Euro-Münzen und einer Kastanie im Grundstein für das neue Quartier versenkt, in der Zuversicht, dass dieser alte Brauch auch dem Unternehmen Glück bringt.

Auch ein so genanntes Nagelkreuz der Kreuzeskriche wurde beigefügt. Es stammt von der Altstadt-Gemeinde, die mit ihrer Kreuzeskirche Teil der auf Grund der deutschen Bombenangriffe in Coventry im Jahre 1940 auch dort gegründeten Nagelkreuzgemeinschaft ist und sich um Versöhnung und Frieden einsetzt. Das kleine Bronzekreuz ist eine Nachbildung des Nagelkreuzes, das die Altstadt-Gemeinde im Jahre 2007 verliehen bekam, als die Kreuzeskirche Nagelkreuzzentrum wurde.

Richtfest

Bereits im September 2015 konnten viele Gäste - unter ihnen auch Alt-Oberbürgermeister Reinhard Paß, Oberbürgermeister Thomas Kufen und vdw-Verbandsdirektor Alexander Rychter - anlässlich des Richtfestes auf einer der größten Essener Baustellen ein beeindruckendes Rohbau-Ensemble bestaunen.

Eröffnung

Ende November 2016 war es dann geschafft und sie war wieder bei allen Besuchern zu spüren – die Aufbruchstimmung in der nördlichen Innenstadt, als Oberbürgermeister​ Thomas Kufen, Allbau-AR-Vorsitzender Thomas Rotter und Allbau-Geschäftsführer Dirk Miklikowski die Kastanienhöfe in der neuen Allbau-Hauptverwaltung offiziell eröffneten. Oberbürgermeister Thomas Kufen dankte Dirk Miklikowski und der Allbau GmbH und zeigte sich begeistert: "Es ist schon viel passiert, aber mein Wunsch ist es, dass auch weitere Investoren hier in der nördlichen Innenstadt diesen Mut wie die Allbau GmbH haben! Nicht von heute auf morgen, aber mittelfristig wird sich dann die nördliche Innenstadt noch mehr zu einem Wohn-, Kultur- und Kreativquartier mit abwechslungsreicher Gastronomie, Einzelhandel und Szeneläden entwickeln."

Daten und Fakten

Mit der Entscheidung für das Stadtteilentwicklungsprojekt im Jahre 2012 stand auch der Entschluss für das größte Investitionsprojekt in der fast 98-jährigen Geschichte der Allbau GmbH fest. Eine vier-jährige Planungs- und Bauphase begann, der Quartiersname Kastanienhöfe an der Kastanienallee wurde entwickelt. Die Allbau GmbH investierte in dieser Zeit rund 58 Mio. Euro in die Kastanienhöfe und baute nach den Plänen des Düsseldorfer Architekturbüros gna und mit dem Generalunternehmer Ed. Züblin AG aber nicht nur auf ca. 7.700 Quadratmetern ihre eigene neue Hauptverwaltung, sondern auch 47 Mietwohnungen, 31 Wohneinheiten mit 55 Wohnplätzen für Studierende und die innerstädtische Kita "Farbenland" für rund 70 Kinder, die seit August vom Deutschen Kinderschutzbund Essen betrieben wird. Eine Büroimmobilie (rund 2.300 qm) wird die neue Heimat der GVE und gemeinsam mit den neuen Büros der Arbeitsgemeinschaft der Behindertenverbände dem Quartier zusätzliche Impulse geben. Außerdem wurde der Innenhof ansprechend gestaltet und erlaubt einen schönen Ausblick für alle Nutzungen – auch auf eine (Ess-)Kastanie, dem Wahrzeichen des Quartiers.

Dirk Miklikowski ist vom Standort überzeugt: "Die Architektur unseres neuen Bürogebäudes spiegelt den offenen und transparenten Charakter der Allbau GmbH wider. Ein großes Kundencenter für Mieter und Interessenten im Erdgeschoss bietet allen unseren Besuchern sehr guten Service und sorgt durch seine zentrale Lage in der nördlichen Innenstadt für noch mehr Leben an der Kreuzeskirche. Ansprechend gestaltet und mit hoher Aufenthaltsqualität versehen ist auch der Campus des neuen Quartiers. Die Kastanienhöfe sind somit ein weiterer Baustein, in dessen Folge sich die nördliche Innenstadt attraktiv weiterentwickeln wird!" Zusätzlich baute und eröffnete die Allbau GmbH im September unter den Kastanienhöfen eine dreigeschossige Tiefgarage mit rund 330 Stellplätzen für alle Nutzer der Gebäude sowie für die Öffentlichkeit, so dass für die nördliche Innenstadt neben der optimalen ÖPNV-Anbindung auch die Erreichbarkeit mit dem PKW verbessert wird.

Viel Technik, die auch ökologisch begeistert

Die AllbauHauptverwaltung erhielt das Siegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold. DGNB zertifiziert und prämiert Gebäude, welche besondere Kriterien im Sinne einer ganzheitlich orientierten Nachhaltigkeit erfüllen. Betrachtet werden die sechs Themenfelder Ökologie, Ökonomie, Technik, Prozesse, soziokulturelle und funktionale Aspekte sowie der Standort. Dabei werden nicht einzelne Maßnahmen, sondern die Performance und der Lebenszyklus des Gebäudes insgesamt berücksichtigt.​

Die AllbauHauptverwaltung punktet unter anderem mit dem hohen ökologischen Standard, den positiven Auswirkungen auf das Umfeld, der diversifizierten Mischung von unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen sowie den professionell strukturierten Prozessen im Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsablauf. Dazu Dirk Miklikowski: „ Die Allbau GmbH wollte sich auch mit diesem Projekt wieder an den selbst gesteckten Zielen für einen dauerhaften Klima- und Umweltschutz messen. Wir und unsere Mieter können uns beispielsweise auch darüber freuen, dass wir den Anteil an erneuerbaren Energien bei der Versorgung unserer Immobilien mit der Naturwärme von STEAG deutlich erhöhen konnten.“ Aber nicht nur das: Wussten Sie über die Kastanienhöfe, dass ....

...von der ersten Idee bis zur Fertigstellung rund 20.000 Pläne und Berechnungen erstellt worden sind!?

...allein für die Vergabe an den Generalunternehmer rund 2.000 Pläne, Dateien und Gutachten angefertigt wurden!?

... die Anzahl der auszuführenden Unternehmen (Direkte Nachunternehmer und Lieferanten der Fa. Züblin) bei 110 lag?

... teilweise 200 Handwerker gleichzeitig auf der Baustelle waren?

... der Aushub der Baugrube von 50.000 m³ rund 4.000 LKW-Ladungen entspricht!?

... rund 22.000 m³ Ortbeton und 5.000 m³ Betonfertigteile verbaut wurden und dafür 2.700 Betonfahrzeugfahrten erforderlich waren!?

... im gesamten Gebäudekomplex 50 km Kabel verlegt wurden!?

... bei den archäologischen Ausgrabungen ein Rinderskelett und ein mittelalterlicher Brunnen gefunden wurde!?

Ihre Ansprechpartnerin

  • Jeannette Schenkewitz
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