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Über Allbau
Umwelt- und Klimaschutz

Gutes Klima unter einem (Allbau) Dach

Wenn man bei der Allbau GmbH von gutem Klima spricht, ist von zwei Aspekten die Rede, die auch in der Unternehmensstrategie 2025 besonders berücksichtigt worden sind. Die Allbau GmbH engagiert sich auf der einen Seite für ein gutes Klima in stabilen und lebenswerten Quartieren, auf der anderen Seite aber auch für den Klima- und Umweltschutz – ganz nach dem eigenen Leitbild "Wir sorgen durch Innovation und Nachhaltigkeit für ein besseres Klima."

Ökologische Zielsetzungen werden bei der Allbau GmbH bereits seit vielen Jahren diskutiert und festgelegt - unter anderem, weil die Allbau GmbH noch viele Wohnungen in einfach gedämmten Gebäuden der 60er und 70er Jahre hat. Von daher entwickelt sie ihre eigene Kompetenz ständig weiter. Dazu engagiert sie sich auch bei Pilotprojekten, um technische Entwicklungen voranzutreiben. Für die Gesamtwirkung auf die Umwelt sind viele kleine, pragmatische Schritte ebenso wichtig. In der Vielzahl und Breite unserer Bemühungen sehen wir unseren wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zu gesundem Wohnen. Ökologisch Machbares wägen wir dabei mit ökonomisch Sinnvollem ab. Experimente bleiben kalkulierbar. Überzeugende Ergebnisse fließen in zukünftige Projekte ein. Zusätzlich engagieren wir uns vor allem in unserer Stadt Essen in zahlreichen Initiativen, die sich um die Verbesserung des Klimaschutzes kümmern – alles für das Motto "gutes Klima unter einem Dach."

Anspruchsvolles Investitionsprogramm der Allbau GmbH

In den letzten Jahren lagen die Schwerpunkte der Einzel- und Vollmodernisierungen vor allem in baulichen und anlagentechnischen Aktivitäten zur Energieoptimierung und Energieeinsparung. Die Allbau GmbH legt viel Wert auf energetische Gebäudequalität, Klima schonende Haustechnik (Solaranlagen, Wärmepumpen, Heizsysteme mit Brennwerttechnik, kontrollierte Wohnraumlüftung etc.) sowie auf den Einsatz ökologischer Baustoffe. So gehört zum Leistungskatalog einer Teilmodernisierung bei der Allbau GmbH neben dem Einbau neuer Fenster und Haustüren u.a. eine Erneuerung der Dächer und der Fassaden einschließlich der Dach- und Kellerdeckendämmung, der gesamten Haustechnik und der Heizungsanlagen nach EnEV (Energieeinsparverordnung). Auch die Aufwertung der Außenanlagen gehört zu diesem Gesamtpaket. Der Austausch der Nachtspeicherheizungen ist für die Allbau GmbH ebenfalls ein immer noch aktuelles und wichtiges Thema. Das Ziel, noch ca. 3.000 Wohnungen bis 2025 von Nachtspeicherbeheizung auf klimaschonende optimierte Zentralheizung umzustellen. All diese Aktivitäten führen zu einer Minimierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs bezogen auf den gesamten Lebenszyklus der Gebäude sowie zu einer Beseitigung eventueller Schadstoffbelastungen.

Garagendächer gegen den Klimawandel

Egal ob Wohnhäuser, Hotels oder Firmengebäude - Gründächer werden dabei mehr und mehr vom Trendthema zum Must-have, denn sie sind reinste Multitalente in Bezug auf Wasserrückhalt, Reduzierung von Feinstaub und CO2, Wärmedämmung und Energieeinsparung, Schallschutz bzw. Schalldämmung, Verlängerung der Lebenszeit des Daches und damit Verringerung der Modernisierungs- und Instandhaltungskosten, Biodiversität, Lebensraum für Pflanzen, Insekten und Tiere und nicht zuletzt auch für den Menschen als Dachterrasse oder Dachgarten – und steht ganz im Gegenteil zu versiegelten Flächen, wo Regenwasser nicht natürlich und großflächig versickern kann. Fällt Regen auf Gründächer, wird dieser von Pflanzen und Substrat aufgenommen und nicht sofort abgeleitet. Diese natürliche Verzögerungstaktik minimiert das Regenaufkommen und entlastet die Kanalisation enorm. Je nach Bauart halten Gründächer 50-90 % der Niederschläge zurück. Ein Großteil dieses Wassers verdunstet, der Rest fließt zeitverzögert ab.

Kein Wunder, dass Allbau in den letzten Jahren den Einsatz bzw. Bau von Gründächern bzw. -fassaden forciert hat. Schließlich entsteht durch sie auch ein verbessertes Kleinklima im direkten Wohnumfeld. Grund dafür: Pflanzen verdunsten Wasser und verbessern dadurch den Kühlungseffekt. So sind beispielsweise von den 1.856 Garagen des Allbaus nun über 700 dachbegrünt. Alleine in den letzten drei Jahren erhielten rund 460 Garagen grünen „Kopfschmuck“. Die Vorgehensweise war strukturiert: Während der Grünen Hauptstadt im Jahre 2017 hatte die Grünflächenabteilung des Allbau ein Konzept mit dem Namen „Drei mal 100 hoch Grün“ erarbeitet. Es sollten 100 Solarleuchten aufgestellt, 100 Bäume gepflanzt und 100 (Garagen)dächer begrünt werden. In allen Bereichen wurden die Zahlen deutlich übertroffen.

Mit der Dachbegrünung schafft Allbau einen artenreichen und ökologisch wertvollen Lebensraum auf einem sonst ungenutzten Dach und erhöht dadurch die Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Hierzu zählen nicht nur die Dachbegrünungsprojekte, sondern auch Nisthilfen, artenreiche Staudenbepflanzungen und Regenwasserversickerungsprojekte, Blühstreifen sowie Fassadenbegrünungen. Aus der Idee im Rahmen der Grüne Hauptstadt wurde somit eine dauerhafte Strategie.

Fassadenbegrünung an einer Essener "Lebensader"

2020 hatte sich Allbau auch noch zu einem besonderen Pilotprojekt entschlossen: einer wandgebundenen Fassadenbegrünung als Beitrag zur „Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft“, einem Projekt der Emschergenossenschaft. Bodengebundene Begrünungen in Form von frei kletterndem Wein oder Efeu kennt jeder, wandgebundene Fassadenbegrünung hat sich noch nicht überall durchgesetzt. Noch sind grüne Fassaden hierzulande eine Randerscheinung, trotz der Diskussionen um klimaresiliente Städte und die Vermeidung von Hitzeinseln. Begrünte Fassaden stellen aber eine sehr sinnvolle Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel dar. Auch grüne Fassaden regulieren nicht nur das Hausklima positiv, sondern absorbieren und filtern auch gesundheitsschädliche Stickoxide und Feinstaubpartikel. Bei der wandgebundenen Fassadenbegrünung wie an der Gladbecker Straße stecken alle Pflanzen samt Substrat in Trögen oder Vliesen. Sie werden in einer Gesamtkonstruktion direkt an die Fassade montiert und haben somit keinen Bodenanschluss zum Erdreich am Gebäude. Das Projekt der Allbau GmbH an der Gladbecker Straße gilt als echter Hingucker auch bei vielen Experten.

Ihr Ansprechpartner

  • Wolfgang Telöken
  • T. 0201.2207-264
  • E-Mail

Verbraucherzentrale NRW

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