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Boris Giltburg und das Pavel Haas Quartet
Philharmonie Essen (Huyssenallee 53, 45128 Essen)

Boris Giltburg und das Pavel Haas Quartet

Philharmonie Essen | Foto: Bernadette Grimmenstein

Dvorák Klavierquintett

Violine: Veronika Jarusková, Marek Zwiebel
Viola: Jirí Kabát
Violoncello: Peter Jarusek
Klavier: Boris Giltburg

Im Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden bewegt sich dieses Konzert. Da ist zunächst die letzte der drei "Kriegssonaten" von Sergej Prokofjew, 1944 vollendet. Sie kommt ohne die extremen Härten der vorangegangenen Klavierwerke des Russen aus. Der in Moskau geborene Boris Giltburg hat mit ihr auch schon auf CD triumphiert. Schostakowitsch schuf sein achtes Streichquartett 1960 unter dem Eindruck des noch von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gezeichneten Dresden, offiziell im Gedenken an die Opfer von Faschismus und Krieg, insgeheim jedoch als eine Art musikalischer Nachruf auf sich selbst mit vielen Zitaten aus eigenen Werken. Dvoráks beliebtes zweites Klavierquintett gibt sich demgegenüber als ein Werk gelöster Schaffensfreude. Boris Giltburg und das Pavel Haas Quartet haben das schon beglückend auf CD vorgeführt.

Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 8 B-Dur für Klavier, op. 84
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll, op. 110
Antonín Dvorák: Klavierquintett A-Dur für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier, op. 81

Eintritt:
28 €

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